Mit der Railgun in den Orbit

Bei den Diskussionen über die Reduktion der Startkosten vergisst man eine Möglichkeit: Einen Teil der Startenergie nicht durch eine Rakete aufzubringen. Nun mit einem Flugzeug wird man nicht mehr als Mach 1-3 schaffen, wobei die Nutzlast stark abnimmt und RAMJETS und SCRAMJETS sind immer noch experimentell und brauchen selbst einen Antrieb der sie auf Mach 2-3 beschleunigt. Was jedoch geht, ist die Nutzung einer elektromagnetischen Kanone.

Es gibt zwei Hauptgattungen die Railgun und Coilgun. Sie beschleunigen beide mittels einer Wechselwirkung von elektromagnetischen Feldern wobei im einen Fall die Lorenzkraft und im anderen Fall Magnetfelder die Beschleunigung erbringen. Auf dieser Basis entstanden schon Kanonen die kleine Metallkugeln auf die Geschwindigkeit von Satelliten beschleunigen – benutzt z.B. um Meteoritenschutzschilde zu testen oder Meteoritenkrater künstlich zu erzeugen aber auch die Magnetschienenbahn, die etwas anders das gleiche technische Grundprinzip umsetzt. Die US Army arbeitet an einem Geschütz das Mach 7 (rund 2100 m/s) Geschossgeschwindigkeit erreicht und bis zu 64 MJ Energie aufweist – das wäre immerhin bei dieser Geschwindigkeit ein 29 kg schweres Projektil. (mehr …)

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Kleine Geschichte der Grafikkarten

Eine Mail gestern in der meine Aufsätze zur Geschichte des Computers gelobt wurden, brachte mich auf die Idee mal wieder darüber was zu schreiben. Nun finde ich die derzeitige Entwicklung ziemlich langweilig und sehe auch so was wie eine Schere zwischen Anwendungen und Hardware – es wird immer mehr Kerne auf einem Prozessor geben, aber es fehlen bei dem Privatanwender die Anwendungen die so viele Kerne nutzen können, da die meisten Anwendungen im Batch oder Dialogbetrieb arbeiten. So habe ich mich einem Kapitel aus der Hardwaregeschichte zugewandt: Der Anzeige von Informationen.

Am Anfang war alles noch recht einfach: Es gab nur Text. Eine Routine im Betriebssystem oder eine festverdrahtete Logik las aus einem bestimmten Speicherbereich den Buchstabencode aus, sah in einer Tabelle aus welche Pixel dafür an waren und welche aus und steuerte damit den Elektronenstrahl. Bei den nachleuchtenden Monitoren, die damals üblich waren musste das Timing nicht exakt sein und eine hohe Bildwiederholrate war auch nicht nötig. Das konnte selbst ein schwachbrüstiger 8 Bit Prozessor nebenher erledigen. So hatten die ersten Computer wie Altair 8800, IMSAI oder von Prozessor Technologies nur monochrome Textdarstellung. Das galt auch für viele der nächsten Generationen wie den ersten Commodore CBM Systemen. Es gab damals keine eigene Hardware für die Darstellung und auch keinen dezidierten Grafikspeicher. (mehr …)

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Zeit für eine integrierte Backuplösung

So heute von mir der letzte Artikel für eine Woche. Ich bin erst wieder am 9.11.2009 da. Morgen erscheint ein Gastblog von Thomas, den ihr dann die ganze Woche lang kommentieren und diskutieren könnt. Er ist auch wieder zum Thena Raumfahrt. Diesmal geht es aber um eine Computergeschichte.

Da ich derzeit wegen einigen Hardwareproblemen, die mir das wohl bald kommende Ende meines derzeitigen PC’s anzeigen, auf der Suche nach einem neuen bin, drängt sich mir ein Thema auf: Backups. Ich bin irgendwie drauf gekommen als ich überlegt habe ob ich die zweite später gekaufte 500 GB Platte in den neuen PC übernehmen soll oder nicht.

Die Sache mit dem Backup ist die, dass es automatisch erfolgen soll, ohne dass der Anwender sich drum kümmert, idealerweise muss er sie auch gar nicht anstoßen. Es gibt heute zwei Gefährdungen für die Daten: Das eine sind Hardwaredefekte – Wie ich der aktuellen ct entnehme hat eine Festplatte eine Ausfallwahrscheinlichkeit von 2 % pro Jahr. Bei einer durchschnittlichen Benutzungsdauer von 4 Jahren sollte also jeder 12-13.te Anwender von einem Headcrash betroffen sein. Das ist nicht gerade wenig. Das zweite ist der Anwender selbst – Löschen oder Überschreiben aus Versehen ist schnell passiert und es gibt immer noch Viren und andere Malwäre die auch noch aktiv werden kann. So habe ich mal von einem Virus gelesen, das Dokumente des Anwenders verschlüsselt und erst nach Zahlung von Geld an ein russisches Konto gibt es (vielleicht) das Passwort zum Entschlüsseln per E-Mail. (mehr …)

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Margarine oder Butter – Was ist gesünder?

Heute der letzte Beitrag in der einer kleinen Blogreihe über Ernährung. Morgen gibt es dann einen über Computer. Am Sonntag wird dann Thomas den vierten Teil seiner Serie über ein vernünftiges Mondprogramm vorstellen, das dann über meine Urlaubswoche online bleiben wird.

Einleitung

Seit fünfzig Jahren tobt eine Auseinandersetzung zwischen der Milchindustrie und Margarineindustrie. Beide Seiten preisen ihr Produkt als das ernährungsphysiologisch bessere und das andere als das schlechtere. Zeit einmal dies genauer unter die Lupe zu nehmen. Was außen vor bleiben muss, sind Geschmacksvorlieben – der eine mag lieber Butter und der andere lieber Margarine.

Zusammensetzung von Butter und Margarine

Butter ist eine Wasser in Fett Emulsion aus etwa 80-82 % Fett, 0,5-2 % Eiweiß, Mineralstoffe und 14-16 % Wasser. Das Fett der Butter ist ernährungsphysiologisch nicht besonders wertvoll, denn es enthält kaum essentielle Fettsäuren, dafür zahlreiche kurz- und mittelkettige Fettsäuren. (ein kleiner Anteil dieser, in freier Form, ist auch wichtig für das Aroma). Auch enthält es nur geringe Mengen an Vitamin E. Dafür enthalten 100 g Butter rund 240 mg Cholesterin, also in etwa die Menge, die man nach verschiedenen Empfehlungen maximal täglich zu sich nehmen soll.

Die Zusammensetzung von Butter ist also ernährungsphysiologisch nicht besonders günstig. Daher sollte die Margarine mit Leichtigkeit besser abschneiden. Margarine entstand als Butterersatzprodukt noch zu Zeiten von Napoleon Bonaparte. Gewünscht war insbesondere die Fähigkeit auch bei tiefen Temperaturen leicht streichbar zu sein. Das ist auch ein Hauptvorteil von Margarine. Sie galt lange zeit als minderwertiger Ersatz für Butter und musste so z.B. mit Stärke versetzt werden, damit man diese leicht durch die Iod-Stärkereaktion nachweisen kann. (mehr …)

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