Berechtigte Erwartungen

Ich möchte heute wieder ein aktuelles Thema aufgreifen. Ich habe ja kürzlich erst Sven Pipers Buch kritisiert und da kam mir die Idee für diesen Blogeintrag. Mir fiel es recht schwer das Buch zu kritisieren. Ich schreibe ja auch erst seit drei Jahren. Ich weiß auch, das meine ersten beiden Bücher nicht stilistisch so gut waren und eigentlich lerne ich bei jedem Buch noch was hinzu. Inzwischen ziehe ich, wo es nur geht, Daten in Tabellen. Die sind nun auch immer so breit wie die Seite und werden nicht umflossen. Bei Bildern versuche ich das auch, klappt aber nicht immer, wenn das Ausgangsmaterial keine starke Vergrößerung zulässt. Es gibt mittlerweile in jedem Buch ein Abkürzungsverzeichnis mit Erklärung und einführende Kapitel.

Wenn jemand gerade erst anfängt, sollte man daher nachsichtig sein. Auch das Schreiben muss man erst lernen. Schlussendlich trifft eine negative Kritik immer auch den Autor. Besonders gilt das, wenn man beim Lesen merkt, dass das Buch zwar handwerkliche Mängel hat, man aber erkennt, dass er den Stoff nicht einfach hinschreibt, sondern es ihm wichtig ist, gerade das Buch zu schreiben und nicht irgendeines um Geld zu verdienen. (mehr …)

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Nachlese auf Germanys next Topmodell

Ja ich weiss, das Finale kommt erst noch, aber das schaue ich mir nie an weil ellenlang eh nur wiederholt wird. Die Staffel lief diesmal, wie vorgesehen. Ich hatte es ja schon mal thematisiert. Der allgemeine Irrtum besteht ja darin, dass manche glauben, dass die Sendung dazu dient, ein Top-Modell zu finden. Das ist falsch. Es ist eine Unterhaltungssendung. Daher gibt es verrückte aber spektakuläre „Challenges“ oder „Foto-Shootings“. Vor allem besteht die Sendung darin, Kleinigkeiten aufzubauschen und die Kommentare der Kandidatinnen vor allem über ihre Konkurrentinnen zu bringen.

So fliegen zuerst einmal die Aufmüpfigen raus. Also die, welche es sich nicht gefallen lassen, von oben herab gekanzelt zu werden oder nicht den Anweisungen des „Catwalk-Trainers“ folgen. Woran man interessiert ist, sind Duckmäuser die alles widerwortslos ertragen. (mehr …)

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Photochemie in der Atmosphäre des Titan

Die Chemie der Atmosphäre von Titan wird durch Photochemie (siehe letzter Blog) geprägt. Es ist zu kalt, als dass andere chemische Reaktionen eine große Rolle spielen würden und es gibt auf der Oberfläche auch kein Gestein, dass wie bi der Venus, Erde oder Mars mit in die Atmosphärenkreisläufe eingreifen könnte. Es gibt aber Emissionen von der Planetenoberfläche in die Atmosphäre.
Um es klar zu sagen: die genauen Details der Reaktionen kenne ich nicht und sie würden wohl auch diesen Artikel sprengen. Doch die wesentlichen Reaktionen kann man skizzieren. (mehr …)

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Photochemie

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Weil ich es schon angesprochen habe, aber noch nicht so richtig erklärt, heute ein bisschen eine kleine Einführung in die Photochemie. Das Kunstwort besteht aus Photo=Licht und Chemie. Es ist die Lehre der Reaktionen, die durch Licht induziert werden. Wenn wir an chemische Reaktionen denken, dann meistens an aggressive Stoffe oder Erwärmung, wenige jedoch an Licht. Dabei ist Licht enorm energiereich. Das sichtbare Licht der Sonne (mit dem Strahlungsmaximum bei einer Wellenlänge von 550 nm) wurde von der Chromosphäre mit einer Temperatur von 5.500 °C ausgesandt. Entsprechend energiereich ist es. Albert Einstein hat seinen Nobelpreis nicht (wie manche meinen) für die Relativitätstheorie bekommen, sondern für die Erklärung des photoelektrischen Effekts. Bestrahlt man bestimmte Substanzen wie Silizium mit Licht so kann man einen Strom messen.. Was Einstein entdeckte, war dass zum Herausschlagen von Elektronen aus dem Halbleiter die Wellenlänge des Lichtes wesentlich war. Überschritt die Wellenlänge einen Grenzwert, so konnte man den Halbleiter mit beliebig viel Licht einer höheren Wellenlänge bestrahlen – man würde keinen Strom messen. (mehr …)

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Ökologische Nische

Heute wieder ein Gastbeitrag von Frank (eic):

Ein zentraler Begriff der Biologie ist die Ökologische Nische. Jeder mögliche Lebensraum ist von einem Lebewesen besetzt, das an diesen Lebensraum angepasst ist. Diese Anpassung ist nahezu perfekt und hat sich im Laufe der Evolution herausgebildet. Das Konzept ist seit Darwin in der Wissenschaft anerkannt.

Die erst in den 1970ern entdeckten Archaebakterien haben der Biologie ganz neue Impulse gegeben. Leben sie doch in Lebensräumen, die anderen Lebewesen gänzlich unzugänglich sind. Es werden aber auch höhere Lebewesen entdeckt, die unwahrscheinliche Lebensräume erobert haben. In Südafrikanischen Minen hat man in 3000m tiefe Nematoden, kleine Fadenwürmer entdeckt. Sie leben dort ohne Sauerstoff im Dunkeln und ernähren sich von Bakterien. ( Nematoden sind an sich sehr verbreitet und leben in unterschiedlichen Lebensräumen, so z.B. als Parasiten in Fischen). (mehr …)

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