Über den Mond zum Mars?

Bekanntlich hat Bushs Space Initiative ja das Ziel "Zurück zum Mond". Das Wurde von vielen Journalisten kritisiert. Das nächste Ziel sollte ja nun der Mars sein, und Flüge zum Mond bringen recht wenig bei der Vorbereitung auf einen Marsflug. Meiner Meinung nach liegt verbirgt sich eher ein Missverständnis wie Politiker denken dahinter. Diese denken nicht logisch (Bush schon gar nicht), sondern überlegen wohl eher, was zu finanzieren ist und was sie noch zu Lebzeiten sich als Ruhmesblatt anrechnen lassen können. Unter diesem Aspekt isst der Mond natürlich viel verlockender als der Mars, der ungleich längere Vorbereitungen und erheblich größere finanzielle Mittel nötig macht.

Doch betrachten wir es einmal logisch: Was kann man mit Missionen zum Mond simulieren? Nun es gibt einiges was man simulieren könnte:

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Jede Entwicklung durchläuft 3 Phasen…

Das ist, wenn ich mich so umschaue mein Resümee bei technischen Entwicklungen. Ich will es mal an zwei Beispielen zeigen: Dem Luftverkehr und dem PC

Phase 1: Erfindung und Produkt für wenige – nicht Massenmarkttauglich.

Das Flugzeug wurde 1903 erfunden (oder besser gesagt, das erste das flog). Der Mikrocomputer 1968 oder 1971 (je nachdem ob man das Entwicklungsmuster bei TI nimmt, das diese nie produzierten oder den Intel 4004). Beide hatten eines gemeinsam: die grundlegende Technik existierte damals schon, vielleicht noch nicht in allen Details, aber die Basis. Sie war aber noch meilenweit von einem Massenprodukt weg. Beim Flugzeug war es so, dass es zuerst nur eine Person befördern konnte, eine geringe Reichweite hatte und sehr unzuverlässig war. Bei den ersten Computern auf Basis der 4 Bit Prozessoren reichte die Rechenleistung nicht aus für einen PC. Es gab Boards mit HEX Anzeigen in denen man die Programmierung lernen konnte, oder man steuerte damit Ampeln. Das galt auch noch für die ersten PC’s auf Basis von 8 Bit Rechnern.

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Spin-offs

Wie die meisten Leute die sich mit dem Raumfahrt beschäftigen ärgere ich mich, wenn diese in Reden oder Beiträgen durch Spin-offs gerechtfertigt wird. Zwei der wohl bekanntesten Beispiele sind die Teflonpfanne und die Mikroelektronik.

Teflon als Material war schon lange vor dem Beginn der Raumfahrt bekannt. Es wurde 1938 entdeckt und 1941 patentiert. Bis man es in der Raumfahrt einsetzte, war es schon im breiten Einsatz, vornehmlich als Überzug für Apperaturen und Röhren die aggressive Säuren wie Flusssäuren verarbeiteten, die Glas und viele Metalle angreift. Es gab auch die Anwendung als Schmiermittel, doch in geringem Maße, denn es ist sehr weich und kratzempfindlich. Sofern man die Wahl hat, schmiert man besser auf der Erde mit einem flüssigen Schmiermittel. Im Weltraum geht dies  nicht und man belegte Lager mit Polytetrafluorethylen – so der chemische Name von Teflon. Ich denke irgend jemand wurde wohl mal gefragt, was das für ein Stoff ist, und der hat dann wohl die beschichteten Pfannen (die es schon Mitte der 50 er Jahre im Handel gab) erwähnt, als eine Anwendung des Materials die auch der Endverbraucher kennt.

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Wahldebakel

So nun sind sie also  vorbei die Wahlen in Hessen und in Niedersachsen. Großer Gewinner ist die Linkspartei. In Niedersachsen erhielten sogar alle Partien dieselben Stimmen wie vor 4 Jahren – Mit Ausnahme der Linken und der CDU. Es scheint fast als die Wähler von rechts nach links gewandert sind.

Noch prekärer ist die Situation in Hessen, wo zuerst mal keiner so regieren kann wie er möchte. Es reicht nicht für Rot-Grün und nicht für Schwarz-Gelb und Gelb weil nicht mit rot zusammen regieren und überhaupt will keiner mit den Linken regieren. Fa wird wieder mal kräftig auf den Prinzipien rumgeritten.

warum eigentlich? Sicher die Linke hat radikale Thesen, aber sie dürfte politisch näher der SPD sein als die CDU von Koch, der ja ganz schlimm Schiffbruch mit seinem fischen am rechten Rand und seinem "Law and Order" Kurs erlitten hat. Niemand zwingt die SPD die Linke in die Regierung zu nehmen, aber vielleicht wählt der einige oder andere der abgeordneten Frau Andrea Ypsilanti wählt und stimmt auch für deren Gesetze, weil sie eher dem entsprechen was die Links will als die CDU und wenn nicht, dann gibt es vielleicht ab und an Unterstützung von der CDU oder FDP. Noch soll es ja Abgeordneten geben die ihrem Gewissen folgen und nicht der Parteidisziplin.

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