Weitere Gründe gegen die bemannte Marslandung

Ich habe mich mit dem Thema ja schon mal beschäftigt unter verschiedenen Gesichtspunkten. Ich habe dargelegt, dass aus einigen Gründen die Zeit gegen dieses Vorhaben arbeitet. Unbemannte Roboter werden immer leistungsfähiger, wie man leicht an den Ergebnissen von Instrumenten ablesen kann, aber auch an harten Fakten, wie Auflösung, Datenrate, Spektralkanäle etc.

Auch das politische Umfeld wird immer ungünstiger. Mal abgesehen von der derzeitigen Krise: Alle westlichen Staaten machen seit Jahrzehnten Schulden. Leute wie soll das weitergehen? Irgendwann muss gespart werden, und zwar nicht nur wie jetzt, indem man die neuen Schulden reduziert, sondern sogar mal sie abträgt und dann reden wir sowohl in Europa wie auch in Amerika über riesige Summen. Nicht nur kleine Sparpakete wie jetzt. Wenn es aber rapide Einschnitte in allen Bereichen geben soll, wie sind dann die Kosten einer bemannten Marslandung zu vermitteln? „Constellation“, das ja nur zum Mond gehen sollte, das auf den Erfahrungen von Apollo aufbauen konnte, wurde zuletzt auf 120 Milliarden geschätzt. Für eine Marsmission, die etwa 3 Jahre dauern wird, bei der eine permanente Basis errichtet werden muss und bei dem schon der logistische Aufwand (die Fracht die befördert werden muss) mindestens viermal größer ist, werden die Kosten weitaus höher liegen. Ich glaube nicht, dass daher ein Programm durchsetzbar ist – zumindest nicht bis wir eine Zeit erreicht haben, in der die führenden Weltraumnationen wieder ausgeglichene Haushalte haben – ich schreibe „führende Weltraumnationen“, weil sich das ändern kann. (mehr …)

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Vorbilder

Als ich nach Büchern stöberte fiel mir auf, dass Jesco von Puttkamer ein neues geschrieben hat. (Neu eigentlich nicht, ich habe es vorher nur für eine Neuauflage seines Buches von 1969 zur Mondlandung gehalten, er hatte dieses ja schon 2001 neu veröffentlicht). Das erinnert mich daran, dass von ihm einige Bücher in meinem Regal stehen. eigentlich die meisten Bücher eines Autors auf diesem Gebiet (wenn ich von meinen eigenen Büchern absehe). Das hat auch einen Grund und leitet mich zu meinem heutigen Thema: Vorbildern oder Idole.

Ich gehöre zu den wenigen, bei denen als Jugendlicher keine Poster von Promis im Kinderzimmer hingen. Wenn ich zurückdenke fallen mir eher die Bücherregale ein. Später ergänzt durch ein Schaubild des Sonnensystems. Ich kann mich auch nicht erinnern, dass ich damals ein Idol hatte oder später irgendwen den ich so toll fand, dass ich ihm nacheifern wöllte.

Das hat sich zumindest beim Bücherschreiben geändert. Ich gebe zu, hier habe ich Vorbilder und zwar mehrere. Das eine ist Werner Büdeler. Sein Buch „Faszinierendes Weltall“ zur gleichnamigen Fernsehserie im ZDF 1980 war eines der ersten beiden die ich mir gekauft habe. Er hat eine Begabung die ich definitiv nicht habe: Etwas einfach zu erklären und stark (auf das wesentlichste) zu reduzieren. Also auf wenigen Seiten die Mondforschung mit Raumsonden zusammenzufassen oder selbst wenn es um Details geht, den Detaillierungsgrad soweit zu beschränken wie man braucht um die Grundlagen des Phänomens zu erklären. (mehr …)

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Der Musiktipp für heute „Mr Blue Sky“ / Neues

Passend zum heutigen Wetter ein Lied von ELO. ELO gehört neben Queen und den Beatles zu den Gruppen die immer wieder auf meinem Walkman landen. Wie ich allerdings auch feststellen musste macht es einem Sony Music recht schwierig ein Video einzubinden. Nachdem schon zwei Videos von mir in den meisten Ländern der Welt gesperrt sind musste ich auch viele Videos durchschauen bis ich eines fand das nicht blockiert war. Was der tiefe Sinn dessen sein soll verstehe ich nicht, denn es gibt ja kein offizielles Video von Sony auf Youtube, und klar, es ist ja auch ein ganz neuer Song, gerade mal 32 Jahre alt….

Neues gibt es auch auf der Website: Ich habe die Startlisten erneuert. Ich stütze mich dabei auf die Liste von Jonathan McDowell, die leider etwas abgehangen war und noch vom Mai 2008 war. Nun ist sie auf dem Stand Anfang Juni. Ich habe auch mein Programm zum Erstellen der Zusammenfassung verbessert und erweitert, auch weil ich es mittlerweile für die Erstellung von Grafiken für meine Bücher einsetze. Neben kleineren Bugeliminierungen habe ich vor allem drei weitere Spalten für Modell, Submodell und Nation eingeführt um automatisch Träger per Programm zu katalogisieren. Das war vorher bei einigen Typen nur durch umfangreiche UND/NICHT Operationen möglich, weil Jonathan bei den Titeln etwas zu genau war wie z.B. alle Subversionen der Titan 4 hatten eigene Namen.

Durch die neue Ländersparte sind nun auch solche Grafiken möglich: (mehr …)

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Die optimale Rakete

Eine Konsequenz der Raketengrundgleichung ist, dass abhängig von der nötigen Endgeschwindigkeit unterschiedliche Stufenverhältnisse herauskommen, wenn die Startmasse minimal sein soll. Bei Trägern mit ungefähr gleichen spezifischen Impulsen, ist die beste Lösung die wenn die einzelnen Stufen jeweils den gleichen Bruchteil der benötigten Geschwindigkeit aufbringen. Bei unterschiedlichen spezifischen Impulsen sollte die mit dem höheren auch einen höheren Anteil erbringen.

Die Trägerrakete mit der niedrigsten Startmasse ist daher zumindest bei gleichen großem spezifischem Impuls leicht zu berechnen: Man teile die Endgeschwindigkeit durch die Anzahl der Stufe und erhält die pro Stufe nötige Endgeschwindigkeit. Aus dieser kann man das Voll/Leermassenverhältnis errechnen. Daraus kann man iterativ ausgehend von der letzten Stufe die Startmasse berechnet werden, indem man eine Schätzung der Voll/Leermasse macht, das Voll/Leermasseverhältnis der letzten Stufe bestimmt, darauf basierend eine bessere Schätzung bis man das ideale Voll/Leermasseverhältnis der letzten Stufe errechnet hat. Dann wiederholt man dies bei der nächsten Stufe usw. (mehr …)

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