SpaceX und die A-4

Kürzlich hatte ich einen intensiven Mailkontakt mit einem ehemaligen SpaceX Mitarbeiter, denn ich euch nicht vorenthalten möchte. Ich füge die entsprechenden Passagen aus den Mails im Wortlaut ein. Zuerst zur Person:

„Sehr geehrter Herr Leitenberger

Mein Name ist Leon Kums, ich habe ihre Ausführungen über die Falcon Trägerraketen gelesen. Sie enthalten viele korrekte Angaben, aber auch manche falsche Informationen, die ich gerne berichtigen möchte. Ich war von 2002 bis zum März 2011 bei SpaceX für die Triebwerksentwicklung zuständig. Vorher habe ich nach meinem Abschluss an der Universität Stuttgart 1991 bei Lockheed Martin gearbeitet, zuletzt am X-33 Projekt. Als dieses 2001 eingestellt wurde bin ich zu SpaceX gewechselt.“

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Ein paar Fakten über die ISS

Heute mal ein paar Splitter über die ISS, die sich nicht für einen ganzen Blog lohnen. Ich mache das in Form einer FAQ:

Ist die ISS wirklich international?

Nun wie immer heißt die Antwort „Jein“. Sie ist natürlich international, denn viele Nationen sind beteiligt, aber nicht so international wie die UN, wo jeder gleichberechtigt ist. Das hängt natürlich auch mit der Entstehungsgeschichte der ISS und der Vorgeschichte zusammen. Die ISS entstand, als Anfang der Neunziger Jahre als Fusion der beiden Projekte Mir 2 und Alpha. 1993 wurde es als binationales Projekt vereinbart. Damals war eine viel größere russische Station geplant, die in etwa so groß wie die Mir war, mit mindestens drei weiteren Forschungsmodulen. und einem Modul für die Stromversorgung. Es hätte das russische Segment mit Strom versorgt. Genauso gab (und gibt es) zwei Missionkontrollzentren und jede der Partner versorgt auch seinen Teil und sollte ursprünglich auch die Astronauten alleine starten. (mehr …)

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Abgesang auf die Multicores

Im Jahre 2005 führte Intel den ersten Prozessor mit zwei Kernen, einen Dualcore ein. Und die Firma kündigte an, dass sich alle 2 Jahre die Zahl der Kerne würde verdoppeln. Das ist eingetreten. Das Maximum liegt derzeit soweit ich weiß bei 12 Kernen auf dem Chip, wobei das noch die teuren Serverprozessoren sind. Bei den in Desktop PCs verbauten sind es immer noch 8 Kerne.

Nur hat das der Verbraucher noch nicht so verinnerlicht. Die meisten PCs haben heute Zweikernprozessoren, die Vierkerner haben inzwischen auch einen guten Marktanteil, doch Sechskern und Achtkernprozesoren nur einen kleinen. Der Verbraucher fragt also die neuesten Produkte kaum nach und beide Firmen produzieren auch laufend neue Zweikern und Vierkernprozessoren. Früher war es einfach so, dass die alten Chips ausliefen. Als der Pentium II herauskam, konnte man den Pentium I noch eine Zeitlang kaufen, doch es gab keine neuen Versionen. Das ist heute anders und dabei orientieren sich beide Firmen nach der Nachfrage. Warum ist die aber so verhalten? (mehr …)

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