Die Zahl für heute: 0,4

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Will man etwas verteuern so geht das ganz einfach: man verbietet es. Alles, was illegal ist, wird automatisch teuer. Das beschert Produzenten dann viel höhere Gewinne, so wurde die Mafia während der Prohibition erst so richtig mächtig. Ich will diesen Effekt mal am Beispiel Cannabis verdeutlichen. Dazu habe ich einige Zeit in sogenannten „Grower Foren“ und auf Websites für Hanfzucht verbracht. Continue reading „Die Zahl für heute: 0,4“

Marihuana könnte (fast) so billig wie Küchenkräuter sein,

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Das war (ohne das „fast“) das Resümee, eines Artikels, den ich mal gelesen habe, leider finde ich die URL nicht mehr aber er war nicht aus einem mehr oder weniger zuverlässigen Forum, sondern soweit ich mich erinnere vom Fokus oder Stern.

Das klingt verwegen, soll doch nach Medienberichten und Wertschätzungen für beschlagnahmtes Marihuana der Straßenpreis für Marihuana bei etwa 8 bis 10 Euro pro Gramm liegen. Erstaunlicherweise ist auch der Preis dort gleich geblieben, wo Marihuanakonsum legalisiert ist und Ländern die mit staatlicher Überwachung den Stoff verkaufen. Continue reading „Marihuana könnte (fast) so billig wie Küchenkräuter sein,“

Wenn schon die FDP dafür ist …

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… dann ist ein Thema so wichtig, dass sich die Partei erhofft damit auf Stimmenfang gehen zu können, ohne an anderer Seite Stimmen zu verlieren. Die Rede ist von dem beim letzten FDP-Parteitag das wohl am meisten in den Nachrichten aufgegriffenen Beschluss, für die Legalisierung von Cannabis einzutreten. Das haben zwar schon die Grünen beschlossen, aber bei denen erwartet man das ja fast nachdem man im letzten Jahr Özedmir neben einer Hanfpflanze aufgenommen hat.

Das Thema kommt, seit man in einigen US-Bundesstaaten Cannabis legalisiert hat ja bei uns immer mehr in den Medien. Colorado hat damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Der Anbau wird streng kontrolliert, so erhält jede Pflanze einen RFID-Chip mit dem sie bis zur Ernte verfolgbar ist, jeder Züchter darf nur die Zahl an Pflanzen anbauen die er vorher beantragt und genehmigt bekommen hat und es gibt Verbotszonen z.B. vor Schulen. Colorado hat Steuereinnahmen und nach fast eineinhalb Jahren zeigt sich auch keine Zunahme der Abhängigen. Stattdessen ist die Kriminialitätsrate insgesamt gesunken. Allerdings ist es für eine richtige Bilanz noch etwas früh auch weil nicht überall Cannabis verkauft werden darf und es seitdem eine neue Art von Tourismus in den US-Bundesstaat gibt. Continue reading „Wenn schon die FDP dafür ist …“

Cannabis

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Irgendwie ist diese Woche Cannabiswoche. Zuerst gibt es auf RTL das Jensen-Experiment (der gleichnamige Mann macht eine Woche lang was ungesundes wie exzessiv essen, Alkohol trinken oder in diesem Fall Hanfblüten rauchen) und dann einen Tag später auf 3Sat bei Nano ein Spezial über Cannabis.

Beide kamen zum selben Schluss: Cannabis ist als Droge nicht so gefährlich wie Alkohol und Rauchen, also Drogen die legal sind. Anders als bei diesen gibt es sogar eine medizinische Indikation für den Konsum, von Cannaboiden, mehr dem Cannabidiol (CBD) als THC. Es hilft definitiv bei bestimmten neurologischen Erkrankungen wie Touret-Syndrom oder Multipler Sklerose. Darüber hinaus ist in anderen Ländern Cannabis im Einsatz bei AIDS und Krebspatienten (wirkt gegen die Übelkeit und appetitanregend). Zahlreiche andere Wirkungen sind nicht gesichert, aber schon die Forschung gestaltet sich wegen der Einstufung als Drogen schwierig. Continue reading „Cannabis“

Die Lösung für ein überflüssiges Problem 4: Mathematik für Kiffer

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Seit man Hanfsamen im Internet bestellen kann gibt es einen neuen Volkssport: den Selbstanabau von Cannabis. Zumeist „indoor“, aber es gibt ein kleines Problem: nur die weiblichen Pflanzen haben genügend THC in den Blüten, als das sich die Ernte lohnt. Zudem sind männliche Pflanzen in der Regel ungewünscht, weil sie die weiblichen Blüten befruchten und anstatt Marihuana gibt es dann Hanfsamen. Es gibt nun sicher eine Lösung dafür, das ist feminisierte Damen zu kaufen, das sind chemisch behandelte Samen die nur weibliche Pflanzen hervorbringen. Die zweite Möglichkeit ist es die männlichen Pflanzen auszusondern. Doch wenn man eine gewisse Menge an Pflanzen braucht, wie ist die Wahrscheinlichkeit bei x Pflanzen mit sagen wir mal 80% Wahrscheinlichkeit mindestens y weibliche Pflanzen zu haben? Oder wenn man Samen züchten will, wie viele Pflanzen brauche ich, damit ich mit 90% Wahrscheinlichkeit mindestens 1 männliche habe? Continue reading „Die Lösung für ein überflüssiges Problem 4: Mathematik für Kiffer“