Splitter der MAD-Doktrin

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Vom ehemaligen US-Verteidigungsminister Robert McNamara stammt der Begriff der MAD-Doktrin, MAD: „mutually assured destruction“ im Deutschen „Gleichgewicht des Schreckens“ bezeichnet, bedeutet das jede Supermacht so viele Atomsprengköpfe hat, dass auch ein Erstschlag des Gegners genügend Träger übrig lässt, das sie den Gegner vernichten kann.Das führt zum „Overkill“ also viel mehr Atomwaffen als man wirklich braucht. In der Spitze gab es – die Zahlen schwanken je nach Quelle – zwischen 40.000 und 64.000 Sprengköpfe Mitte der Achtziger Jahre. Seitdem wurden sie weniger durch Abrüstungsabkommen. Die meisten dieser Sprengköpfe haben ein Vielfaches der Sprengkraft der Hiroshima-bombe und das bei einer (damaligen) Weltbevölkerung von etwa 4 bis 5 Milliarden, also wirklich mehr als genug Atomwaffen, um nicht nur die USA und die UdSSR auszulöschen, sondern die ganze restliche Welt gleich mehrfach! (mehr …)

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Die russische Raketenentwicklung

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Mein Aufhänger für den heutigen Blog liefert die Arbeit an meinem neuesten Buch über russische Trägeraketen, das eigentlich nur eine Auskopplung des Kapitels aus dem schon 2016 erschienen Buch „Internationale Trägerraketen“ werden sollte <Werbung>, das man bei Amazon oder auch beim Verlag oder sogar im Buchhandel erwerben kann </Werbung>. Nun wird es aber doch ziemlich erweitert. Zuerst will ich aber mal was allgemeines über dir russische Raketenentwicklung sagen.

Die sowjetische/russische Raketenentwicklung ist von zwei Dingen geprägt. Das eine sind – je nach Sichtweise – pragmatische Lösungen oder Umgehungen von Problemstellungen. Das zweite ist das die Raketenentwicklung dort im Schneckentempo voranschreitet. (mehr …)

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Eine minimalistische Ariane 5 Erweiterung

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Wie schon mehrmals betont, zuletzt vor einigen Tagen im Blog, bin ich mit dem Konzept der Ariane 6 nicht einverstanden, ich würde es eher als „Ariane 5 reloaded“ bezeichnen. Es gab ja durchaus radikalere Ansätze wie das PPH Konzept. Dazu kommt, das eine alte „europäische Tradition“ fortgesetzt wird – bevor die Ariane 6 überhaupt ihren Jungfernflug hat, wird an Weiterentwicklungen gearbeitet wie etwas verlängerten Boostern, dem ersetzen von Aluminium durch Kohlefaserverbundwerkstoffe in der Oberstufe (ICARUS Oberstufe) und einer Kickstufe für mehr Flexibilität.

Letztendlich wird die Ariane 6 aber die gleiche Nutzlast wie die heutige Ariane 5 haben, wir investieren also 3 Milliarden Euro dafür, das dann (hoffentlich) die Rakete selbst billiger wird, aber nicht leistungsfähiger.

Wenn man es genau nimmt sind es zwei Budgets, nämlich eines für die Ariane 6 und eines für die Vega C. Die P120 Booster werden auch bei der Vega eingesetzt. Das komplette Entwicklungsprogramm dieses Boosters umfasst 700 Millionen Euro. Ich habe mal für diesen Blog angenommen, dass man nur diesen Booster entwickelt hat um die Vega in der Nutzlast zu steigern und will mal skizzieren wie man damit sowohl die Ariane 5 ECA „boosten“ kann wie auch die Sojus ersetzen. (mehr …)

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