Möglichkeiten für den ISS-Ausbau und Weiterbetrieb

Die NASA hat vom weißen Haus ein Okay bekommen die ISS weiter zu betreiben bis 2024. (Wichtig weil die Station rund ein Viertel des NASA Haushaltes ausmacht). Ich will an dieser Stelle mal das diskutieren.

Gehen wir zuerst mal vom Zustand der Station aus. Der sieht nach NASA Angaben sehr gut aus. Bisher sieht man bei den Fernsehaufnahmen auch keine mit Algen zugewachsenen Fenster wie bei Mir. Man hat aber auch Lehren aus dieser Station gezogen und schon im Vorfeld die Labore und Module so konzipiert, dass dort keine Fallen gibt wo sich Kondensationswasser sammeln kann. Ob ein Modul von einem Stück Weltraumschrott, Mikrometeoriten getroffen wird kann man nicht vorhersehen. Natürlich veraltet alles, doch kann man kleinere Teile mit jedem Transporter transportieren und große Teile mit einem HTV, bedingt auch mit der Cygnus. So kann man nach und nach defekte oder veraltete Systeme austauschen. (mehr …)

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Vergleichen wir mal – Orbital und SpaceX

… und zwar aus Sicht der NASA. Beide Firmen haben COTS Fördermittel erhalten und beide haben einen CRS Vertrag bekommen. Nachdem nun auch Orbital die erste Mission gestartet hat kann man eine erste Bilanz ziehen: (mehr …)

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Wenn Forschung und Entwicklung zur Nebensache wird

Die Einstellung der ASRG Entwicklung ist symptomatisch wie es in der NASA – ähnliches könnte man aber auch von der ESA sagen – steht. Die Agentur stand mal dafür progressiv Technologien zu entwickeln. Inzwischen ist dies weitgehend zum Erliegen gekommen, dieser Eindruck drängt sich einem auf, wenn man sich Meldungen anschaut. Nun hat die Raumfahrtagentur die Entwicklung von ARG eingestellt. ASRG sind Stromgeneratoren die über einen Sterling Motor Strom aus der Zerfallswärme von Plutonium-238 erzeugen. Sie werden seit mindestens 10 Jahren untersucht, zumindest bin ich vor dieser Zeit auf die Technologie gestoßen. Natürlich ist der Wechsel ein Risiko. Anders als die bisherigen RTG sind mechanische Teile im Spiel, die verschleißen oder sich festsetzen können. Doch in den Jahren die seitdem vergangen sind, hätte man ja einige Exemplare im Dauertest testen können. Selbst wenn dies nicht reicht, so hätte man einen ASRG zusätzlich in einer Mission mitführen können, z.B. bei Juno oder Curiosity. Wenn’s klappt hat man mehr Strom, wenn nicht ist man schlauer. Es ist ja nicht das erste Mal, dass die NASA eine Technologie bei der Energiegewinnung aus Pu-238 ad acta legt. So gab es auch mal die Idee Alkalimetalle (AMTEC) zu erhitzen und sie durch einen Beta-Aluminium-Festkröper-Elektrolyten zu pumpen. Auch das versprach Wirkungsgrad von 13 bis 25%. Diese AMTEC wurden auch eingestellt. (mehr …)

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Die NASA beendet die Produktion von Pu-238.

Gerade erst kam der Beschluss (im Juli) die Produktion von Pu-238 für Thermonukleidgeneratoren für weitere Raumsonden aufzunehmen….
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Endlich eine Nutzlast für die SLS

Noch konnte man die Blamage in letzter Minute verhindern: wollte doch Charles Boulden persönlich eine neue Ära in der bemannten Raumfahrt ankündigen. Er war wie die gesamte NASA Führungsriege einem Scherz seiner Mitarbeiter aufgesessen.

Wie kam es dazu? eigentlich sollte vom 30.9. bis 2.10 eine gemischte Arbeitsgruppe aus Ingenieuren des Manned Space Center, des Marshall Space Flight Center und des Jet Propulsion Laboratorys über zukünftige Missionen der SLS beratschlagen. Ihr ziel: Sie sollten Missionen erarbeiten welche die NASA mit ihrem auf Jahre festgeschriebenen Budget durchführen kann. Das könnten bemannte wie unbemannte Missionen sein. (mehr …)

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