Die Verlierer der PC-Revolution

Am Montag Abend kam im Ersten recht spät „Die Silicon Valley Revolution“. Ich liebe ja die PC-Geschichte, zumal ich einen guten Teil davon miterlebt habe. Das war schlussendlich auch der Antrieb für mich selbst ein Buch darüber zu schreiben. Also habe ich mir auch diese Dokumentation angesehen. Sie ist allerdings nicht ganz nach meinem Geschmack. Es geht eigentlich nicht so sehr um die PC-Geschichte. Die Sendung ist dafür zu weit gefasst. Sie beginnt mit der Hippiegeneration in den späten Sechzigern und endet heute. Obwohl es 90 Minuten sind, ist das zu lang, zumal die Sendung zum größten Teil aus Interviews besteht, bei denen jeder Teilnehmer mit einem Polaroid vorgestellt wird, was Zeit schindet. Auffällig für mich war, das ich die meisten Interviewpartner nicht kannte. Wer dabei war, und den ich kannte, der war „zweite Garde“, also mir sagt der Name was, ich vermute aber 90 % der Blogleser nichts. Die verbinden die PC-Revolution mit wenigen bekannten Namen wie Bill Gates, Stephen Wozniak oder Steve Jobs.

Was mir so im Laufe der Sendung auffiel, ist das alle aus der „zweiten Garde“ nicht reich wurden, zumindest nicht so wie Bill Gates oder Steve Jobs. Das inspirierte mich zu meinem Titel, der nicht ganz so ernst gemeint ist. Ich will einige der „Verlierer“ mal vorstellen. (mehr …)

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Ein System zum Deorbitieren von Cubesats

Der Start von Cubesats floriert. Es sind immer mehr in den letzten Jahren geworden. Während die Plattform ursprünglich entwickelt wurde, damit Raumfahrtstudenten preiswert Praxiserfahrungen sammeln können, nutzen nun Unternehmen so kleine Satelliten kommerziell, wie Planetlabs mit seiner Flotte von Dove Satelliten – praktisch um ein kleines Teleskop herum errichtet, dass immerhin einige Meter Auflösung liefert. Das ein 3U-Satellit von wenigen Kilogramm Masse kommerziell nützlich ist war vor 10 Jahren noch undenkbar. (mehr …)

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Wir brauchen kein neues Space Council

Für Spacenews und SpaceFlightNow ist es eine Headerschlagezeile mit ellenlangem Bericht: Trump hat ein nationales Space Council eingerichtet. Ein solches gab es schon von 1989 bis 1993 und unter anderem Namen von 1958 bis 1973.

Als ich mir den Wikipediaeintrag anschaute, war ich von der Kürze erstaunt. Viel gibt es nicht über gut 19 Jahre der Arbeit nicht zu sagen. Alle dort aufgeführten Personen sind mir, sofern sie nicht gleichzeitig leitende Funktionen in der NASA hatten, nirgendwo sonst im Raumfahrtprogramm begegnet. (mehr …)

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Die Saturn V und die Betriebswirte

Der Link von Kartoffel über die Doku Fight for Space hat mich mal inspiriert, auf Youtube zu stöbern. Der Trailer sieht interessant aus, aber sonst habe ich auch nur Ausschnitte gefunden, keine komplette Doku. Doch ich kam bald auf andere Videos, die rechts erschienen. Ich schaue normalerweise keine Videos an, sie brauchen zu viel Zeit für zu wenig Information, aber ich schaue mir immer wieder gerne die Starts der Saturn V an. Die wurden von unzähligen Kameras aufgenommen und heute nachgeschärft, sind sie noch beeindruckender. Es gibt so schöne Momente in den Aufnahmen, jenseits von meinen Lieblingen, den Aufnahmen der Abtrennung der S-IB. Beeindruckend ist auch, wie die Versorgungsarme erst zurückschwenken, kurz bevor die Rakete abheben und ich meine erst kurz vorher, denn die Aufnahmen sind in Zeitlupe. Ariane 4, die ich als Vergleich oft genug beobachtet habe, zieht die letzten Versorgungsarme schon einige Sekunden vor em Abheben zurück. Das gibt dem Start auch seine eigene Dramatik. (mehr …)

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Liebe FIFA,

Derzeit läuft der König-Fahd-Pokal, Entschuldigung, ihr bevorzugt ja die Bezeichnung FIFA Confederations Cup). Da möchte ich euch doch noch einige Tipps zur weiteren Vermarktung der Spiele geben. Schlussendlich kommt so mehr Geld in die Kasse, in die der Mannschaften, der nationalen Verbände und natürlich auch in die der FIFA. Von den Zulagen die man für die Vergabe der Austragungsorte noch kassieren kann, gar nicht erst zu reden.

Der Confed-Cup zeigt ja schon die Richtung die es einzuschlagen gibt: neue Turniere müssen her. Wenn juckt es schon das es eine Weltmeisterschaft gibt? Lassen wir doch einfach mal den Europameister, Weltmeister und die Führenden der Kontinentalverbände gegeneinander antreten und nennen es Confed-Cup. Schwupps schon hat man ein neues Turnier, das man der Öffentlichkeit auch als Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft verkaufen kann. So was ähnliches hat die UEFA schon mit dem UEFA Super Cup gemacht in dem man einfach die Sieger der Europaleague und Championsleague gegeneinander antreten lies – leider nur ein Spiel, das Konzept ist also ausbaufähig. (mehr …)

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