Die Logik in Science Fiction

Jeder mag andere Genres beim Film. Ich mag am liebsten Komödien aber auch Filme, in den andere persifliert werden. Ich weiß, das viele Raumfahrt-Fans von Science-Fiction fasziniert sind. Das ist nicht bei mir der Fall. Das einzige was ich mir angeschaut habe war Raumschiff Enterprise, dass ich schon von meiner Jugend kannte. Allerdings habe ich dann bei den Fortsetzungen immer mehr den Faden verloren und so ab Deep Space Nine nicht mehr alle Folgen gesehen. Während die alten Folgen einen gewissen Charme versprühen, auch weil sie wenn man sie heute ansieht so wirklich billig produziert wurden (um Kosten zu sparen wurden z.b. Kulissen von Wildwest Filmen verwendet, weshalb die meisten Planeten dann auch Wüstenplaneten sind. Damit das Punblikum auch auf seine erwartung kam gab es daher jede Menge Prügelszenen – wie in Bonanza) so hatten sie doch Humor und Spannung. Bei den nachfolgenden wurde immer mehr ein Star-Trek Universum aufgebaut mit verwirrenden Handungssträngen die schwer zu verstehen sind wenn man es nicht regelmäßig anschaut und es wirkte irgendwie belehrend, weil Gene Roddenberry’s Weltbild (oberste Direktive etc.) vermittelt werden sollten. „Nummer Eins, Energie“ wurde so oft wiederholt, das das ganze mehr einem Ritual glich. (mehr …)

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Chemische Bindungen

In meinem lockeren Blog über Chemie möchte ich mich heute mal mit den drei elementaren chemischen Bindungen befassen. Zuerst einmal: Warum sollte man sich überhaupt binden? Diese Frage bewegt nicht nur Singles, sondern auch Atome. Allerdings haben Atome meistens eine sehr viel größere Entschlusskraft und entscheiden sich für eine dauerhafte Bindung, denn die die das nicht tun sind mit wenigen Ausnahmen alles Radikale – im wahrsten Sinne des Wortes.

Das Problem eines Atoms habe ich schon mal angesprochen: Es will in die ominöse Edelgaskonfiguration. Heute dazu etwas genauer. Jedes Atom verfügt über Elektronen, und zwar genauso viele wie Protonen im Atomkern. Sie werden gebraucht damit das Atom elektrisch neutral sind. Nun hat die Wissenschaft raus gefunden, dass diese Elektronen nicht einfach so wild den Atomkern umschwirren, sondern in Schalen angeordnet sind. Jeder Schale entspricht im Periodensystem eine Zeile. Beim Blick auf eines kann man erkennen, dass bislang sieben Schalen bekannt sind. Der Ausdruck „Schale“ trifft zwar den physikalischen Zustand nicht genau, aber er ist hilfreich beim Verständnis der chemischen Bindungen. Diese finden nämlich nur zwischen Elektronen der äußersten Schale statt. Jede Schale ist dann noch unterteilt in Orbitale die jeweils eine bestimmte Anzahl von Elektronen aufnehmen. Wenn ein Orbital gefüllt ist, so kann dies dazu führen dass diese Elektronen keine Bindungen mehr zu anderen Atomen aufbauen wollen, also einen stabilen Zwischenzustand erreicht haben. Es kann aber dazu kommen, dass auch verschiedene Orbitale einer Schale sich zu einem neuen Orbital verbinden, der Chemiker nennt dies „Hybridisierung„. (mehr …)

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Braucht die NASA ein neues Triebwerk?

… und zwar für Schwerlastraketen auf der Basis von RP-1/LOX? Diese Frage stellte sich mir als ich bei Space Reviews diesen Artikel las. In dem dort verlinkten PDF der NASA ist wenig konkretes:

„This new rocket would take advantage of the new technology investments proposed in the budget – primarily a $3.1 billion investment over five years on heavy-lift R&D. This propulsion R&D effort will include development of a U.S. first-stage hydrocarbon engine for potential use in future heavy lift (and other) launch systems“.

Nun das ist doch ein Aufhänger für Spekulationen. Also spekulieren wir. Fangen wir mal technologisch an. Bei der Ares V war ja das RS-68B vorgesehen. Das RS-68 treibt die Delta 4 an. Das RS-68B ist etwas schubstärker und soll zuverlässiger sein. Die NASA hat damals recht lange beratschlagt, was die bessere Wahl ist: Das SSME oder das RS-68. Ersteres war lange Zeit die bessere Wahl, da es ja für bemannte Einsätze entwickelt wurde. Es gab aber einige Bedenken. Zum einen ist das SSME wegen der hohen Leistung auch teuer in der Herstellung. Ein RS-68 kostete deutlich weniger trotz doppelt so hohem Schub. So wären recht viele Triebwerke für eine Schwerlastrakete benötigt worden und diese recht teuer. Das ist so ein typisches fehlgeleitetes Denken: Bei einer Schwerlastrakete, die vielleicht 10-20 mal fliegt, stehen die Entwicklungskosten in keinem Verhältnis zu den Produktionskosten. Besonders, wenn sie bemannt sein soll, weil da viel mehr Tests erfolgen als bei unbemannten Trägern. Selbst wenn die NASA also mehr für die SSME zahlen müsste, wären die Gesamtinvestitionen wohl geringer gewesen. Was aber gegen das SSME sprach, war der geringe Bodenschub von nur 1.700 KN (RS-68: 2.950 kN). So wären recht viele Triebwerke nötig gewesen und dass macht das Design recht komplex, auch wenn vielleicht ein Triebwerksausfall unwahrscheinlich ist. (mehr …)

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Vorsicht Spielverderber!

Nun ist WM und die Politik berät über Sparmaßnahmen. Irgendwie kommt mir das bekannt vor. Erinnern wir uns: Die WM vor vier Jahren. Alle haben wir uns gefreut und gefeiert und als sie vorbei war – war die Mehrwertsteuer um 3 % höher. Nun fallen wieder Beratungen über Einschnitte in die WM Zeit. Ein Schelm wer arges dabei denkt…. Hier mal die intern diskutierten Sparvorschläge: (mehr …)

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Obamas Plan

Wie bekannt hat Obama die NASA angewiesen, Constellation einzustellen und dafür Vorarbeiten für eine spätere bemannte Mission zu Mars und anderen Zielen anzugehen. Obwohl im NASA Budget wenig Konkretes steht und alle Mittel erst für die folgenden Jahre avisiert werden, also 2011 das nun ja genehmigt wird noch kaum etwas von den neuen Plänen enthält, gab es schon Kontroversen um den Plan.

Im US Kongress gibt es eine Front von pro-Konstellation Befürwortern, vor allem Abgeordneten der Staaten, die heute vom Constellation Programm profitieren, indem sie Komponenten fertigen. Doch das ist nichts neues. Eine ähnliche Fraktion ist auch für die Weiterführung der Shuttle Flüge. Auch hier geht es um Arbeitsplätze. Wenn man von dieser Tatsache absieht (die leider in allen Ländern die Weltraumprogramme bestimmt), so gibt es auch andere Gräben.

Einen vorläufigen Höhepunkt wurde vor einigen Wochen erreicht: Bei einer Anhörung sprachen sich Neil Armstrong und Eugene Cernan gegen den neuen Plan aus: Armstrong: (mehr …)

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