Die Gesschichte der Space Shuttles – Teil 2

Bei der vorletzten Mission der Raumfähren, die nicht zur ISS führte, ereignete sich die zweite Tragödie in dem Shuttleprogramm. Beim Wiedereintritt der Columbia verglühte diese durch ein Loch, das ein abgefallenes Stück Schaumstoff beim Start in die Flügelkante gerissen hatte. Was dieses von dem Verlust der Challenger, 17 Jahre früher unterscheidet, war, dass die Ursache in der Konzeption des Gefährts lag. Waren es bei der Challenger Versäumnisse gewesen, so lenkte die Beschädigung der Columbia durch herunterfliegenden Schaumstoff die Aufmerksamkeit auf die Tatsache, dass die Raumfähren inhärent unsicherer sind als eine Kapsel. Sie sitzen auf dem Tank, bei dem immer Schaumstoffteile abgelöst werden. Sie müssen bem Wiedereintritt aktiv stabilisiert werden. Sie sind nicht so massiv gebaut wie Kapseln. Dementsprechend ratlos war die NASA. Sie konnte zwar in den Flugpause von zwei Jahren die Isolation der Tanks verbessern, mehr Kameras mitführen um eine Beschädigung festzustellen und Pläne ausarbeiten um eine Reparatur um Weltall durchzuführen, aber das Grundproblem das eine Beschädigung möglich ist, konnte nicht gelöst werden. Wie nach Challenger wurde nun das Verlustrisiko, das man vorher auf 1:300 schätzte nun auf einen höheren Wert eingeschätzt: 1:60 bei Nicht-ISS Missionen und 1:80 bei ISS Missionen (wegen der Möglichkeit dort auf Rettung zu warten).

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Einige nennen es Bashen, ich nenn es Aufklärung

Ich kannte bis vor ein paar Monaten den Ausdruck „Bash“ nur als Namen einer populären Unix Shell, deren zig verschiedene Möglichkeiten ich während des Studiums kennen lernte. Dann las ich das „SpaceX Bashing“ betreibe. Also, wenn man die Verlautbarungen dieser Firma kritisch auf Wahrheitsgehalt untersucht oder basierend auf den letzten 50 Jahren Weltraumfahrt feststellt, dass es keinen Markt für 20 Flüge zu je 50 t Nutzlast pro Jahr gibt, dann betreibt man Bashing.

Ich sehe das so: Es gibt diese Firma, die im Abstand von mehreren Wochen immer unglaublichere Dinge ankündigt. Derzeit ist glaube ich der Stand der Dinge, dass sie in 10 bis 15 Jahren auf dem Mars landen wollen. Ich denke bis Jahresende wird noch was unglaublicheres kommen. Das wird auf den entsprechenden Portalen wiederholt und manchmal auch von Nachrichtenagenturen. Ja das von KlausD vertretene Portal ist da keine Ausnahme – es gibt also nirgendwo einer kritische Auseinandersetzung. Im Gegenteil , vergleiche ich die letzte Meldung von SpaceX mit der von raumfahrer.net so stehen dort sogar Dinge dein, die man bei SpaceX nicht findet, wie das die NASA bestimmte Dinge nicht wiedersprechen würde (als ob die NASA sich jemals überhaupt zu irgendwelchen Ankündigungen von SpaceX geäußert hätte). Das ist eine sehr komische Vorstellung von Berichterstattung. Sicher sie ist hier nicht neutral, aber ich bin ja auch kein Portal, das bei anderen Meldungen diese einfach 1:1 von englisch in Deutsch übersetzt, sondern eine private Website. (mehr …)

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Am 4.Mai: 50 Jahre Strato-Lab V

Leider mit einer kleinen Verspätung ein weiterer Artikel zu einem ballonhistorischen Ereignis: Hatte Nick Piantanida den inoffiziellen Ballon-Höhenrekord geholt, wurde der heute noch geltende offizielle Rekord am 4. Mai 1961 aufgestellt: Der Ballon hieß Strato-Lab V und an Bord: Die beiden Navy-Offiziere Malcolm Ross und Victor Prather.

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Neues von der Bücherfront

Ich habe vor zwei Wochen das Manuskript des Skylab Buchs von Arne zurückbekommen, der erstmals bei diesem Buch Korrekturleser war und wie ich finde recht gute Arbeit geleistet hat. Derzeit bin ich dabei nach Bildern zu suchen und danach werde ich wohl die geeignetsten ausselektieren müssen und diese ins Manuskript einfügen. Ich hoffe das Buch kann dann noch im Mai erscheinen. Bisher habe ich 318 Seiten Text, die Bilder vergrößern die Länge typischerweise um ein Viertel, sodass ich rechne dass es dann rund 400 Seiten werden.

Ich will das mal nutzen um über die kommenden Projekte zu referenzieren. Es wird längere Zeitabstände zwischen den Büchern geben, weil ich eine gewisse Sättigung verspüre. Nach zehn Titeln (die beiden Manuskripte eingeschlossen) ist so ein bisschen die Luft raus. Ich habe es inzwischen aufgegeben um Rezensionen zu bitten. Es scheint als bekäme man die nur durch „Vitamin B“. Anders kann ich mir nicht erklären das die neuen Bücher anderer Autoren immer zeitnah rezensiert werden und ich zehnmal nachfragen kann und keine Antwort bekomme. Prinzipiell gibt es für mich drei Gründe ein Buch zu schreiben: der Verdienst, die positive Leserresonanz und das eigene Interesse an einem Thema. Über den Verdienst gäbe es nur zu sagen, dass sich die Verkaufszahlen der meisten Titel unter 100 pro Jahr bewegen, dafür lohnen sich mehrere Monate Arbeit pro Buch nicht. Eine große Resonanz von Lesern oder durch Rezensionen habe ich auch nicht erhalten, bleibt also noch der letzte Punkt. (mehr …)

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