Mission to Mars Teil 2

Heute geht es um den Ablauf der Marsmission. Um es gleich zu sagen: Das ist eine Möglichkeit. Es gibt auch andere Konzepte, vielleicht am extremsten der Plan „Mars Direct“ von Zubrin. Will man mit der heutigen Technologie also dem was erprobt ist eine Marsmission durchführen kommt man aber zu folgendem Ablauf:

Start von der Erde mit einer Transferstation

Irgendwo müssen die Astronauten ja wohnen auf der Reise zum Mars, die wahrscheinlich mindestens 6 Monate dauert. Das wird wohl das konventionellste sein, dann praktisch können schon entwickelte Module für die ISS verwendet werden. Da diese Station zum Mars und zurückreist ist hier das Minimieren des Gewichts natürlich wichtig. Neben regenerativen Systemen geht dies vor allem beim Raum. Bislang waren die Saljut Stationen die Raumstationen mit dem geringsten Volumen, rund 50 m³ pro Person bei einer Stammbesatzung von zwei. Würde man dies auf eine Sechsmann Besatzung übertragen, so würde die Station mindestens 50 t wiegen (drei Saljut 6 Stationen) – ziemlich viel. Optimierungsmöglichkeiten gibt es natürlich im Platzangebot selbst. Anders als bei anderen Raumstationen wird daher dort nicht geforscht werden. Das nimmt Platz weg, macht sie schwerer und sinnvolles zum Forschen gibt es eh nicht. (mehr …)

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75 Jahre Explorer II und anderes

Am 11. November 1935 stieg ein riesiger Ballon aus einer Schlucht nahe Rapid City, South Dakota, auf. Es war um 7:01 Mountain Standard Time, als Capt. Albert W. Stevens und Capt. Orvil A. Anderson ihren Aufstieg auf 22.066 Meter Höhe begannen. Und das ist nun 75 Jahre her. Der Ballon hieß deswegen Explorer, weil Stevens der erste war, der einen Ballon als eine weitreichende Forschungsplattform benutzte. Die früheren Aufstiege (z.B. die von Piccard) hatten sich hauptsächlich auf die kosmische Strahlung konzentriert. Nun wurden aber neben der Strahlung auch die Ozonschicht, die elektrische Leitfähigkeit, die chemische Zusammensetzung , die Helligkeit von Sonne, Erde und Himmel, die Existenz von Bakterien, die Widerstandsfähigkeit von Pilzen und die Mutationsrate von Fruchtfliegen untersucht. Insgesamt wogen die wissenschaftlichen Geräte in der Ballonkapsel allein 1.000 kg.

Mein Ballon wird zwar pro Aufstieg nicht so viel erreichen können, aber trotzdem sind in der möglichen Nutzlast von 2 kg schon eine Reihe von gleichzeitigen Messungen möglich, die ohne moderne Elektronik (und der dadurch möglichen Gewichtseinspartung) nicht möglich wären. (mehr …)

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Auflösung Computerrätsel 7

Hier noch die offizielle Auflösung von Arne:

hier der Blogeintrag zur Auflösung des Elektronikrätsels.

Der erste integrierte Schaltkreis

Ich bin beeindruckt von den vielen, schnellen und richtigen Antworten. Nimmt man die verbreitete Definition von IC, so ist das Jacobi-Patent richtig, zumindest was die theoretische Seite angeht. Was die praktische Seite angeht, bin ich mir unsicher, ob Geoffrey Dummer ein
funktionierendes Design oder nur ein Konzept verwirklicht hatte . Jack Kilby hatte auf jeden Fall ein funktionierendes IC zustandegebracht. So gesehen kann ich eigentlich zu keiner Antwort sagen, dass sie falsch wäre. (mehr …)

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