Troja

Seit Homers Illias beschäftigt die Frage ob diese Erzählung eine literarische Erfindung oder der künstlerisch aufbereitete Kriegsbericht ist die Menschheit. Lange Zeit dominierte die erste Sicht. Verständlich, denn wir kennen ja auch andere Geschichten von Helden: In Deutschland die Nibelungensage, in Sumer das Gilgamesch Epos. In allen sind Dinge vorhanden, von denen wir Wissen das es sie nicht gibt wie Drachen, Kappen die unsichtbar machen oder übermenschliche Kräfte und Mächte. Selbst in der Bibel finden wir unglaubliche Geschichten. Von den Plagen die Ägypten zu durchstehen hat, dem Einreisen von Mauern von Jericho durch Trompeten oder der Sintflut. In der Ilias spielen auch Götter auf dem Schlachtfeld mit so lag es nahe die Geschichte als Weltliteratur, aber erfunden, abzutun.

Heinrich Schliemann glaubte dran, und fand auch Troja. Allerdings war der Hügel schon vorher als antike Stätte  bekannt  man hatte Reste von Bauwerken gefunden und er bekam den Tipp von einem Engländer. So musste er sich nicht auf die knappen geographischen Angaben der Illias verlassen. Schliemann war so von der Literatur überzeugt, das er Goldfunde wie auch Brandrückstände in der Stadt für Hinweise auf den Krieg und den Schatz des Priamos deutete. Wie wir heute wissen, sind beide Funde aus einer älteren Schicht. In Troja befinden sich mindestens 10 Städte übereinander, deren älteste rund 2950 v.Chr entstand, die jüngste wurde nach Erdbeben im 5 Jahrhundert nach Christus verlassen. Troja VI hätte in etwa das Alter, in dem Krieg spielen würde. Das ist nun kein Wunder: An der Küste liegen oft Städte, vor allem wenn sie an geographisch günstigen Stellen liegen und das ist bei Troja kurz vor den Dardanellen der Fall. Sie liegt daher nahe eines Kreuzpunktes den Schiffe passieren mussten wenn sie ins schwarze Meer und somit in den kaukasischen raum fahren wollten. (mehr …)

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Es läuft einiges schief …

– und zwar ziemlich in der russischen Raumfahrt. Eigentlich gilt die Zeit von 1995 bis 2000 als schwarze Periode der russischen Raumfahrt: damals gab es als Folge des Zusammenbruchs der Sowjetunion kaum Geld für die Raumfahrt. An neue Projekte war nicht zu denken, zeitweise gab es monatelang keinen Lohn. Eigentlich sollte Russland das hinter sich gelassen haben. Das Raumfahrtprogramm funktioniert zumindest soweit, dass die militärisch wichtigen und anwendungsorientierten Satelliten wie das Glonassprogramm betrieben oder aufgebaut werden. Die Versorgung der ISS stand ja nie zur Disposition, das ist das wichtigste Prestigeprojekt der russischen Raumfahrt. Zudem verdient man mit den Sitzen für Astronauten und den Transport von Versorgungsgütern auch noch Geld. Aber schon Nauka wartet seit 6 Jahren auf den Start. Vor einem Jahr war es startbereit, da musste es wegen Lecks im Antriebssystem wieder zurück zum Hersteller, sodass der Start nicht vor einem Jahr geplant ist. Meiner Ansicht nach kommt es überhaupt nicht mehr zur ISS.

Auch die Angara hinkt Jahre hinter den Planungen hinterher. Letztes Jahr gab es einen suborbitalen Start, seitdem Pause, dabei sollte die Angara ja die alten Träger ersetzen, man sollte also annehmen das man das zügig umsetzt. Noch schlimmer sieht es im wissenschaftlichen Programm aus. Bei den Planetensonden gibt es tolle Präsentationen, was man alles machen will. Doch von den einzigen konkret geplanten scheiterte Phobos-Grunt an Computerproblemen und Venera D ist seit einem Jahrzehnt ein Papierprojekt. (mehr …)

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Warum bekommt es Microsoft nicht hin?


