Mein Kampf
Gestern war auch das 4 jährige Jubiläum von George Walker Bushs Rede für eine "Vision for Space Exploration". Ich habe mir überlegt was es dazu zu sagen gibt - und…
Gestern war auch das 4 jährige Jubiläum von George Walker Bushs Rede für eine "Vision for Space Exploration". Ich habe mir überlegt was es dazu zu sagen gibt - und…
Heute fliegt Messenger zum ersten Mal an Merkur vorbei, dem Planet den sie ab 2011 umkreisen soll. Seit gestern arbeitet die Raumsonde autonom ihr über 55 Stunden ablaufendes Beobachtungsprogramm ab. Da MESSENGER weder die Instrumente noch die Antenne schwenken kann, bedeutet die Ausrichtung der Sonde auf Merkur gleichzeitig einen Verlust der Funkverbindung zur erde (nicht ganz, es gibt nach wie vor eine Verbindung zum Senden von Statusdaten über eine Rundstrahlantenne, aber eben keine Beobachtungsdaten.)
Messenger sieht Merkur zuerst als schmale Sichel und fliegt ein Gebiet an, das man schon von Mariner 10 kennt. Nach dem Vorbeiflug sieht man aber neue Gebiete, die man von Mariner 10 nicht kennt. Mariner 10 passierte zwar Merkur von 1973-1975 insgesamt dreimal, fotografierte jedoch immer dieselbe Seite von Merkur. Das lag an dem gewählten Orbit. Er wurde beim ersten Vorbeiflug so gewählt, dass er genau 176 Tage Umlaufszeit hatte, mit einem sonnennächsten Punkt in 67 Millionen km Entfernung. An genau diesem Punkt passierte dann Mariner 10 den Merkur. Da dieser in 59 Tagen um seine Achse rotiert, hatte er, als er wieder dort ankam genau 3 Umdrehungen absolviert und man sah die gleichen Gebiete bei gleichem Sonnenstand.
Merkur ist das Stiefkind der Planetenforschung. MESSENGER ist erst die zweite Sonde die ihn besucht. Mariner 10 Fotos zeigten einen sehr langweiligen Körper, voller Einschlagskrater mit geringer geologischer Aktivität. Allerdings gab es auch Besonderheiten. So hat Merkur eine für seine Größe relativ starkes Magnetfeld.
Das Desinteresse an Merkur in den letzten 30 Jahren kann nicht an seiner Erreichbarkeit liegen: Natürlich ist Merkur direkt schwer zu erreichen: Man braucht für einen direkten Flug fast dieselbe Geschwindigkeit wie zu Jupiter. Aber das ist da die Venus auf dem Weg liegt, kein Problem – die Venus kann den Kurs soweit ändern, dass man zu Merkur kommt. Dies setzte schon Mariner 10 ein. Mehrere Vorbeiflüge an Merkur reduzieren dann die Geschwindigkeit relativ zum Planeten reduzieren. Das dauert Jahre wie MESSENGER zeigt – doch auch zu Saturn und anderen Zielen sind Raumsonden über Jahre unterwegs.
Ich liebe Steuern. Nicht nur, dass es so wenig Steuern bei uns gibt und diese so gering sind. Nein, es sind diese phantasievollen Namen. Nehmen wir doch mal einige Beispiele:
Überhaupt haben wir einen sehr fürsorglichen Staat. Er achtet drauf, dass es uns gut geht und besteuert alles was moralisch und gesundheitlich schlecht ist. So wird Benzin hoch besteuert, denn die Leute sollen ja Bahn und ÖPNV benutzen. Spielkarten werden besteuert, denn wir wollen doch nicht der Spielsucht Vorschub leisten oder? Lebensmittel die man braucht, haben nur 7 % Mehrwertsteuer, andere Güter dagegen 19 %. Tabakwaren und Alkohol werden hoch besteuert, damit man nicht zu viel davon konsumiert. Das sind nur ein paar Steuern, es gibt noch die Biersteuer, Alkopopsteuer, Kaffeesteuer, Stromsteuer, Schaumweinsteuer, Weinsteuer, Branntweinsteuer (ich denke unsere Abgeordneten sind strenge Antialkoholiker)
Wie "Der K." andeutete, und auch ich schon mal erwähnt habe, liegt in dem Bevölkerungswachstum auf der Erde das Grundproblem. Die landwirtschaftlich nutzbare Fläche ist nicht unendlich vermehrbar, heute schon macht der Mensch an "Biomasse" mehr aus als die meisten Säugetierarten zusammen wiegen. Vor allem wollen wahrscheinlich alle Menschen mal den Lebensstandard erreichen, den wir heute in den Industrieländern haben, und was dies für Klima, Rohstoffverbrauch und Nahrungsversorgung bedeutet kann man sich ausmahlen.
Ein paar Zahlen: Die Weltbevölkerung betrug 2006 geschätzte 6060 Millionen, bei einem ebenfalls geschätzten Wachstum von 1.14 Prozent. Das ist sogar eine gute Nachricht – das Wachstum hat sich abgeschwächt. Als ich noch zur Schule ging sprach man von einer Verdoppelungsrate von 35 Jahren, nun sind es 61 Jahre. Doch besser wäre eine stagnierende, oder noch besser rückläufige Weltbevölkerung, auch wenn dies für alle Gesellschaften für einen Übergangszeitraum durch mehr Alte als Junge problematisch wird.
In meiner vorhergehenden Serie habe ich berechnet, wie groß die Fläche wäre, die man anpflanzen müsste um die BRD mit Ottokraftstoff oder Diesel aus regenerativen Quellen zu versorgen und kam dabei auf enorm große Zahlen. Würde man nur den Benzinbedarf durch Ethanol als Ersatz decken, so bräuchte man dazu eine Fläche von 73.000-122.000 km², dazu kommt noch der Dieselverbauch der sogar noch etwas höher als der von Benzin ist: Diese Fläche hat man schlicht und einfach nicht zur Verfügung.
Diesmal möchte ich andere Verfahren untersuchen, als die bisher angewandten und einige schon angewandte Alternativen untersuchen. Fangen wir mit dem Hybridmotor an. Er ist groß im Kommen und wird als ökologisch propagiert. Doch ist er es wirklich? Das Grundprinzip ist dies: Ein Benzinmotor wird betrieben wenn er von Vorteil ist, ein Elektromotor dann wenn er von Vorteil ist. Der Benzinmotor kann immer in seinem optimalen Wirkungsbereich laufen und der Elektromotor ebenso. Noch immer wird der Benzinmotor aber die Hauptlast liefern. Was man vermeidet, ist dass er im Leerlauf läuft, im Stadtverkehr oder man ihn überdimensionieren muss um Spitzenbeschleunigungen zu erreichen. Ein solches Gefährt erreicht einen Verbrauch von 5 l/km – nicht wirklich eine Revolution, aber es senkt den Allgemeinen Verbrauch. Doch er ist nur ein umweltpolitisches Feigenblatt, keine Lösung des Energieproblems.