Es ist vollbracht…

Ja das ATV Buch ist auf dem Weg. So in etwa 4 Wochen wird es lieferbar sein. Ich bin ganz froh, dass es nun erledigt ist. Die letzten 2½ Monate habe ich mich nur damit beschäftigt. Kundige der deutschen Sprache wie Daniel werden wahrscheinlich obwohl ich es 2 mal ganz und noch etwas öfters teilweise korrekturgelesen habe immer noch Fehler finden. Aber das ist nun mal so wenn es im Eigenverlag entsteht.

Die Frage ist ob es anders möglich wäre: Schließlich halte ich das Thema nicht gerade für eines, das für so riesige Auflagen gut ist, und ich wende mich ja an Leute mit einer gewissen Vorbildung. Das grenzt den Kreis der möglichen Leser weiter ein. Ein Lektor und ein Verlag wird sich wohl erst finden, wenn ich so was mache wie "50 Jahre NASA auf 50" Seiten oder "Planetenforschung in Farbbildern".

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Planetensonden als Piggyback-Nutzlast

Im letzten ESA Journal habe ich von Satelliten gelesen, die von Studenten gebaut werden und wie die ESA diese Projekte fördert. Darunter ist auch das Projekt eines Mondorbiters, als Sekundärnutzlast für eine Ariane 5. Das wäre wohl dann die erste Raumsonde, die nicht von einem staatlichen Institut gebaut wurde.

Dann habe ich noch beim Recherchieren über die Triebwerke des ATV bei EADS ein Triebwerk gefunden, das für Satelliten gedacht ist, und mit Wasserstoff/Sauerstoff arbeitet. Der spezifische Impuls ist nicht so groß, er liegt im Mittel bei 4060 m/s. Aber das ist immerhin noch ein Drittel mehr als bei Triebwerken mit MMH/NTO.

Da dachte ich mir: Könnte man diese Technologien nicht kombinieren um preiswerte Mond-, Venus- und Marssonden zu kreieren?

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Mach nur keine Fortsetzung….

Ich habe mir gerade Star Wars Episode III angeschaut. Verglichen mit dem Original, dass vor 30 Jahren entstand, ist es grafisch viel anspruchsvoller, hat noch mehr Action. Und doch: Mir gefiel die erste Folge besser. Warum? Zu seiner Zeit waren die Trickeffekte revolutionär und diese Mischung aus Science Fiction und Ritterfilm war neu. Auch wenn die Effekte doch manchmal doch wirklich billig waren, so die Laserschwerter. die nicht nur wie Leuchtstoffröhren aussahen, sondern auch wie Leuchtstoffröhren summten, oder das Geräusch von der Atmung von Darth Vader, das irgendwie an ein Beatmungsgerät in der Intensivstation erinnert.

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Computer in der Raumfahrt – Wann kommt die Leistungsexplosion?

Ein Punkt der viele erstaunt, ist immer wieder, mit wie wenig Computerleistung Raumfahrzeuge auskommen müssen. Das ATV z.B. startet mit einem Sparc V7 kompatiblen Prozessor mit 14 MHz Taktfrequenz. Ein heutiger "Wald und Wiesen PC" ist etwa um den Faktor 1000 schneller. Eine gute Gelegenheit mal zu erläutern warum dem so ist.

Dem war nicht immer so. Als Voyager 1977 starteten waren ihre Borcomputer um einiges schneller als ein Apple II, der damals gerade erst erschien. Aber diese CPU war noch für das Raumfahrzeug entworfen und bestand aus vielen einzelnen Bausteinen. Danach ging man daran handelsübliche Prozessoren einzusetzen, die es auch in einer speziellen "Militärischen" Version gab: Diese Bausteine vertragen höhere Temperaturbereiche und sind unempfindlicher gegen elektrostatische Störungen. Die Raumfahrt hängte sich auch hier an das Militär an, weil es sich für die wenigen Satelliten nicht lohnte, eigene Prozessoren zu entwickeln.

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