Ich war lange Zeit sehr Microsoft-kritisch: Zum einen wegen der Monopolstellung, zum anderen wegen der Geschäftsmethoden und nicht besonders tollen Produkten. Das hat sich später gelegt. Windows XP entpuppte sich als stabiles Betriebssystem, das bei mir den Dienst tat bis Windows 7 erschien. Windows Vista hat mich nicht überzeugt und Windows 8 auch nicht. Das macht nichts, man kann ja mit dem vorherigen Betriebssystem weiter machen. Dadurch dass es in vielen Bereichen Alternativen zu Microsoft Produkten etabliert haben, und Microsoft z.B. bei der Nichtweiterentwicklung des IE sogar anderen Browsern Chancen eröffnete war ich nur noch auf Windows angewiesen (Linux kommt nicht in frage, weil ich mit der Programmierung von Windows Anwendungen mein Geld verdiene)

Was bei Microsoft auffällig ist, ist in dem letzten Jahrzehnt eine gewisse Gängelung und Ignoranz eingetreten ist. Gängelung, weil man neue Bedienkonzepte einführte die nicht den Anwendergeschmack treffen. Ignoranz weil man die Anwender zu diesen Konzepten zwang ohne die alten als Alternative anzubieten. Man denke an die Ribbons von Office, das Ausblenden von selten benutzten Menüs, die dann die Anwender suchten weil sie nicht wussten wie sie sie wieder einblenden konnten oder Windows 8 wo man das Kachelkonzept einführte das auf PC’s mit Maus und Tastatur wenig Sinn machte. Was mich mehr nervte ist das die Gagets oder Minianwendungen wegfielen. Eine CPU- und Netzwerkübersicht habe ich nämlich schätzen gelernt. Dazu neue Lizenzmodelle wie bei Office 365. (mehr …)

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162 Millionen für ein Gemälde

So viel hat Picassos Gemälde „die drei Frauen von Algier“ in dieser Woche erlöst. In den Nachrichten, so auch bei der FAZ sieht man da einen Trend zur Kapitalflucht in Kunst, auch weil andere Dinge wie Münzen in den letzten Jahren immer teurer wurden. Nun ist es ja so das der Wert jeden Gutes immer in Angebot und Nachfrage besteht. Gold, Silber und Edelsteine waren (und sind) so teuer weil sie selten sind. Allerdings nicht nur: es spielen immer auch wirtschaftliche Aspekte eine Rolle. Das sieht man am derzeitigen niedrigen Erdölpreis: Der bringt Russland, Venezuela und andere Staaten in Probleme, da diese hohe Förderkosten haben. Seltenheit hat immer auch etwas mit Kosten zu tun. Gold wird in Südafrika aus den tiefsten Bergwerken zu tun.

Ein anderer Vergleich: derzeit steigen in Deutschland die Immobilienpreise weil die Leute nun aufgrund der niedrigen Zinsen (sowohl für angelegtes wie aufgenommenes Geld) mehr bauen. Natürlich bedeutet eine größere Nachfrage, dass die Preise steigen. Ebenso haben einige Unternehmen in den letzten Jahren enorm an Wert zugelegt. Die Aktie von Apple z.B. über 100% in einem Jahr, aber auch der DAX als Leitiindex vieler Unternehmen in einem Jahr um 20%. Es fällt schwer zu glauben, dass diese Unternehmen in dieser kurzen Zeit so viel mehr Wert haben, sprich Kapital, Grundstücke, Maschinen haben. (mehr …)

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Meine Wünsche an den Raspberry Pi 3

Heute ist erneut kein Raumfahrt Blog dran sondern es geht um ein Computerthema. Alle nur an Raumfahrt interessieren können nur weiter wandern. Es ist ja nun seit einigen Monaten der Raspberry Pi Modell 2 draus und nach einigen Wochen der Tests möchte ich mal resümieren und meine Wünsche an das Modell 3 kund geben.

Der Raspberry wurde mal entwickelt um Leute an Computer heranzuführen oder Programmieren zu lernen. Daneben soll er einen Desktop ersetzen können. So scheibt es die offizielle Webseite: (mehr …)

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