Wen kann man noch wählen?

Diese Frage stellt sich mir, weniger als drei Monate vor der Bundestagswahl. Früher hatten die Parteien noch Profil, gab es heiße Debatten um Grundsatzentscheidungen wie die Ostpolitik. Aber heute? Wenn ich mir die letzten vier Jahre anschaue, fällt mir relativ wenig ein, was die Koalition zustande gebracht hat. Gut die Flüchtlingspolitik die findet meine Zustimmung – aber schon nicht mehr eines Koalitionspartners. Aber was ist mit den dringenden Problemen, die wir haben? Das Rentenproblem. Schlussendlich gibt es immer weniger Junge und immer mehr Alte? Hat man mal dran gearbeitet, das derzeitige System auf diese Anforderung umzustellen? Nein, man kürzt einfach die Rentenquote oder freut sich über momentan durch gute Beschäftigung gefüllte Kassen. Wie sieht es bei der Umweltproblematik aus? Gescheitert ist ja schon die Quote für Elektroautos, geschweige denn das die Energiewende weiter vorwärtskommt. Veraltete Kohlekraftwerke dürfen weiter laufen, von weiter gehenden Zielen ja ganz zu schweigen. Ganz zu schweigen von weltweiten Problemen wie Terrorismus, Armutsflucht, globale Umweltzerstörung. Was hat da unsere Regierung in den letzten Jahren gemacht, um deren Ursachen zu bekämpfen. (mehr …)

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Gibt es eine zeitliche Abhängigkeit von Starts?

Und zwar nicht in dem Sinne eines Startfensters. Ich kam drauf durch den Kommentar von JPO234, dass die Cape Canaveral Air Force Station (CCAF) im Juli geschlossen sei. Nun bemerkte ich davon nichts und ich habe mein Launchlog Programm um eine Funktion für die monatliche Auswertung erweitert und das kam heraus: (mehr …)

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Der Testpilot und das Raumfahrtprogramm

Als die USA das Mercury Programm initiierten, kam natürlich sofort eine Frage auf: Wer soll in die Kapsel rein?

Manche plädierten für die Ingenieure, die sie gebaut hatten, weil sie sich am besten mit den Systemen auskannten, doch die meisten fokussierten sich auf eine Berufsgruppe, die sie per se für am geeignetsten für den Job hielten: Testpiloten. Die Argumentation war einfach und logisch: Testpiloten fliegen schon unerprobte Flugzeuge sind also schon geschult, bei Gefahren schnell zu reagieren und einen kühlen Kopf zu behalten. Sie haben große Erfahrung mit Düsenflugzeugen, die man aufgrund der Geschwindigkeit für am vergleichbarsten mit einem Raumfahrzeug hielt. Aufgrund der Geschwindigkeit ist es bei Düsenflugzeugen am wahrscheinlichsten, das eine Störung oder ein Ausfall in einer Katastrophe endet. (mehr …)

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Der DAV und das Fernsehen

Heute mal wieder etwas Abwechslung und kein Raumfahrtaufsatz. Mir fallen auch andere Dinge negativ auf, vor allem „So Called Verbrauchersendungen“. Mein absoluter Liebling ist Yvonne Willicks, die durch ihre profunde Vorbildung (studierte vier Jahre lang Sozialpädagogik, brach das Studium ab und machte schließlich eine Lehre zu Hauswirtschaftsmeisterin richtig geeignet ist für Sendungen über Lebensmittel und Ernährung. Und da kam wieder ein von ihr diesmal mit fachkundiger Unterstützung von jemand, der dumme Fragen stellte (Jon Christoph Berndt, hat Politologie studiert und arbeitet nun als Unternehmensberater, ist also noch höher qualifiziert als Willicks) und einer Gruppe ausgesuchter DAV. Als Mitglied der Tschernobyl und Harrisburg-Generation weiß ich natürlich, was ein GAU ist. Später lernte ich als Programmierer noch den DAU, den Dümmsten Anzunehmenden User kennen und seit ich Verbrauchersendungen anschaue, kenne ich noch den DAV – den dümmsten anzutreffenden Verbraucher. Dort werden Selbstverständlichkeiten als Sensation aufgebaut und alles ist Betrug. Das geht soweit, dass solche Sendungen monieren, das Kalbsleberwurst keine Kalbsleber enthält – das hat sie noch nie, obwohl das Rezept traditionell ist, mindestens seit 1953 in der ersten Ausgabe der Leitsätze steht, wahrscheinlich aber noch älter Kalbleberwurst heißt so, weil sie Kalbfleisch enthält. Das ist so erfolgreich, das es tatsächlich inzwischen Kalbsfleisch-Leberwurst im Supermarkt gibt. Ein Tipp: Bierwurst (auch Bierwecken) enthält kein Bier, Teewurst keinen Tee und Jägerwurst keine Jäger. Damit kann Willicks noch drei Sendungen füllen. (mehr …)

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Die Dreistufen-Lösung für den Weltraumtourismus

Ein Geschäftszweig, der seit Langem auf seinen Durchbruch wartet, ist der Weltraumtourismus. Erste Mitfluggelegenheiten gab es erst während der Aufbauphase der ISS. Russland kündigte zwar an, die Mir für Touristen zu nutzen doch zu einer Umsetzung kam es nie. Solange die ISS nicht genügend Strom und Platz hatte, konnten nur zwei Astronauten auf ihr wohnen. Eine Sojus hat drei Sitze. Der Dritte wurde für Kurzbesuche genutzt oder für Touristen. Da üblicherweise die alte Besatzung erst nach der neuen zurückkehrte, waren so etwa 7 Tagesaufenthalte möglich. Das ende mit dem Vollausbau der ISS 2009. Bis dahin gab es in acht Jahren acht Flüge von sieben Personen (Charles Simony ist zweimal geflogen). Kurzum: Das ist ein Markt, der angebotsbegrenzt ist. Ich denke es gibt mehr Interessenten als Fluggelegenheiten. Schwer also diese Vorlage als Basis zu nehmen, ob sich das Ganze lohnt.

Nun wird der Weltraum ja schon kommerziell genutzt. Wenige Jahre nach Beginn der Raumfahrt gab es die ersten von Firmen finanzierten Kommunikationssatelliten. Seit der Jahrtausendwende ist die kommerzielle Erderkundung hinzugekommen und seit einigen Jahren auch der rein kommerzielle Start (das man mit schon existierenden und mehr oder weniger von anderen Institutionen finanzierten Raketen kommerzielle Starts durchführt, gab es schon vorher). Warum also nicht auch den Tourismus kommerzialisieren? (mehr …)

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