DSCOVR und der Blick auf die Erde

Zu Weihnachten habe ich mir einen kurzen Blog ausgesucht, mit einem im weiteren Sinne besinnlichen Thema rausgesucht. Diesen Januar startete mit über einem Jahrzehnt Verspätung die Raumsonde DSCOVR. DSCOVR geht zurück auf eine Aufnahme die der damalige Vizepräsident Al Gore sah. Diese wurde von Apollo 17 am 7.12.1972 auf dem Weg zum Mond gemacht. Dieses als „Blue Marble“ bekannte Bild inspirierte ihn dazu eine Raumsonde vorzuschlagen die dauernd ein solches Bild machen sollte, welche die Menschheit an die Zerbrechlichkeit des Planeten erinnern sollte.

Es kam wie so oft: die billige Sonde wurde wissenschaftlich aufgewertet und teurer, der Start mit dem Space Shuttle entpuppte sich als teurer als gedacht und so wurde sie vor ihrem Start für unbestimmte Zeit eingelagert. Continue reading „DSCOVR und der Blick auf die Erde“

Der einzig wahre Mondschwindel

Mondschwindel haben ja eine lange Tradition, das fing (übrigens mein absoluter Favorit) mit der Story rund um die Entdeckungen von William Herschel (1835) Jeder kennt ja die Theorie um den Moon Hoax, doch die neueste Theorie verweist die vorherigen nur auf einen Platz in der hintersten Reihe.

Denn die anderen Mondschwindel wurden nur gemacht, um die wahre Natur des Mondes zu verschleiern. Alles begann schon 1712, als Edmond Halley begann zu berechnen wie die Gezeitenkraft des Mondes Ebbe und Flut beeinflusst. Das ist nicht so einfach, denn es ist eine unendliche Reihe, doch an welchem Glied er auch abbrach, mit den bekannten Bahndaten erhielt er viel geringere Werte für die Tide. Mehr noch, addierte sich die Sonne, so sollte der Effekt viel größer sein, als er beobachtet wurde. Er wandte sich an die größten Mathematiker seiner Zeit, darunter Isaac Newton und Gottfried Wilhelm Lebniz. Doch auch sie kamen zum Schluss, das seine Berechnungen richtig waren. Man suchte nach alternativen Erklärungen. Continue reading „Der einzig wahre Mondschwindel“

Die alternative Apollo 17 Mission

Sowohl in den Gene Kranz Memoiren wie auch Chaikins Buch A Man on the Moon findet sich die Passage, dass Harrison Schmidt plante auf der Mondrückseite zu landen und dafür Trajektorien durchrechnen ließ. Dies wurde ihm schließlich untersagt, da die Landeplätze schon festgelegt waren. Aber tun wir mal so als wäre die Frage offen gewesen: Was hätte dafür und dagegen gesprochen?
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