Verschwundene Werbung / Zahlenfetischisten

Ich vermute mal den meisten Bloglesern wird der Name was sagen. Afri Cola machte Ende der sechziger Jahre mit einem Werbespot auf sich aufmerksam. Ich wusste allerdings nicht, dass es heute die Marke noch gibt. Das brachte mich auf meinen heutigen Blog: Vergessene Werbemarken. Es gibt ja Werbung, die läuft und läuft und läuft – über Jahrzehnte. Dauernd oder immer mal wieder. also z.b. für die ganzen Automarken. Andere Werbung hat nachgelassen, aber die Marken gibt es natürlich immer noch. So habe ich lange nichts mehr von Persil oder Ariel gehört, aber die Wäschepulver gibt es natürlich immer noch. (Manche Werbung wird sogar mal verjüngt, wie die Jakobs Krönung Werbung die nun mit einem Song von Annett Louisan wirbt). Aber es gibt auch Werbung, die war mal früher präsent und ist dann verschwunden und man weiß nicht mal ob es die Marke noch gibt. Ich habe mal bei mir im Gedächtnis gekramt und bin auf drei Dinge gekommen:

  • Sunkist: Das war Orangenlimonade in Tetraederförmigen Verpackungen.
  • C-Frisch: Brausepulver mit Orangengeschmack zum Auflösen
  • Neskau: Eine Mischung aus löslichem Kaffee und Kakao (mehr …)

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Gegen die Abmahnwelle

Ich glaube kein Berufsstand hat so viel an Leumund verloren wie die Rechtsanwälte. In den USA haben sie ja schon keinen guten Ruf. Aber auch bei uns ist er auf dem Sinken. Ich glaube kaum, dass heute noch eine Fernsehserie wie „Liebling Kreuzberg“ erfolgreich wäre. Das liegt vor allem daran, dass das deutsche Recht es möglich macht das Abmahnen zu missbrauchen um damit viel Geld zu machen.

Eigentlich war das Abmahnen gedacht um Konflikte zwischen Unternehmen schnell zu lösen, ohne gleich ein Gericht einzuschalten. Privatpersonen blieben lange Zeit außen vor: Zum einen weil es an Öffentlichkeit mangelt (wie stellt man fest das jemand für einen Flyer ein Foto nimmt das ihm nicht gehört) und zum anderen weil der Arbeitsaufwand um Verstöße festzustellen viel zu groß war.

Das Internet hat das geändert. Zum einen gibt es nun die Öffentlichkeit, weil jeder eine Homepage einsehen kann und zum anderen ist die Recherche viel einfacher. Das führte dazu dass nun Geschäftsmodelle entstanden sind, die den Gewinn nicht über das Verkaufen sondern das Abmahnen generieren. Bestimmte Anwaltskanzleien bietet nun Kunden Services an – Nicht das Unternehmen muss Rechtsverstöße feststellen, sondern die Anwaltskanzlei tut dies. Das geht soweit das Programme entwickelt werden die Benutzer in Tauschbörsen erfassen und was diese herunterladen. (mehr …)

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