Hintergründe der Haverie der MV Rena

Heute ein Gastbeitrag von Johan:

Mittlerweile ist die Havarie der Rena ein bisschen aus dem Fokus der Öffentlichkeit gerückt, weshalb ich den aktuellen Stand der Bergungsarbeiten darstelle: Bis zum 31.10.2011 gelang es 1000t Schweröl abzupumpen, damit verbleibt ein Rest von 350t. Angesichts der Schwierigkeiten halte ich dies für einen großen Erfolg. Anlass für meinen Gastbeitrag war die Frage, warum sich das Bergen des Treibstoffes als so schwierig gestaltet. Meiner Meinung spielen mehrere Faktoren eine wichtige Rolle. Immer wieder mussten die Bergungsarbeiten wegen schlechten Wetter mit hohem Wellengang unterbrochen werden, außerdem verursachen Ebbe und Flut zusätzliche Bewegungen des Schiffskörpers. Auf Bildern ist zu sehen, wie außenbords insgesamt vier Plattformen angebracht wurden. Auf diesen Plattformen sind die Pumpen angebracht, sowie Lüftungsanlagen, die die Arbeitsumgebung der Bergungsleute gasfrei, sprich frei von giftigen gasförmigen Substanzen halten sollen. Die Erhaltung der Arbeitssicherheit der Arbeiter ist sicher mit ein Grund für manche Verzögerungen. Durch die Krängung des Schiffes sind mittlerweile 88 Container über Bord gegangen, was die Arbeit nicht ungefährlicher macht. (mehr …)

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Nicht meckern und berieseln lassen, aktiv werden!

So liebe Leute, nach einigen Tagen Arbeit gibt es nun wieder eine Pause bei dem Programmierauftrag. Es zeigte sich, dass mein Konterpart in der Firma, der das Programm entwickeln sollte, dass auf der Steuerung läuft, im letzten Monat mit anderen Dingen voll ausgelastet war und so es kaum Fortschritte gibt. Daher könnte ich ab nächster Woche wieder tägliche Blogs schreiben. Könnte ich ….

Ich habe ja schon mehrmals angekündigt, dass ich es gerne sehen würde, wenn ich nur noch 50% aller Blogs schreibe. Von meiner Warte aus wäre das auch möglich. Mir fallen mindestens ein Dutzend Namen ein, die ich regelmäßig bei den Kommentaren sehe. Wenn jeder nur einen Teil der Zeit, denn er nun für Kommentieren und Lesen spendet, aufwendet um einmal im Monat einen Blog zu verfassen, müssten die restlichen 15 Stück pro Monat gefüllt sein. Besonders denke ich natürlich an diejenigen, die bei jedem Tippfehler einen Kommentar verfassen. Wer so hohe Ansprüche hat, der sollte auch selbst einen hochwertigen Blog verfassen. Daneben sollten sich auch noch die vielen „stillen“ Leser angesprochen fühlen. Davon muss es, wenn ich die Abrufzahlen einer Seite in der ersten Woche als Basis nehme, mindestens 100-200 geben. Wenn jeder Leser nur einen Blog pro Jahr schreibt, wäre die Lücke gefüllt. (mehr …)

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Mars 500

Nun ging also Mars 500 zu Ende und es war sowohl „Heute“ wie auch der Tagesschau und Tagesthemen einen längeren Bericht wert – ganz im Gegensatz zur unbemannten Kopplung der beiden chinesischen Raumschiffe, die ich persönlich als eine größere Leistung ansetze. Aber da ist eben kein Astronaut dabei und dann ist es uninteressant.

Viel wurde kommentiert, dass es erstaunlich war dass die Besatzung sich so gut vertrug (das war ja beim Vorläuferexperiment Mars 100 nicht der Fall). Aber ein Training für eine Marsmission? Ich meine eher nein. Nicht wegen der Dauer – eine Marsmission wäre wahrscheinlich etwa doppelt so lang. Es gibt zwar Möglichkeiten für Kurzzeitmissionen mit der Zeitdauer von Mars 500, aber sie sind energetisch aufwendig und 500 Tage Reise für einige Wochen auf dem Mars? Das lohnt kaum.

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Tödliches Silikon

Gestern hat die US-Gesundheitsorganisation HHS ein förmliches Verbot für Silikon bei plastischen Operationen ausgesprochen. Restbestände dürfen noch bis zum 1.1.2012 „verbraucht“ werden. Überrascht hat dies niemanden, weil die HHS aber auch andere Organisationen schon früher vor Silikon gewarnt hatten, doch diesmal erstaunte das absolute Verbot. Es gab wegen der Gefahr von Performationen ja schon immer Bedenken gegen Silikon, aber die Alternative Kochsalzlösung konnte sich nur begrenzt bei Brust-Ops durchsetzen. Silikon ist formbar, damit sind auch Implantate wie „Six-Packs“ möglich und es kann sogar unterspritzt werden, was bei kleineren kosmetischen Eingriffen ausgenutzt wurde. So schien es nicht in der Schönheitschirurgie verzichtbar.

Fast zeitgleich veröffentlichte jedoch Wikileaks was wirklich hinter der Sache steckt. (mehr …)

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