Die Falcon 9 Bergung – Teil 1

Heute wieder mal etwas über SpaceX, Anders als sonst im Blog ein Fachartikel, den es auch in der Website gibt. Ich trenne das ja strikt, was allerdings viele nicht kapieren. Ich habe nun zwei Tage gebraucht um aus Informationen die es verstreut im Netz gibt meist in Form von Interviews, alte Aufsätze zu aktualisieren und zu ergänzen. Ich frage mich ob ich mir das weiterhin antun soll. Immer mehr Propaganda, immer weniger echte Veröffentlichungen. Nichts mehr wie früher als Sprengsel von AIAA oder NASA Konferenzen veröffentlicht, der Users Guide der Falcon 9 ist auch verschwunden. Die Informationslage beschränkt sich auf Twittermeldungen des großen Vorsitzenden Elon Musk. Nicht mal ihr Demo Presskit ist fehlerfrei. Tabellenwerte und Werte im Text stimmen nicht überein. Wenn ich im Geiste überschlage was ich an Zeit an diese Aufschneiderfirma vergeudet habe, da hätte ich ein ganzes Buch verfassen können.

Heute nun ein Aufsatz über die Bergung, was man darüber weiß und was kritisch ist. Da er etwas länger ist, kommt morgen der zweite Teil. (mehr …)

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Die SSME: Die Entwicklung (1975-1980)

So, heute der größte Block, nämlich die Entwicklungsgeschichte der SSME

Die Entwicklung des SSME verlief wie die anderer Triebwerke. Schon während das Design noch ausgearbeitet wird gibt es zahlreiche Labortests um geplante Lösungen genauer zu untersuchen, die Wahl von Materialen zu überprüfen, etc. In diesem Stadium gibt es aber noch keine Prototypen. Während dieser Phase gab 4566 Labortests und 1418 Hot-Fire Tests von Subsystemen.

Es beginnt mit Tests der einzelnen Komponenten, eventuell sogar Subkomponenten. So kann man den Injektor testen, ob er den Treibstoff gleichmäßig vermischt, ohne Turbopumpen und Brennkammer zu haben, indem man den Treibstoff mit Druckgas fördert. Turbinen können auch elektrisch oder mit Druckgas angetrieben werden und Turbopumpen Wasser fördern. Das zweite ist das man sich auch in der Zeitdauer langsam an die Anforderungen herantastet. Sehr früh stehen oft die Brennkammern für Tests zur Verfügung. Für wenige Sekunden oder Sekundenbruchteile kann man sie auch ohne Kühlung betreiben. Danach koppelt man diese Komponenten, also z.B. den Vorbrenner mit der Turbine oder eine Turbopumpe die druckgefördert ist, mit einer Brennkammer. (mehr …)

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Wofür wir den Jupiter brauchen

So ich will mal die Reihe über das SSME unterbrechen, damit es nicht zu langweilig wird und mal einen Aufsatz aus dem Bereich Astronomie veröffentlichen. Morgen gehts dann mit der turbulenten Entwicklungsgeschichte der SSME weiter.

Jupiter ist ein toller Planet. Er ist ein Sonnensystem im kleinen, alleine vier seiner Monde sind so groß wie der Mond oder größer, zwei sogar größer als der Merkur. Er hat eine turbulente und sich laufend verändernde Atmosphäre – anders als bei Saturn, Uranus und Neptun wo sie eher ruhig ist oder es feste Bänder gibt. Er hat ein enorm großes und starkes Magnetfeld und daher auch einen sehr starken Strahlengürtel, das macht die Erforschung des inneren Jupitersystems etwas schwierig. Er hat auch einen Ring, nur ist der etwas mickrig. (mehr …)

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Die SSME: Herausforderungen und Triebwerksstart

Weiter geht es in der losen Reihe über die SSME:

Zwei wesentliche Herausforderungen gab es bei dem SSME. Das eine waren die extrem hohen auftretenden Drücke, bedingt dadurch dass der Großteil des Wasserstoffs noch vor dem Erreichen der Brennkammer in Gas umgewandelt wird und so sein Volumen vervielfacht (entsprechend den Druck) und gleichzeitig dürfte das Triebwerk nicht zu schwer sein, weil es bis in den Orbit transportiert wird. Betroffen waren vor allem die Hochdruckturbinen an denen die höchsten Drücke anlagen, weil sie den Treibstoff gegen den Brennkammerdruck pressen mussten. Das verdeutlichen die Drücke bei den ersten Exemplaren an folgenden Stationen: (mehr …)

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Mir hat’s gefallen

Ich habe ja schon mal durchblicken lassen, dass ich „Wetten Dass“ Fan bin und (nicht nur) meiner Ansicht nach die Show unter Lanz einen ziemlichen Abwärtstrend hatte, mit dem Tiefpunkt mit dem Mallorca Spezial. Drittklassige Prollgäster, Scherze unter der Gürtellinie (Eiswürfel in die Hose) und diese unerträgliche Cindy von Marzahn. So bekommt man eine Show klein. Zumindest meiner Ansicht nach. Aber wenn Pocher und Marzahn schon den deutschen Fernsehpreis moderieren, scheine ich ja eine Ausnahme zu sein, wenn ich Scherze auf die Kosten anderer oder Proll-Humor nicht für passend für das allgemeine Publikum finde. In einem Sparten- oder Tittensender wie RTL2 passt das sicher gut rein, aber bei ARD & ZDF zur Primetime? (mehr …)

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