Die Mainachlese zu SpaceX

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Wie jeden Monat eine Nachlese zu SpaceX. Zum großen Aufregerthema nämlich der Vergabe des 2,9 Mrd. Dollar Auftrags für den Mondlander an SpaceX habe ich ja schon geschrieben. Diese wird nun von dem Team um Blue Origin angezweifelt, die einen förmlichen Protest beim GAO angemeldet hat. Das GAO (Government Accountability Office), US-Gegenstück zum Bundesrechnungshof überprüft nicht nur Verträge der Regierung, sondern kann diese bei Verstößen auch auflösen. Es untersucht auch regelmäßig, wie das Geld bei Regierungsstellen ausgegeben wurde, so hat es beim CRS-2 Vertrag festgestellt, das SpaceX welche die billigsten bei CRS-1 waren nun die teuersten sind. Und das trotz weitestgehender Wiederverwendung von Raumkapsel und Trägerrakete. Wir erfahren, das der Blue Origin Vorschlag knapp 6 Mrd. Dollar teuer gewesen wäre – halte ich nicht für zu hoch, wenn man bedenkt, das die NASA schon 3 Mrd. für eine einfache Kapsel ausgibt, die gerade mal zur ISS und zurückfliegen können muss, also weniger als ein Sojus Raumschiff, das längere Zeit alleine operieren kann und beim Mondlander sowohl die technischen Herausforderungen höher sind wie auch das Problem des Gewichts. Inzwischen hat auch das andere Team um Dynetics protestiert. Ich habe immer noch nicht verstanden, warum man den Auftrag nur an SpaceX vergab, bei CRS aber zwei Firmen beauftragte. Vor allem unter der Prämisse, dass die NASA ja nicht mal genug Geld für den SpaceX Auftrag erhält. Das war übrigens bei CCDev einige Jahre auch so, was auch ein Grund ist, warum erst jetzt die bemannten Starts stattfinden. Dort hat man aber auch nicht dann wieder einen Vertrag gekündigt. Vor allem sind die Einwände begründet. (mehr …)

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Die SpaceX Märznachlese

Eigentlich wollte ich die Nachlese diesen Monat auslassen, gab es doch nichts wirklich Bemerkenswertes bis gestern.

Es gab nur drei Starts, alle mit Starlinksatelliten. (Der letzte gestern, eigentlich schon im März, aber ich will mal nicht so sein). Viel mehr Startabbrüche gab es, zuletzt zwei in Folge. Dann haben sie noch eine Stufe bei der Landung verloren, ein Triebwerk versagte wegen Materialermüdung. Beides – die Startabbrüche aufgrund technischer Fehler und die verlorene Stufe dürften ein Hinweis sein, wie oft SpaceX ihre erste Stufe erneut verwenden kann. Es sollen ja zehn Starts sein, die letzte Stufe versagte nach sechs Flügen. In der Praxis ist das aber relativ egal, da man die Hälfte der Produktionskosten ja schon mit einmaliger Wiederverwendung drin hat und die Bergung und Inspektion kosten auch jedes Mal und die senken die Marge auch. Wie sich zeigte war das Triebwerk schon beim Aufstieg beschädigt und schaltete sich vorzeitig ab. Da die Starlink Satelliten aber weit unterhalb der Maximalnutzlast lagen beeinflusste das nicht die Mission. Veröffentlicht hat man dies nicht, es wäre ohne den Verlust der Stufe niemals herausgekommen. Als Workaround wird es in Zukunft nun keine Videos der Landung mehr geben. (mehr …)

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Die Februarnachlese zu SpaceX

Da das Jahr noch jung ist, habe ich mir mal die Mühe gemacht, in den letzten Jahren die Ankündigungen der Starts für nächstes Jahr seitens Musk / Shotwell und die erfolgten Starts gegenüberzusetzen. Das war nicht leicht, weil Google einem selbst mit einer Jahreszahl in der Suche einem immer zeitnahe Ergebnisse als erste Suchergebnisse präsentiert. Wie man die Suche auf einen bestimmten Veröffentlichkeitszeitraum eingrenzen kann, habe ich leider noch nicht rausgefunden (in der erweiterten Suche geht das leider nur bis zu 1 Jahr als feste Einstellung). (mehr …)

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Wenn schon Suborbitaltourismus, dann mit Wumms!

Ich habe einen Artikel für die Februar Nachlese für SpaceX erstellt. Der Hauptpunkt: Damit das Starship wirklich billiger wird als die bisherigen Träger von SpaceX muss es viel häufiger fliegen. Also suchte ich mal nach Einsatzmöglichkeiten für das Starship.

Eine war, nachdem nun Blue Origin zum ersten Mal ihre Passagierkabine getestet haben, der Suborbitaltourismus. Wenn man kurz darüber nachdenkt, ist das sogar für SpaceX eine gute Gelegenheit ihr Starship bei geringerem Risiko als bei einem Orbitaleinsatz zu testen, die abzubauende Geschwindigkeit ist kleiner und es kommt in jedem Falle zurück. Aber ich wollte das einmal durchrechnen und habe das getan. Zuerst habe ich mal im Kopf die Endgeschwindigkeit überschlagen und kam auf ein erfreuliches Resultat. Bei linearer Beschleunigung berechnet sich (ebenfalls noch im Kopf gerechnet) eine Gipfelhöhe von etwa 1.600 km. Doch dann ging ich ans Simulieren. (mehr …)

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Nachlese zum SN8 Start

Wie bekannt hat SpaceX wieder mal zwei Prototypen zerstört, oder RUD wie das Musk so gerne nennt. Den einen SN8 beim Test der Landung des Starships, der zweite, SN9 ist schlicht und einfach im Hangar umgefallen. Zumindest dies sehe ich nicht als „iterativen Ansatz“ wie SpaceX-Fans gerne verharmlosend jeden Misserfolg erklären. Vielmehr als ein Indiz dafür das in der Firma auch nach fast zwanzig Jahre an noch elementaren Dingen scheitert, wie ein Standplatz der nicht kollabiert. Wenn ich richtig rechne, sind von den ersten neun Prototypen nun sechs zerstört. (mehr …)

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