Der ideale ISS-Transporter

Die ISs muss mit Fracht versorgt werden. Sinnvollerweise minimiert man dafür die Kosten. Doch derzeit funktioniert dies bei allen Transportern sehr ineffektiv. Zuerst einmal haben wir zwei Typen von transportieren: Einmal die Transporter die alles können, also Treibstoff transportieren, Wasser und Gas. Daneben auch Fracht in einem Druckmodul. Die zweite Gruppe kann nur Fracht in einem Druckmodul und eventuell Ersatzteile die man außen anbringt. In der Ankopplungsweise gibt es auch Unterschiede. Die erste Art koppelt am russischen Teil an die zweite an den US-Teil. Das hängt mit der Fracht zusammen: Nur die russischen Kopplungsadapter erlauben den Transfer von Wasser und Treibstoff in Vorratstanks des Sarja Moduls. Nur bei der Ankopplung im russischen Teil kann man die Bahnhöhe der ISs verändern ohne sie in Rotation zu versetzen.

Was aber beide Transporter vereint, ist die Tatsache dass sie alle nach der Mission beim Wiedereintritt verglühen, damit ein Raumschiff, das allen Standards eines Satelliten gebaut wurde, also mit nicht beträchtlichen Kapitalmitteln. Ich halte das für Verschwendung und möchte hier eine Alternative skizzieren.  Zuerst mal eine Analyse. Es macht Sinn die Funktionen zu trennen, also einen Transporter nur für den Transport von Treibstoff und Wasser und einen für die Druckfracht zu bauen. Gase werden bei beiden stückweise in die Atmosphäre entlassen und können auch im Druckbehälter transportiert werden, prinzipiell auch Wasser, das dann eben in Kanistern umgefüllt werden muss. (mehr …)

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Buchkritik "Abenteuer Raumfahrt – Expeditionen ins All"

Nach längerer Zeit mal wieder eine Buchkritik, diesmal von einem eher ungewöhnlichen Buch, nämlich einem, das sich an das allgemeine Publikum wendet und in Deutsch, denn ich lese sonst meistens Fachbücher und die sind meist in Englisch. Eigentlich war das Buch mehr ein Lückenfüller – ich hatte eine andere Bestellung und um die Versandkosten bei Amazon zu sparen, suchte ich nach einem Buch, das mich interessieren könnte und nicht so teuer ist. Auf Platz 1 der Verkaufscharts war dieses Buch für 11,95, dass bei Abzug der Versandkosten die ich sonst zu zahlen hätte nur noch 7 Euro kostet.

Da schon eine Seitenzahl von über 300 angegeben war, dachte ich mir wärst ein guter Kauf, zumindest was Seiten/Euro angeht. Als ich dann den Karton aufmachte schaute ich nicht schlecht: Das Buch ist im Über-Din A4-Format, Hardcoverbindung und über 2 kg schwer. Damit steht schon eines fest: in dieser Ausstattung wäre es in Deutschland nicht herstellbar. Das geht weiter beim Durchblättern, glattes, festes, dickes Papier mit hohem Gewicht, sehr viele großformatige Fotos, viele Seiten nur mit Fotos. Alle Seiten in Farbe (außer es gibt wie am Anfang der Raumfahrt nur Schwarz-Weiß Fotos).

Doch das ist nur die Form. Wer meine Bücher kennt, der weiß das ich nicht so viel von Fotos halte. Das Bildmaterial soll den Text ergänzen, meine Bücher sollen keine Bildbände sein. Daher setze ich mehr auf Diagramme und Graphiken als Bilder. Nun Diagramme gibt es auch, qualitativ hochwertig wie die Fotos, aber sie sind eher die Ausnahme. Für das gewählte Zielpublikum ist das sicher kein Nachteil, denn die interessieren sich sicher nicht für die Details der Raumschiffe. (mehr …)

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Medien und die Moonhoaxer

Die Medien haben natürlich auch mit dem Phänomen zu tun. Bill Kaysing publizierte seine Moon Fake Theorie 1976, doch erst als Fox „Conspiracy Theory: Did We Land on the Moon?“ 2001 herausbrachte, wurde aus diesem wirren Geschreibse ein Massenphänomen. Nun das hat zum einen damit zu tun, dass selbst bei korrekter Berichterstattung es sich genügend Dumme finden, die an die Verschwörungstheorie glauben. Die die dran glauben halte ich für weitgehend unbelehrbar, denn wenn sie so dünnen „Beweisen“ glauben, dann wird eine Fernsehsendung nicht sie überzeugen.

Meistens aber haben diese Sendungen wegen des Spannungsbogens aber eine Struktur, die wie folgt geht: Es wird dargestellt wie die Leute auf die Idee gekommen sind, dann wie sie sich das vorstellen, inklusive Szenen mit selbstgebastelten Astronautenanzügen nachts in der Wüste, dann kommen die angeblichen Beweise, immer mit dem fragenden Unterton „waren wie wirklich auf dem Mond“. Erst am Schluss, sonst wäre es ja langweilig, kommt die Auflösung die meistens sehr schnell geht. Um die nicht parallelen Schatten zu erklären, reicht eine einige Aufnahme auf der Erde, um die fehlenden Sterne zu erklären, ein Kameraschwenk nachts. Das sind dann Einstellungen die einige Sekunden bis maximal eine Minute dauern. (mehr …)

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Anstatt einem Vorausblick auf 2015

Ich muss gestehen, in den letzten Jahren beschäftige ich mich weniger mit zukünftigen Raumfahrtmissionen so ist mir nicht so viel eingefallen zumindest nicht, dass es für einen ganzen Blog reicht. Also wir hätten da den von diesem November auf Februar verschobenen Testflug des europäischen Testgleiter IXV, dann wird so um den März herum Dawn Ceres erreichen und dann im Juli New Horizons Pluto. Dank der IAO und Dawn ist es weder der Besuch des letzten Planeten noch der erste eines Zwergplaneten. (mehr …)

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Was mich an den Anhängern der Moonhoaxern nervt

Ich habe mich ja schon mit den Moonhoaxern beschäftigt. Man kann davon ausgehen, dass sie nicht belehrbar sind und viele machen auch ihr Einkommen damit, anderen Leuten Lügen zu verkaufen. Aber sie wären vollkommen bedeutungslos, wenn es nicht genügend Dumme gäbe, die ihnen zuhören würden und ihre Bücher kaufen würden. Dazu gibt es noch die Medien, doch dazu ist ein anders Thema.

Nun betrachten wir mal den Durchschnittsanhänger der Moon-Hoaxer oder auch nur den der gewillt ist, ihnen Glauben zu schenken. Er hat meist keine Ahnung von Raumfahrt. Auch ist die allgemeine naturwissenschaftliche Bildung gering, denn sonst würde er viele der angeblichen Beweise entlarven können. Die kann man nämlich leicht in zwei Gruppen einteilen. Die eine erfordert Nachrechnen oder zumindest intensives Nachdenken. Das betrifft z.B. die Sprünge auf dem Mond, die einfach nur langsam abgespielte Aufnahmen sein sollen oder die Sache mit dem fehlenden Krater, unter dem Landefahrzeug. (mehr …)

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