Der Jo-Jo Effekt

Unter dem Jo-Jo Effekt versteht man, dass nach einer Diät das ursprüngliche Gewicht wieder weitgehend erreicht wird, ja wenn man einigen Fernsehmagazinen glauben darf, soll es sogar Beispiele geben wo die Personen nach der Diät wieder dicker als zuvor waren. Glaubt man manchen Propheten, so soll dieser Effekt unumgänglich sein.

Nun eines ist sicher. Eine Diät bedeutet für den Körper eine Mangelsituation. Es gibt außer den energieliefernden Prozessen auch sogenannte Leerlaufzyklen, welche Nährstoffe abbauen, aber keine nutzbare Energie erzeugen. Es wird nur Wärme produziert. Derartige Zyklen können bis zu 500 kcal pro Tag ausmachen. Wenn der Körper mit einem Mangel  konfrontiert ist, dann kann er diese Leerlaufzyklen reduzieren. Darüber hinaus sind die Verluste bei der Nahrungsaufnahme und Verarbeitung geringer wenn man weniger ist. Diese Mechanismen sorgen dafür, dass man beim Abnehmen möglichst wenig Energie verbraucht, was auch bewirkt dass es schwerer ist abzunehmen als zuzunehmen. (mehr …)

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Macht nur weiter wie bisher…

Kennen sie das Lieblingszitat von Joachim Bublath? Selbst Switch hat es gut herausgearbeitet: „Ein Ergebnis der modernen Weltraumforschung ….“. Ja Raumfahrt ist hipp, Raumfahrt steht an der Spitze des Fortschritts. Heute erfunden, morgen in der nächsten Raumsonde. Manche glauben es sogar, so unsere Kanzlerin Frau Merkel, die bei der Übergabe von Columbus doch meinte, der Raumfahrt verdanken wir den CD-Spieler.

Hah! Weit gefehlt. Keine andere Branche ist so konservativ. Seit 10 Jahren testet die NASA den Einsatz des Ka-Bandes bei Raumsonden. Bei gleicher Sendeleistung und gleichen Antennen ist es fähig 4,3 mal mehr Daten als das X-Band zu übertragen. Routineeinsatz? Fehlanzeige. Oder mein Lieblingsthema Ionenantriebe. Seit Mitte der sechziger Jahre erprobt und bis heute Nischenlösungen, dabei könnten sie bei dem Brot- und Butterorbit dem geostationären Orbit glatt die Nutzlast verdoppeln und noch mehr Treibstoff bei dem betrieb einsparen.

Wohin man schaut, überall derselbe Konservatismus. Curiosity startet 2011 mit 2 MPixel Kameras und fester Brennweite – es waren mal welche mit Zoomfunktionen geplant, doch das war der NASA zu riskant. Selbst als Malin Space sie auf eigene Rechnung entwickelte, waren sie der NASA noch nicht ausgereift genug. (mehr …)

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Projekt Midas und Falconeye

Nur wenige Wochen nach der Ankündigung der wiederverwendbaren Falcon 9 präsentierte Elon Musk gestern auf einer Presse die neuesten SpaceX Entwicklungen: Projekt Midas und Falconeye.

„Wir haben bei der Entwicklung des Block II Designs der Falcon 9 einige Missverständnisse mit der NASA. Ursprünglich hatten wir die Idee, mit der von 10,5 auf 16 t erhöhten Nutzlast nun die volle Nutzlast der Dragon von 6 t auszunutzen und wollten so die CRS Flüge von 12 auf 4 reduzieren. Leider bekamen wir die Rückmeldung, dass für die Versorgung vor allem Fracht im Druckmodul benötigt wird und hier ist durch die Größe der Kapsel die Menge auf 1,2 bis 1,4 t begrenzt. Die Fracht im hinteren Zylinder wird kaum benötigt. Die Nasse sieht daher nicht den Bedarf über rund 1,7 t Fracht pro Flug. Wir haben so nach dem sechsten Flug für mindestens 10 Flüge das Problem, das die Falcon 9 rund 6 t mehr in den Orbit bringen könnte als benötigt wird. Wir können diese brachliegende Kapazität zum Teil mit Sekundärnutzlasten wie den Orbcomm-Satelliten füllen, aber es bleibt eine große Lücke die SpaceX auch potentielle Einnahmen kostet. (mehr …)

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Alkohole

Und schon folgt der nächste Chemieblog. Heute geht es um Alkohole, von denen jeder zumindest einen Vertreter dieser Stoffgruppe kennt, den Trinkalkohol oder Ethanol. Chemisch gesehen sind Alkohole chemische Verbindungen bei denen bei einem Kohlenwasserstoff ein H-Atom durch eine -OH Gruppe ersetzt wird. In der chemischen Nomenklatur erhält der Kohlenwasserstoff die Endung „ol“. So wird aus dem Kohlenwasserstoff Ethan der Ethanol  und aus dem Methan das Methanol. Auch zahlreiche Moleküle die wir aus anderem Zusammenhang kennen sind Alkohole, so das Phenol, das Cholesterin, das unter uns Chemikern Cholesterol heißt und das Vitamin-A, das Retinol. (Dafür sagen wir Chemiker zum Benzol, das kein Alkohol ist, Benzen). (mehr …)

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