Mein Senf zu Franks Blogeintrag
Etwas spät (was primär daran liegt, dass ich die Blogs für mehrere Tage im Voraus schreibe, wenn mir was einfällt). Heute mein Kommentar zum Eintrag von Frank. (Nebenbei: bald wird es lustig wenn Doppelnamen auftauchen: Wir haben nur unter den Dauerkommentierern schon drei Franks und zwei Arne, allerdings nur je einer nicht unter Pseudonym).
Also das Thema bemannte Raumfahrt hat viele Aspekte. Ich halte wenig davon, grundsätzliche philosophische Aspekte da rein zu bringen wie das Zitat von St. Exupery (beliebt ist auch das von Ziolkowski mit der Wiege der Menschheit). Mal abgesehen davon, dass auch Prominente nicht immer recht haben bleibt ja noch die Übertragbarkeit der Zitate auf die Raumfahrt. Genauso wenig macht es Sinn Forschungsreisen oder Eroberungszüge früherer Jahrhunderte auf die heutige Situation zu übertragen, wobei ich aber wette das in den Diskussionen jemand diese Argumente bringen wird und es dann schnell off-toipic wird.
Danke für die Resonanz auf Teil 1 meines Beitrages. Zu technischen Fragen der Raumfahrt kann ich ja nicht so viel beitragen. Das ist ja der Vorteil dieses Blogs, dass man sich zu Raumfahrtthemen austauschen kann und dass neben sachlicher Information auch Raum für Phantasie bleibt. Neben der Bewertung des Einsatzes von Menschen oder den Möglichkeiten der Automation, hier noch ein Aspekt, den ich für wesentlich erachte. Phantasie, Träume und Realismus haben die Raumfahrt doch von Beginn an begleitet. Aber ich meine doch, dass die Verwirklichung Ideeller Ziele immer teuer erkauft werden musste. (Und jetzt muss ich ganz weit ausholen….)