Auflösung Computerrätsel 7

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Hier noch die offizielle Auflösung von Arne:

hier der Blogeintrag zur Auflösung des Elektronikrätsels.

Der erste integrierte Schaltkreis

Ich bin beeindruckt von den vielen, schnellen und richtigen Antworten. Nimmt man die verbreitete Definition von IC, so ist das Jacobi-Patent richtig, zumindest was die theoretische Seite angeht. Was die praktische Seite angeht, bin ich mir unsicher, ob Geoffrey Dummer ein
funktionierendes Design oder nur ein Konzept verwirklicht hatte . Jack Kilby hatte auf jeden Fall ein funktionierendes IC zustandegebracht. So gesehen kann ich eigentlich zu keiner Antwort sagen, dass sie falsch wäre.
Aber ich würde den Begriff „integrierter Schaltkreis“ weiter fassen, nämlich als mehrere elektronische Komponenten in einem Bauteil integriert. Und damit wäre der Gewinner dann die erwähnte 3NF der Firma Loewe. Diese Röhre ist mittlerweile ein begehrtes Sammlerobjekt und war für die damalige Zeit (1926) ein echtes Stück High-Tech. Sie enthält drei Trioden, zwei Kondensatoren und vier Widerstände. Die letzteren waren zusätzlich ein ein eigenes kleines Glasröhrchen eingebettet, weil befürchtet wurde, dass sie das Vakuum in der Röhre beeinträchtigen könnten.
Mit der Röhre baute Loewe den „Volksempfänger“ OE 333, der für 39,50 Reichsmark ein großer Erfolg wurde.
Der Hauptgrund für die Entwicklung einer Mehrfachröhre war angeblich, dass Telefunken ein Patent auf Röhren hatte, für das alle Hersteller Lizenzgebühren bezahlen mussten. Da die Gebühren aber pro Röhrensockel berechnet wurden, ergab sich hier eine Möglichkeit zu sparen. Der OE 333 enthält ausser dem „integrierten Schaltkreis“ denn auch fast keine weiteren Bauteile mehr.
Da ich so kurzfristig keine frei verwendbaren Bilder gefunden habe, hier noch ein Link zu einer Seite mit einer Menge schöner Fotos:
http://www.jogis-roehrenbude.de/Roehren-Geschichtliches/Loewe-Roehren/Loewe.htm

So, ich hoffe, jemand anders stellt nun ein Rätsel, damit ich auch mal wieder raten kann!


Ich sehe das wie schon gesagt anders: Wenn man das Rätsel so kurz stellt und einen feststehenden Begriff verwendet ist das die falsche Lösung. Vielleicht ist es wenig sinnvoll in Zeiten von Google & Co Rätsel zu stellen, weil man selbst ohne Wissen über Suchmaschinen die Lösung herausbekommt, außer man stellt Rätsel so, dass man Details abfragt die nicht in Google stehen, wie z.B. „Wiue viele Bytes hatte der Oric Atmos für BASIC frei?“ oder „Welche Routine des Betriebssystems gab bei einem CPC 464 ein Zeichen auf dem Bildschirm aus“

Schade eigentlich. Aber anders erreichen die Rätsel wohl nur „unlösbar“ Niveau.

2 thoughts on “Auflösung Computerrätsel 7

  1. hmm… ist mir gerade noch eingefallen…
    hier sind ja auch ein paar Softwareentwickler unter den Lesern. Vielleicht kann man ja auch mal was in der Richtung machen: also irgendwer schreibt ein kurzes Programm in Basic, das die speziellen Funktionen/Möglichkeiten eines Heimcomputers benutzt, und die anderen sollen erraten, was da ungefähr bei heraus kommt, bzw. erst mal, für welchen Computer das war. Und wer es sich zutraut, schreibt ein relativ äquivalentes Programm in einem aktuellem PC-Basic, oder auch QBasic, falls das noch jemand hat. Denn ich denke, das ganze in C( ) oder Delphi zu übersetzen ist zuviel Aufwand, wäre aber auch möglich, falls man gerade Langeweile hat. 😉

  2. Mist, das ist schlecht formuliert… *gr*
    So war ist es gemeint:
    … wer es sich zutraut, schreibt das gegebene Programm in ein relativ äquivalentes Programm in einem aktuellem PC-Basic um(!), oder auch in QBasic, falls das noch jemand hat.
    Wer will, kann es aber auch in C( ) oder Delphi übersetzen.

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