Kleine Nachlese

So, anstatt einige Kommentare individuell zu beantworten heute mal ein Blogeintrag. Auch weil mir so langsam die Themen ausgehen. Fangen wir mal an mit dem (für mich wichtigsten): Der Titelsuche für das dritte Buch. Ich finde alle Vorschläge gut. Nur sie haben nicht so viel mit dem Inhalt zu tun (daher auch das Inhaltsverzeichnis, bei dem man den Umfang der Themen abschätzen kann). Ich habe jetzt eine kleine Kurzbeschreibung gemacht. Wer die liest, der wird feststellen, dass die Titel nicht so passend sind : Es geht schließlich um das Lesen von Zutatenverzeichnissen und eine kleine Zusatzstoffkunde. Ich habe nun eine Beschreibung des Buchs online gestellt. Ich hoffe noch auf bessere Ideen für Titel und Untertitel.

Bislang am besten gefällt mir “Chemie im Essen? Was drin sein darf und was drin ist” und “Was Sie schon immer über Lebensmittel wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten”. Mein eigener Arbeitstitel lautet bisher: „Was ist drin? Lebensmittelkennzeichnungen verstehen und durchschauen“ („Was ist drin“ ist der Titel, der Rest Untertitel. Ich bin nun mal rational eingestellt und will einen Titel der über den Inhalt informiert.

(mehr …)

WeiterlesenKleine Nachlese

Kann man Krieg noch bezahlen?

Als ich über die Genauigkeit, mit der man die Bahn korrigieren kann sprach, habe ich auch Munition und Bomben angesprochen, die heute gelenkt wird. Ich habe dann nach Beispielen für die Genauigkeit gesucht, aber zuerst nichts gefunden. Das Thema hat mich aber nicht losgelassen und ich habe weiter gesucht. Man lernt wie immer etwas dazu. Neu für mich war, dass Schiffsartellerie wieder mehr zum Einsatz kommen soll. Zum einen machen neuere Munitionstypen es möglich, die Reichweite zu steigern: Konventionelle Geschütze mit normaler Munition wie die 155 mm Kanone der Panzerhaubitze erreichen 40 km bei 12-40 m Genauigkeit – in etwa dieselbe Reichweite wie die großkalibrigen Geschütze im zweiten Weltkrieg bei höherer Präzision. Bei der Trennung in Sprengkopf und Sprengladung gibt es eine Reichweitensteigerung auf 60-70 km und mit zusätzlichem Raketenantrieben und Steuerflossen (zum Gleiten) soll ein amerikanisches System bis zu 160 km Reichweite erreichen. (Letzteres ist aber nur auf großen Schiffen mit mehr als 10000 t Wasserverdrängung einsetzbar)  Wahrscheinlich ist noch mehr möglich mit Gleitflügeln. Ich denke da an das Projekt der Wehrmacht die A-4 mit Flügeln auszurüsten und damit die Reichweite auf 600 km zu steigern. Gegenüber den heutigen Steuerflossen wären dies dann echte Flügel. Die Granate erreicht dann das Ziel allerdings nicht mehr mit Überschallgeschwindigkeit.

(mehr …)

WeiterlesenKann man Krieg noch bezahlen?

Verschiedene Sichten

Derzeit bin ich so ziemlich am Ende von Eugene Cernans "The last man on the moon". Das bringt mich auch gleich zu meinem Thema: Man gewinnt mehr Überblick über ein Thema, wenn man verschiedene Seiten hört. Nehmen wir mal Amerikas Weltraumprogramm in den 60 ern. Ich bin ja nicht der Fan von bemannter Raumfahrt und in der Deutschen Sprache gibt es da auch recht wenig dazu.

