Was ist nur bei der NASA los?

Seit Obama im Februar ankündigen lies, das Constellation Programm einzustellen geht es bei der Weltraumpolitik drunter und drüber. Erst melden sich unzählige die das Constellation Programm weiter am Leben erhalten wollen, dann gibt es andere, die den Shuttle weiter fliegen lassen wollen – ohne gravierende Budgeterhöhungen wird beides nicht gehen. Und nun das.

Über den zusätzlichen Shuttleflug kann man sich streiten. Er hilft zwar die Versorgung zu sichern, nachdem 2011 wohl weder OSC noch SpaceX reguläre Transporte zur ISS durchführen werden, aber es bedeutet das Shuttleprogramm 4-5 Monate länger am Leben zu erhalten, was bei Fixkosten von 200 Millionen Dollar mindestens 900-1100 Millionen Dollar mehr kostet. Billiger wäre es von Europa einen ATV Flug oder von Japan einen HTV Start zu kaufen. Ein ATV kostet beim derzeitigen Eurowechselkurs 420 Millionen Dollar bei fast derselben Nutzlast. (mehr …)

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Die Lernkurve bei Raketen

Heute mal einen längeren Blog, ihr dürft ihn aber auch zwei Tage lang dafür lesen….

Wer mal Statements, besonders nach den ersten Flügen eines Trägers Revue passieren lässt, der wird oft folgendes hören:

  • Zwei Fehlschläge bei den ersten 4-5 Flügen sind normal
  • Drei Fehlschläge bei den ersten zehn Flügen
  • Vier Fehlschläge bei den ersten zwanzig Flügen

Und in der Tat gibt es viele Beispiele für diese Regel, auch wenn es Ausnahmen gibt, sowohl in die Richtung zuverlässiger, wie auch weniger zuverlässig. Nun wie ist das zu erklären? (mehr …)

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Lohnt das Lesen nicht….

In letzter Zeit gibt es wenig Neues. Ich habe mich mehr alten Programmen gewidmet. So meinem Programm „Lineare Regression„. Das ist relativ alt, es ist von 2001 und die Kernroutinen für die Berechnung und Visualisierung sogar noch älter, weil ich es schon als Lebensmittelchemiker eingesetzt habe. Ich habe es damals im zweiten Semester programmiert und da meine Studenten just die gleiche Aufgabe bekamen (aber mit vereinfachter Aufgabenstellung) vorgeführt und da störten mich einige Sachen, vor allem Dinge hinsichtlich des Bedienungskomforts. Das ist nun korrigiert.

Das zweite ist mein Programm „Launchlog converter„. Also zur Erklärung: Jonathan McDowell hat ein Textdatei online verfügbar, indem er die ganzen Starts in den Orbit listet. Ich nutze das um statistische Auswertungen zu machen, Zusammenfassungen zu erstellen oder Grafiken zu zeichnen. Da ich am Datenformat nichts ändern kann, musste ich da in der letzten Zeit viel programmieren, weil zum einen da Einträge sind, die ich nicht als Launches kenne (von der Nike) und dann auch noch manche Einträge doppelt vorhanden sind. Auch brauche ich eine Zusammenfassung nach Modellen mit einer weniger feinen Unterteilung, (mehr …)

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Rock statt Rente und die Gerechtigkeit

Nachdem ich am Mittwoch ausnahmsweise mal Fernsehen live gesehen habe, anstatt wie sonst üblich zeitversetzt, habe ich auch gleich ein neues Thema für meinen Blog gefunden. Es geht um zwei Sendungen. Die erste „Rock anstatt Rente“. Nachdem vor einigen Jahren die „Zimmers“ in England schon bekannt wurden mit „My Generation“, macht nun SAT-1 das gleiche: Rentner zwischen 70 und 99 sollen eine Band bilden und innerhalb von 3 Monaten soweit fit sein, dass bei einem großen Konzert auftreten können.

Okay, das klingt nach einem interessanten Konzept und Grund genug es sich mal anzusehen. Aber mit dem Chorleiter hat es SAT-1 wohl ganz versemmelt. Wenn er was vom Geschäft versteht dann hat er zwei Probleme: Er muss aus Laien einen Chor formen. Aus Leuten die singen wollen, aber es vielleicht nicht so gut können. Und er muss alten Leuten eine Musik beibringen die sie vielleicht nicht so gut kennen, meistens auch englische Texte, wobei man bei dieser Altersgruppe ausgehen kann dass bis auf die wenigen die früher das Abi machten (und das waren nicht der Großteil, wie heute) kein Englisch können. So waren von 25 auch nur zwei dieser Sprache mächtig.

So wie würde ich es machen? Ich hole die Leute da ab, wo sie herkommen. Erst mal muss man einen Chor formen. Leute müssen auf den Nachbarn hören, synchron singen in der richtigen Lautstärke. Wenn das klappt, dann kann man zu Schritt zwei übergehen. Also würde ich erst mal bei etwas langsamen üben, das alle kennen, dass sie sich auf die Zusammenarbeit im Chor konzentrieren können. Vielleicht die Capri Fischer oder einen einfachen Schlager oder ein Volkslied. Das ist schon schwierig. Musik hören und exakt nachzusingen sind zwei paar Stiefel. Wer es nicht glaubt, kann ja mal das kostenlose Ultrastar installieren und sich auch an „Highway to Hell“ versuchen. (mehr …)

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