Nachlese

Heute etwas später der Blog, da ich derzeit nicht nur die letzte Vorlesungsstunde für das zweite Semester halte, sondern auch noch die ganzen Programmentwürfe korrigieren muss. Fangen wir mit einer Nachlese an. Ich dachte mein Blog würde die Diskussion beleben, aber es ging ja wieder mit denselben Argumenten weiter. Nur einer scheint begriffen zu haben, dass es nicht um das beste System per se geht, sondern jeder nur eigene Erfahrungen wiedergibt.

So in etwa verlief vor 25 Jahren die Diskussion zwischen Amiga und Atari ST oder C-64 und CPC 464. Aber genauso wie damals führt es zu nichts. Vielleicht nur ein paar Bemerkungen: Auch wenn man nicht viel von Microsoft hält, sollte man doch anerkennen, dass die Firma ihre Hausaufgaben erkannt und vieles verbessert hat, was früher schlimm war. Und nur der Anspruch das bessere System zu sein reicht nicht. Es muss auch sich durchsetzen. Wie heißt es so schön – „Unix (Linux) ist das bessere Betriebssystem und die Zukunft – und das schon seit 25 Jahren“. (mehr …)

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Linux vs. Windows ­ Der Glaubenskrieg

Ich habe mit Interesse festgestellt, wie sich bei meinem Blog über den Rechner meines Bruders diese allzu bekannte Linux / Windows Diskussion entspannt. So ziemlich alles was ich aus anderen Diskussionen kenne wurde vorgebracht:

  • Opensource vs. Closed Source
  • Unsicheres System vs. sicheres System
  • Verfügbarkeit von Treibern
  • Zahl und Qualität der Anwendungen
  • Benutzerfreundlichkeit (mehr …)

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„Its’s good enough“

Statistik 12/2009Dieser Spruch findet sich häufig bei Besprechungen von Netbooks. Diese arbeiten mit einem Atom Prozessor, niedrig getaktet, mit nur einem Kern, ohne viele Optimierungsmöglichkeiten die sonst ein x86 Prozessor hat. Er ist damit nur so schnell wie ein PC vor 5 Jahren. Trotzdem reicht er den Anwendern – zum Surven reicht es aus. Dann gab es ein Editional in der ct‘ wo über die Hardware Entwicklung der letzten 20 Jahre resümiert wurde und mal ausrechnete wie viele 20 MByte Festplatten man braucht um den Inhalt einer DVD abzuspeichern.

Dazu kann ich nun auf einen Monat Erfahrung mit Windows 7 zurückblicken – bei mir kam es nach XP. Das alles bestätigt mich in meiner Theorie, das jede Computerentwicklung irgendwann ein Stadium der Vollendung erreicht ab der es nur noch graduelle Verbesserungen gibt. Wie ich das meine? Nun nehmen wir einfach einmal die Art wie Computer in den letzten 30 Jahren benutzt wurden.

Schon vor 30 Jahren gab es die ersten Textverarbeitungsprogramme. Damit konnte man schon viel machen, aber es dauerte etwa 10 Jahre bis aus einem Programm, das nicht einmal in den Hauptspeicher passte, von Diskette lief und mit kryptischen Kürzeln bedient wurde, eines wurde das man mit der Maus bedienen konnte, mit Rechteschreibprüfung und Darstellung des Textes ähnlich wie gedruckt (im Grafikmodus der damaligen Bildschirme). Danach haben sich diese Textmodus basierten Programme kaum noch weiter entwickelt. Etwas ähnliches kann man bei den Programmentwicklung feststellen. Auf Editor/Compiler/Debugger kam die erste IDE mit Turbo Pascal. Sie wurde immer benutzerfreundlicher. Doch seit TP 6.0 von 1991 hat sich nicht mehr viel getan. Wer die Free Pascal IDE sich anschaut, wird nicht mehr viel Neues entdecken verglichen mit der letzten Turbo Pascal Version von 1992. (mehr …)

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