Ich habe mir vor Jahren, als der Film Apollo 13 rauskam, das gleichnamige Buch Apollo 13 von James Lovell gekauft. Das ist eine gute Beschreibung was dort auf dem Flug passierte, auf dem Boden und in der Kapsel. Die Vorgänge werden plastisch erzählt, die Atmosphäre nachvollziehbar. Kein Wunder dass daraus ein Film wurde. Aber es informiert nur wenig über den genauen Ablauf des Unfalls, und die Vorgeschichte des Tanks, noch über die Apollo Hardware und warum damit die Rettung möglich war.

(mehr …)

WeiterlesenVerschiedene Sichten

So macht man Eindruck

Wie macht man Eindruck? Eigentlich ist das ganz einfach. Das Privat-Wissenschaftsfernsehen verkauft uns die Herstellung einer Gulaschsuppe als ein Wunder und die Shopping Sender machen uns weiß, das ein Satz Schraubenzieher 89,99 kostet, weil der Stahlpreis gestiegen ist, man dieses Wunderwerk der Technik aus hochwertigem Karbonstahl fürs Leben kauft.(Klar in ein paar Jahren gibt es die Firma nicht mehr, dann hat man was fürs Leben – die Lebensdauer einer Firma). Aber auch die NASA macht dies. In einem ist die NASA spitze: Die Webseiten sind voll von Pressemitteilungen selbst über die kleinsten Dinge. Jede Betätigung des Greifers von Phoenix wird protokolliert. Es fehlt an technischen Infos (als das Internet noch "jung" war – so zur Zeiten des Starts von Cassini oder MGS gab es die. Inzwischen gibt es nur noch die Fakten die eine breite Öffentlichkeit wissen will).

Vor allem aber wird alles aufgeplustert. Alles ist etwas besonderes, selbst wenn man wie bei der letzten Shuttle Mission nur etwas Inneneinrichtung zur ISS bringt. Beliebt ist aber auch Vergleiche zu ziehen. Mit einem möchte ich mich mal befassen. Es ist der Vergleich der Genauigkeit der Navigation: Meistens so beschrieben: "Die Raumsonde muss nach einem Weg von 500 Millionen km einen Korridor von 5 km Breite treffen. Das ist wie wenn sie einen Golfball von der Westküste der USA in die Ostküste mit einem Schlag einlochen."

(mehr …)

WeiterlesenSo macht man Eindruck

Schlechtes Fernsehen

Am Wochenende bin ich auch die Website www.fernsehkritik.tv aufmerksam geworden. Ich mokiere mich ja gerne über das Fernsehen, meistens über das was mich interessiert also Dokumentationen, Wissenschaft. Ich schaue aber auch gerne Switch und Kalkofe und merke dabei erst, wie viel Scheiß im Fernsehen läuft, das normalerweise an mir völlig vorbeigeht. Die Fernsehsendungen von www.fernsehkritik.tv machten mich auf noch mehr Unsinn aufmerksam. Vor allem führt der Journalist einen Kampf gegen das Call-IN TV wie 9-live. Das Format wird bei mir nur beim Zappen gestreift, weil mir schon die Moderatoren mit ihrem Geschrei und der aufdringlichen Musik so unsympathisch sind. Aber die Art wie dort Leute betrogen werden mit Sachen die man nie erraten kann ist schon eine Unverschämtheit.

Das schlimme ist, dass es ja auch in den öffentlich rechtlichen nicht besser ist. Auch dort nimmt die Seuche "Daily Soap" zu. Meine Mutter hat einen  festen Termin: Zwischen 16 und 17 Uhr ihre Daily Soap. Die ARD hat seit ewigen Zeiten schon die Zeit zwischen 6 und 7 als Soap Zeit und produziert zwar noch Serien, verfeuert diese aber wie gerade "Türkisch für Anfänger" in wenigen Wochen, weil 4 mal pro Woche eine neue Folge kommt. Auch Odysso, das Wissenschaftsmagazin des SWR ist inzwischen zum Medizinjournal verkommen.

(mehr …)

WeiterlesenSchlechtes Fernsehen