Das Beamen

Beschäftigen wir uns heute einmal mit einem Science Fiction Problem: Dem Beamen. Star Trek Anhänger wissen was gemeint ist (ich gehöre nicht dazu, und musste mich beim Nachschauen belehren lassen, das es „beamen“ und nicht „beemen“ geschrieben wird…). Das ist eine futuristische Transportmethode, bei der soweit ich weis der Körper in Atome zerlegt, diese durchs Weltall geschickt und an anderer Stelle wieder zusammengesetzt werden. Das ganze ist äußerst praktisch und würde mir jeden Tag 100 Minuten Fahrzeit ersparen und es mir auch erlauben daheim Mittag zu essen. Leider funktioniert es nur in der Fernsehserie.

Wie bei fast allem bei Star Trek gibt es natürlich eine Reihe von naturwissenschaftlichen Einwänden, warum es grundsätzlich nicht funktionieren kann. Wenn man einen Körper in Atome zerlegt und diese sendet, so stoßen diese natürlich mit anderen Atomen auf dem Weg zusammen und werden so abgelenkt. Das mag vielleicht theoretisch gehen im Vakuum des Weltraums, doch benutzt wird es ja auch um auf Planeten zu gelangen und da hindert die Atmosphäre die Atome an einem geradlinigen Weg. Das ist wie wenn man mit einem Tintenstrahldrucker unter Wasser drucken würde. Selbst mit nicht wasserlöslichen Farben würden die Tröpfchen mit dem Wasser zusammenstoßen, an Energie verlieren und anstatt einer feinen Zeichnung erhält man einen schwammigen Fleck. Selbst im freien Weltraum würde der Strahl auffächern, wenn er geladene Teilchen enthält – und dies hat der menschliche Körper in Form von Ionen – Metalle wie Natrium und Kalium liegen so vor, aber auch Anionen wie Phosphat und Chlorid und auch organische Ionen gibt es zumindest kurzzeitig als Stoffwechselzwischenprodukte. Geladene Teilchen folgen Magnetfeldern und davon gibt es selbst im interstellaren Raum das galaktische Magnetfeld.

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Solarzellen im äußeren Sonnensystem

Das war die Frage dich ich gestern in einem Kommentar fand. Heute gibt es einen Doppelblog, weil ich den gestrigen zwar in der Mittagspause geschrieben habe, aber dann nicht mehr Zeit hatte ihn aufzuspielen, da unsere Weihnachtsfeier anstand. Ich stelle auch an den Kommentaren fest, dass ich mich wohl immer mehr wiederhole und vielleicht weniger schreiben sollte oder den Blog wieder einstellen: Sooo viel über Raumfahrt gibt es nicht zu sagen, mein tägliches Leben halte ich für nicht besonders interessant und über Gebiete in denen ich mich nicht auskenne, vermeide ich es mich auszulassen, da artet dann meist in Schwadronieren aus.

Doch kommen wir zurück zum heutigen Thema: Kann man RTG (Radioisotopen Thermogeneratoren) durch Solarzellen im äußeren Sonnensystem ersetzen? Antwort on Radio Eriwan… Ja, aber…

Nun zuerst mal etwas Physik: Die Leistung von Sonnenzellen nimmt quadratisch mit steigender Entfernung ab. Bei Jupiter mit 5.2 facher Erdentfernung steht so nur noch 1/5.2² = 3.7 % der Leistung bei der Erde zur Verfügung. Bei Saturn sind es nur noch 1.1 % der Leistung bei der Erde.

Man braucht also enorm große Solarzellen für dieselbe Leistung. Gegenüber RTG gibt es auch noch einige andere Nachteile:

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Die fehlende Vision – zum zweiten…..

Heute vor 36 Jahren war Apollo 17 auf dem Mond, am 19.ten Dezember 2007 jährt sich zum 35.sten mal der Jahrestag an dem die letzte bemannte Mondlandung zu Ende ging. Dies bringt mich auf ein sehr wichtiges Thema: Die Langzeitvision der NASA. Wenn man es genauer betrachtet, so hatte die NASA bislang keine und viele sehen dies als einen der grundsätzlichen Probleme an.

Das bemannte NASA Programm begann mit Mercury und der Forderung einen Menschen in den Orbit zu bringen, mit einer Aufenthaltsdauer von 5 Orbits. Das ist eine konkrete Zielsetzung die übertroffen wurde und als man sie erreichte war Mercury abgeschlossen. Während dessen nahm Apollo Gestalt an mit der genauso konkreten Zielsetzung einen Menschen auf dem Mond vor Ablauf des Jahrzehnts (je nach Auslegung dem 1.1.1970 oder 1.1.1971) zu landen. Gemini kam als Zwischenprojekt um die Techniken für Apollo zu erproben und bis zu 14 Tage Aufenthalt im Orbit zu erreichen. Das alles waren konkrete Projekte mit definierten Zielen. Man kann es aber auch anders sehen – Es handelt sich um Unternehmen mit zunehmender Komplexizität, die den Menschen immer weiter in den Raum hinaus brachten und seine Rolle wandelte sich vom passiven Passagier zum aktiven Erforscher auf dem Mond.

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Die Shuttle Misere

Nachdem der Columbus Start verschoben wurde, ist das Space Shuttle wieder mal in die Schlagzeilen geraten, vielleicht zu Unrecht, denn die letzten Starts erfolgten ohne Verzögerung. Warum laufen die Space Shuttles aus? Warum will man nun zum Mond? Ich habe in Interview mit einem Raumfahrtexperten gehört, der Berater der US Regierung ist. Er meinte, man hätte dort abgewogen welches Risiko bei der bemannten Raumfahrt besteht – besonders dem Verlust der Besatzung – besteht und dem Nutzen. Man wäre zum Schluss gekommen, dass sich unter diesem Aspekt die Raumstation nicht lohnen würde, aber Expeditionen zum Mond.

Ich wäre ja fast bereit diese humanistischen Bestrebungen der US Regierung zu glauben, wenn es nicht jede Menge gefährliche Berufe gibt, bei denen man offensichtlich diese Abwägungen nicht macht. So gibt es in den USA "Firefighters" die bei großen Waldbränden hinter diesen per Fallschirm abspringen oder mit dem Hubschrauber abgesetzt werden und eine Schneise schlagen, damit sich der Brandt nicht ausbreitet. Wenn der Wind sich dreht, können immer wieder einige nicht rechtzeitig sich in Sicherheit bringen und sterben bei diesem Einsatz. Das könnte man durch eine Liste von anderen Berufen ergänzen, die gefährlich sind.

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Ungerechtigkeit

Kürzlich ging es in der Sonntagspredigt um eine Geschichte aus der Bibel: Ein Bauer braucht zur Bestellung seines Weinbergs Tagelöhner und er stellt welche morgens ein, doch die Arbeit ist zu viel, so heuert er den Tag über weitere an, die letzten kurz vor Feierabend. Dann ist die Arbeit beendet und die Tagelöhner bekommen ihren Lohn. Da regt sich dann Unmut, weil alle den gleichen Lohn bekommen, unabhängig von der Arbeitszeit. Der Bauer erwidert natürlich: "Was regt ihr euch auf – bekommt nicht jeder den Lohn, den wir ausgemacht haben? Ist es nicht meine Sache, ob ich großzügig bin?". Es schließt sich natürlich dann eine Predigt an die uns über das Reich Gottes und seine Großzügigkeit aufklärt.

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