Ein Satellit für die Moon Hoaxer….

Eine Mail über eine Diskussion über die Belichtungsbedingungen auf dem Mond hat mich mal wieder zum allzeit beliebten Thema Moon-Hoaxer oder in Deutsch: Verfechter der Idee, dass die Amis die Mondlandung im Filmstudio gedreht haben, gebracht. Daher heute mal ein Vorschlag für einen einfachen Satelliten welche die Profiteure dieses Themas (damit wird ordentlich Kohle gemacht durch den Verkauf von Büchern) bezahlen können. Entsprechend dem geistigen Niveau habe ich meinen Schreibstill etwas angepasst.

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Politicall Correctness

Ich habe mich etwas rar im Blog in den letzten Tage gemacht. Das hat mehrere Gründe. Zum einen geht es mir nicht so gut. Ich bin permanent müde und mein Heuschnupfen fängt mich auch wieder an zu plagen. Zum zweiten habe ich endlich die Datensammelphase für Ariane 1-4 abgeschlossen. Das wurde auch Zeit, denn so langsam bin ich an einem Tiefpunkt weil ich in den letzten 3 Monaten mich fast nur damit in der Freizeit beschäftigt habe. So allmählich finde ich nichts mehr und so allmählich meine ich auch ist es Zeit für was anderes. Aber immerhin: Nun kann ich es ins Reine schreiben, zusammenfassen und dann vielleicht mal zwischendurch was anderes machen, bevor ich mich weiter mit dem zweiten Teil (Ariane 5 und Vega) eingehender beschäftige.

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Killerspiele

Der Amokläufer von Winnenden hat wieder mal bei einigen Politikern das Thema "Killerspiele" auf die Tagesordnung gebracht. Das ist wieder eine Gelegenheit sich zu profilieren und das Verbot dieser Spiele zu fordern. Wenn im Fernsehen dann Ausschnitte laufen, dann sieht es auch so aus als ginge es nur darum Leute umzubringen. Um es vorweg zu sagen: Ich spiele so was nicht. Es ist nicht die Art von Spielen die ich bevorzuge Ich liebe vielmehr Strategiespiele und Simulationen, am liebsten rundebasiert, so dass man Zeit zum Überlegen hat. Dinge in denen ich in Sekundenbruchteilen entscheiden muss sind nicht meine Sache. Selbst da bin ich recht konservativ und bleibe sehr lange bei einem Spiel. So spiele ich seit gut 8 Jahren an Jagged Alliance 2, einem Spiel, dass bald seinen 10 Geburtstag feiert und immer noch von einer Fangemeinde weiterentwickelt wird. Gerade aufgrund der Besonderheiten des Spiels weiß ich aber auch wie der Eindruck täuschen kann. Bei Jagged Alliance 2 ist man Chef einer Söldnertruppe, die einen Staat in Südamerika von einer Diktatorin befreien muss. Vordergründig müssen auch hier Leute gekillt werden. Doch es geht dabei vor allem um Taktik und die Leute werden nicht so realistisch dargestellt wie in Ego Shooter. Dazu kommen Elemente von Adventures und Rollenspielen, da Aufgaben gelöst werden müssen und jeder Söldner einen eigenen Charakter hat. Eine Besonderheit ist aber dass man laufend versucht seine Ausrüstung zu verbessern und schon im Organal im Laufe des Spiels mit immer mehr Waffen konfrontiert wird und diese auch kennen lernt. In verschiedenen Mods ist die Auswahl noch größer. Das hat Auswirkungen auf die Allgemeinbildung. Ich falle dann immer bei Action Filmen auf: "Mit einer MP-5K trifft man bestimmt nicht auf die Entfernung treffsicher" oder "Nein, bei einer Walter PPK gehen 15 Schuss ins Magazin, er hat also noch 3 übrig". Im allgemeinen assoziieren Leute mit genauen Kenntnissen von Waffen auch eine Affinität zu diesen. Und nichts dürfte wohl ferner meiner Natur sein. Ich halte überhaupt nichts von Schusswaffen und dem privaten Besitz dieser. Das gilt auch für Sportschützen. Diese Fehleinschätzung kann man auch auf die Angeblichen Killerspiele übertragen. Das Problem sind doch nicht die Spiele und es ist auch nicht so, dass solche Spiele Menschen zu Amokläufern machen. Genauso wenig wie die antiautoritäre Erziehung Anfang der 70 er Jahre "freie" Persönlichkeiten kreiert hat, sondern nur Kinder, die keine Grenzen kannten. Das Problem liegt doch in der Erziehung und da vorwiegend bei den Eltern. Natürlich könnte man über eine Menge von Gesetzen nachdenken, z.B. die Abgabe von allen Sport- und Privatwaffen (was dann aber immer noch die Waffen bei Polizei und Fördern übrig lässt), aber ändert das wirklich was?

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Sabotage!

Wie schon in den letzten Wochen ergibt sich mein heutiges Thema als Abfallprodukt der Recherche für das neue Buch (oder besser gesagt: Bücher). Ich habe mich mit den Ursachen der Fehlstarts der Ariane 5 beschäftigt. Wie vielleicht dem einen oder anderen bekannt gab es bei Ariane 1-4 insgesamt 7 Fehlstarts aufgrund folgender Ursachen (Kurzform, mehr im Buch):

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Der Verlust von Wissen

Heute bekam ich eine Mail, in der ich auf einen Artikel hingewiesen wurde, in dem darauf hingewiesen wurde, das die Wiederaufbearbeitung von Sprengköpfen für die Trident U-Boot Raketen gestoppt wurde, weil man nicht mehr wusste, wie das Aerogel hergestellt wird. Das brachte mich auf die Idee für heute: Wie wertvoll ist Wissen, wie gehen wir damit um und wie gewährleisten wir, dass wir es auch nach Jahrzehnten darauf zugreifen können, wenn etwas aus der Produktion gerät?

Ich habe mich mal diesem Thema angenommen und es mal auf die Raumfahrt übertragen. Die meisten Projekte bauen ja auf anderen Projekten auf, es entwickeln sich Technologien weiter oder werden obsolet. Neue Werkstoffe werden eingeführt und machen alte überflüssig. Doch es gibt immer wieder den Fall, dass eine Entwicklung abgeschlossen wird, es dann eine lange Pause gibt und dann diese Technologie wieder gebraucht wird. spontan fallen mir hier zwei Dinge ein:

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