Ein Aufklärüngssystem für die Bundeswehr und Co

Die Bundeswehr hat ja inzwischen ein komplettes System von fünf SAR-Lupe Satelliten. Diese nehmen von ausgewählten Zielen Aufnahmen mit einer Auflösung von 1 m auf. Die Anzahl der übertragenen Streifen ist allerdings begrenzt und damit auch die Abdeckung durch das System. Gerade die Piratenüberfälle vor der Küste Somalias zeigen, dass sich heute die Anforderungen wandeln – es wird auch wichtiger größere Gebiete der Erde häufig zu überwachen, als vielmehr in Krisenregionen bestimmte punktförmige Ziele mit hoher Auflösung auszukundschaften.

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Wer programmiert den Apollo Computer?

Diese Frage scheint eine sehr triviale zu sein. Doch es gab eine lange Diskussion als sie damals aufkam. Zur Erklärung muss man in die Zeit zurückblicken: Computer waren damals große Monster die in Schränken saßen, weitere Schränke nahmen Magnetplatten oder noch häufiger Magnetbandgeräte auf. Eingaben gab es auch per Lochstreifen, Lochkarte und als modernste Neuerung per Terminal (eine Schreibmaschine, bei ganz Modernen Rechnern sogar mit Monitor). Doch diese Technik war für Apollo zu groß. Apollo setzte zwar auch einen miniaturisierten Rechner ein, aber bei den Einschränkungen an Gewicht und Masse, war seine Leistung beschränkt. Technisch gesehen bestand der AGC (Apollo Guidance Computer) aus identischen Schaltungen: Jede Schaltung war ein NOR Gatter aus 3 Transistoren und 4 Widerständen. Etwa 5000 dieser Gatter bildeten dann die Logik des Computers. Der Speicher wurde unterteilt in einen zur Laufzeit beschreibbaren Speicher und einen Festwertspeicher unterteilt. Im letzteren wurde das Programm vor der Mission durch Verdrahtung fest abgelegt. Das wesentliche war, dass der vom MIR entwickelte Computer eine Spezialanfertigung für Apollo war, den es so nicht käuflich zu erwerben gab. Er war ausgelegt auf die Bedürfnisse der Mission: Die Verarbeitung von Prozessdaten und Berechnung von Navigationsinformationen und Steuerung des Antriebs.

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Sand in die Augen streuen

Das Thema für meinen heutigen Blogeintrag liefert mir ein Professor der einen neuen Kollegen mit Arbeit versorgt und dabei ständig über seine Visionen und Ideen philosophiert. Sehr bald nervt das einen, und man denkt sich "Wenn er alles besser weiß soll er sich doch eine eigene Firma gründen und nicht hier als Professor arbeiten". Von dem meisten Zeug das er von sich gibt, verstehe ich nichts, aber wenn er darüber spricht, dass er nicht verstehen kann warum es nicht schon längst Elektroautos in Masse gibt, schließlich wären diese viel Umweltverträglicher, dann kann ich mitreden.

Betrachten wir die Sache mal als Laie. Warum sollten Elektroautos energetisch besser dastehen als Benziner?

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60 Jahre Bundesrepublik

Derzeit wird der 60.ste Jahrestag des Grundgesetzes gefeiert. Zeit zurückzublicken und vorauszuschauen. Wenn ich mir die Geschichte der BRD so ansehe, so drängt sich mir der Vergleich mit dem Leben eines Mensch auf. Es gibt da eine Reihe von Parallelen:

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So kalte Augen…

Ich (2009)Ich weiß, die meisten besuchen meinen Blog wegen der Raumfahrt-Themen. Aber mich treibt (zum Glück) auch anderes um. Also heute mal wieder ein Eintrag in die Rubrik "Small-Talk". Gestern Abend habe ich mir auf der ARD den Tatort angesehen. Genauer gesagt der Tatort "Frauenflüsterer". Eigentlich, weil ich das Gespann Thiele/Boemer mag. Da fiel mir die Nebendarstellerin der "Betty" auf. Ich habe den ganzen Tatort über nachgedacht, woher ich sie schon kenne und dacht irgendwie an eine Rolle als jungendliche Verführerin in irgend einem Film. Nach dem Tatort habe ich dann mal nachgeschaut wie der Name der Schauspielerin ist (Nora von Waldstetten) und als ich dann die bisherigen Arbeiten sah, wusste ich auch sofort woher: Sie hat in einem anderen Tatort vor ein paar Monaten, die Rolle eine Schülerin gespielt, die einen Mitschüler zusammen mit einem Komplizen ertränkt hat und später einen zweiten Schüler, als dieser es spitzkriegte, ebenfalls umbringen wollte. Durch die Presse ging die Figur als "Kalter Engel".

Das leitet mich zu meinem Thema. Der Physiognomie. Wir neigen dazu Menschen nach ihrem Aussehen, vor allem aber nach ihrem Gesicht zu beurteilen. Ich wage zu prognostizieren dass Nora von Waldstetten wegen ihrer weit auseinanderliegenden, schmalen Augen und schmalen Lippen wohl kaum die Rolle einer "netten Mädchens" bekommen wird. Sie wird auf solche Rollen wie der Femme-fatale, oder Mörderin festgelegt werden. Sie ist nicht die einzige: Mario Adorf war beginnend von den Karl-May Western auf die Rolle des Bösewichts und Schurken festgelegt. Oder könnten sie sich Clint Eastwood als feurigen Liebhaber vorstellen? Das ganze geht natürlich auch in die umgekehrte Richtung. Tom Hanks, ist immer der "Nice Guy", selbst wenn er wie in "the Green Mile" einen Gefängnisaufseher spielt. Noch schlimmer erwischt es meistens Frauen. Sie werden noch eher auf Rollen abonniert. Können sie sich Meg Ryan als Massenmörderin vorstellen? Die Zahl der Schauspieler die es geschafft haben, ein breites Spektrum an Rollen zu übernehmen, ist klein, vor allem in jüngerer Zeit. Eine Ausnahme war Arnold Schwarzenegger, der es schaffte von Action Filmen weg zu kommen ins komödiantische Fach.

Warum ist das so? Aus meiner persönlichen Erfahrung weiß ich, dass das Gesicht und sein Ausdruck wenig über jemanden aussagt. Trotzdem gab es in der Vergangenheit immer wieder Bestrebungen den Charakter eines Menschen an seinen Gesichtszügen fest zu machen. Man versuchte Verbrecher anhand von bestimmten Charakterzügen fest zu machen. Der Übergang, wenn man diese Theorie erst mal als beweisen ansieht, zu einer Rassenlehre, bei der dann bestimmte Menschen wegen ihrer für ihre Rasse charakteristischen Gesichtszüge minderwertig sind, ist nicht weit und das gab es ja auch schon. Die Frage, die ich mir stelle ist, ist die, wie wir auf diese Idee kommen. Zwei Ideen habe ich. Das eine ist, das wir Menschen die wir schön oder sympathisch finden, weil sie bestimmt Charakterzüge haben auch einen positiven Charakter unterstellen. Jemand, der davon abweicht dann vielleicht einen schlechten Charakter? Das ist nicht von der Hand zu weisen. Untersuchungen zeigen, dass man "schönen" Menschen auch unterstellt, das sie erfolgreich sind. Aufgrund der positiven Wirkung auf andere, haben sie es auch leichter. Nur nützt das natürlich nichts wenn in dem schönen Menschen ein linker Egozentriker steckt.

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