Noch ein Schlag gegen das Desktop-Gehäuse

Ich habe in der ct‘ einen Artikel über eine neue Speichertechnik gelesen. Das neue ist daran nicht eine völlig neue Technologie sondern eine Erhöhung der Transferrrate. Das erfolgt wie bei Grafikkarten durch mehr Signalleitungen. Die HBM genannte Technik setzt auf viele Signal Leitungen (bis zu 1024 pro Baustein – DDR4 RAM hat 64). Das gibt es in zwei Varianten. Das eine gedacht für Grafikkarten wo GPU und Speicher dann auf einem Die sitzen, allerdings gestapelt mit einer Silizumschicht nur als Leitungsschicht dazwischen. Durch die Nähe und die dreidimensionale Packung kann man viel mehr Leitungen (bis zu 5000) zwischen den Speicherchips und der GPU ziehen. Es ist aber dann ein einziger Chip der vom GPU-Hersteller mit dem Speicher integriert wird. Dies lehnt sich an die Fertigung von Smartphones SoC (System on a Chip an), wo auch Speicher und CPU übereinandergestapelt werden. (mehr …)

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Die Sache mit den Sonnensegeln

Nun startete an Bord einer Atlas wieder einmal ein Solar-Segler als Sekundärnutzlast mit einem X-37B. Die Technologie ist nicht neu und ihr wird wie UNIX seit 30 Jahren eine goldene Zukunft versprochen „UNIX ist das Betriebssystem der Zukunft und das schon seit 30 Jahren“ 🙂

Warum es bis heute nicht dazu gekommen ist? Sicher eine Verschwörung der Triebwerksmafia um ULA, EADS, Energomasch und Co. Denn deren Produkte wären dann ja überflüssig. So einfach kann man es sich machen. Für alle denen das genügt, bitte nun weitersurfen. (mehr …)

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Basteln wir uns eine überflüssige Rakete

In dem USA, dem Land das angeblich sparen muss, sich aber völlig überflüssige Projekte leistet, will man einen eigenen Träger nur für Cubesats bauen. Ja Cubesats sind der NASA sehr wichtig. Geplant ist nun ja auch noch ein weiterer Deployer für die Raumstation, denn bisher macht die NASA das so: sie packt die Cubesats ins Inneren von Transporter. Dort laden sie Astronauten aus, und entlassen sie durch die beiden installierten Deployer: ein tolles Beispiel wie bemannte Raumfahrt billig und teuer sein kann: billig weil es für die Betreiber der Cubesats verrückterweise die billigste Möglichkeit ist sie ins All zu bekommen. Wenn  sie sie von dem Hersteller der Trägerrakete transportiert haben wollen, kostet das mehr Geld, dann müssen sie für den Service zahlen und auch Strukturen die man an die Rakete anmontieren muss. Die NASA macht es billiger. Natürlich ist es absolut gesehen teuer. Denn die NASA zahlt für 40 t Nutzlast zur ISS beim CRV-Abkommen 3,5 Milliarden Dollar, zwei Atlas 552 Starts die etwa 500 Millionen Dollar kosten würden genauso viel transportieren – nur eben nicht Netto-Nutzlast im Inneren eines Transporters. Und die Arbeitszeit eines Astronauten, die bei 12 h/Tag rund 200.000 $/h Stunde kostet, müssen die Kunden auch nicht zahlen. (mehr …)

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Wie teuer ist ein Start?

Aus Anlass des Verlustes des mexikanischen Satelliten heute mal ein Artikel über Startkosten. Das wichtigste was gerne verwechselt wird sind die Startkosten des Trägers und die für den Kunden.

Warum sind diese unterschiedlich?

Nun zum einen gibt es da mal den Faktor Versicherung. Eine Versicherung trägt einige Risiken: Das offensichtlichste ist der Fehlstart oder inzwischen fast so häufig vorkommend: falsche, meist zu niedrige Orbits. In der Regel wird der Satellit dann als Totalverlust der Versicherung gemeldet. Manchmal kann die Versicherung den nun ihr gehörenden Satellit dann weiterverkaufen, wenn der interne Treibstoff für das Erreichen des Orbits reicht, aber die Lebensdauer reduziert ist, so kann ein solcher Deal möglich sein, z.B. wenn ein Betreiber sowieso einen Satelliten braucht weil ein Nachfolger z.B. in der Fertigung hinterherhinkt. Es gibt noch andere Risiken. So zeigen die ersten Tage meist, ob der Satellit auch funktioniert. Da gab es auch schon Überraschungen wie nicht ausgefahrene Solarzellenausleger und es gibt noch das Risiko das er beim Transfer in den Orbit verloren geht. Das kann auch noch im Orbit passieren und auch das kann man versichern. (mehr …)

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Der vergessene Planet

Das ist nicht Pluto, das ist mit Fug und Recht die Venus. Dabei gingen die ersten Raumsonden zur Venus. Bei der NASA gab es dann eine Wende, als man nach Mariner 5 wusste, dass es am Boden sehr heiß ist und wahrscheinlich auch ein hoher Druck herrschte. Seitdem gab es von US-Seite nur noch zwei Missionen die Venus als Primärziel hatten: Pionier Venus mit einem einfachen Orbiter und mehreren einfachen Atmosphärenkapseln und Magellan, eine Sonde mit einem Radargerät als einzigen Instrument. Auch sie zur Kostenersparnis vor allem aus anderen Sonden zusammengebaut. Im Westen wäre dann noch Venus Express zu nennen, der neun Jahre lang die Venus untersuchte und Akatsuki, die das einschwenken in den Orbit verpasste und nun eine zweite Chance hat. (Am 7.12.2015 soll der zweite Versuch stattfinden) (mehr …)

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