Ein „vernünftiges“ Planetenerforschungsprogramm – Teil 1

Ich habe mich mal von Thomas inspirieren lassen und will hier mal meine Gedanken zu einem Planetenerforschungsprogramm unterbreiten. Wie man sich bei mir denken kann, natürlich ein unbemanntes Programm. In diesem Teil geht es um die Technik für die nähere Zukunft, in einem zweiten Teil dann um die Technologie die entwickelt werden sollte für zukünftige Missionen und in einem letzten um die Zeile die besucht werden.

Mein Stichwort heißt: Kostenersparnis durch sinnvolle Nutzung der Ressourcen und Synergieeffekte. Dies ist eigentlich nichts neues und so werden sicher meine Vorschläge auch einigen bekannt vorkommen: (mehr …)

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Nachplappern und Nachschlagen

Ich habe mir heute als Thema vorgenommen welche neue Probleme ein Raumfahrtfan heute hat die er in den Zeiten vor dem Internet nicht hatte. Heute gibt es eine Vielzahl von Nachrichtenportalen, auch welche spezialisiert nur auf Weltraumforschung / Raumfahrt, dazu gibt es die Portale der Raumfahrtagenturen und auch die Seiten der Firmen. Als Sekundärquellen gibt es Blogs und Foren, die auch besucht werden. Das macht es schwierig Informationen zu bewerten und zu sieben. Früher war es in dieser Hinsicht viel einfacher: Die Nachrichten wurden von Agenturen verbreitet und Zeitungen entschieden, was wichtig war und was nicht. Natürlich war auch dieses System nicht optimal denn vieles wurde so gar nicht erst publiziert.

Nun gibt es mehr Freiheit, aber auch mehr Verantwortung. Es gilt die Spreu vom Weizen zu trennen. Das muss nun der Leser selbst tun, was in ihm Fachwissen voraussetzt. Das ist nicht leicht, vor allem weil nicht jeder Experte in allen Gebieten sein kann. Schlussendlich hat man es mit Profis zu tun, die bestrebt sind alles gut zu „Verkaufen“ um alles möglichst gut darzustellen. Liest man die Verlautbarungen der ESA, so krempelt Mars Express laufend unser Bild vom Mars um (die Mission rundet es ab, aber die wesentlichen Grundzüge wurden von Mariner 9 und Viking gelegt) oder die ESC-B ist eine ganz tolle Stufe, weil sie wiederzündbar ist. (mehr …)

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Buch Nummer Sechs – Raketenlexikon Teil 2

So, nun ist es erschienen, zumindest finde ich es auf der BOD Homepage, mein sechstes Buch und der zweite Teil des Raketenlexikons, der nun sehr zeitnah zum ersten Teil erschien. Ich hoffe in 1-2 Wochen taucht es auch in den Katalogen von Amazon & Co auf. Ich erhoffe mir natürlich eine hohe Auflage und habe den Preis bewusst sehr niedrig angesetzt – systembedingt ist ein Buch bei BOD je nach Umfang etwa 3-7 Euro teurer als beim Anfertigen einer größeren Auflage. Ich denke es ist einmalig im deutschen Sprachraum. Es gibt zwar noch das Raketentypenbuch von Eugen Reichl, aber dessen Umfang ist deutlich geringer: (mehr …)

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SpaceX auf dem Weg zur „etablierten Raumfaumfirma“

Gestern las ich mit Verwunderung, dass SpaceX gegen den Start des LDEE Mondsatelliten auf einer Minotaur protestiert hat. Wie immer werden bei SpaceX Tatsachen verdreht. So behauptet die Firma dass bis zum geplanten Start 2012 die Minotaur V noch nie geflogen sei, bis dahin ihre Falcon 1e und 9 aber einige Mal und sie flugerprobt wären.

Das ist so natürlich falsch. Derzeit ist noch keine der Raketen geflogen und die Falcon 9 liegt rund zwei Jahre im Zeitplan zurück und der Erstflug wurde erneut nach hinten nun auf Februar verschoben. Einsätze der Falcon 1e sind noch seltener im Launch manifest zu finden. Die Minotaur ist dagegen eine MX Peacekeeper die um Oberstufen erweitert wurde und setzt daher nur erprobte Komponenten ein. Das Risiko wird daher eher geringer als bei der Falcon 1e und 9 sein. Die Falcon 9 hat zwei noch nie erprobte Stufen, das Vorgängermodell der Falcon 1e hat eine Zuverlässigkeit von 40 %….. (mehr …)

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Veränderte Anforderungen an Spionagesatelliten

Viele Leute hängen sich ja gerne an Zahlen auf. Besonders gern spekuliert wird, wie groß der Spiegel der KH-11 bis 13 Serie ist und wie hoch deren Auflösung. Was dabei gerne vergessen wird: Die Zahl dieser Satelliten ist rückläufig und dies schon seit Ende des kalten Kriegs. Stattdessen setzt das Militär auf den Aufkauf ziviler Produkte. So ist es guter Abnehmer der Bilder von WourldView Ikonos und Co und es erprobt neue Technologien, so war der vor etwa einem Jahr abgeschossene Satellit ein neues Exemplar mit IR-Technologie.

Warum dieser Wandel? Früher war die Aufgabe eine andere. Die USA wollten wissen wie stark der Gegner ist, wo seine Armee steht und was er zur Verfügung hat. Für die ersten beiden Punkten reichen Aufnahmen mit einer Auflösung aus, die es erlauben Panzer oder Flugzeuge zu erkennen und zu zählen. Das ist schon der Fall im Bereich von 1-2 m/Pixel. Dazu sind keine hochauflösenden Bilder nötig. Damit konnte dann auch regelmäßig der Ostblock abgetastet werden. Für die Information wie er ausgerüstet ist ist dann tatsächlich eine höhere Auflösung wünschenswert, aber neue Flugzeuge und neue Panzer und Schiffe muss man nicht überall suchen – die kann man auf bekannten Erprobungsgeländen fotografieren. (mehr …)

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