Ionenantriebe als Apogäumsantrieb

Ich habe mich ja schon mehrfach mit Ionenantrieben beschäftigt. Wenn es um den Transfer in den GEO geht, dann habe ich mich immer für den vollen Weg, also vom LEO und in den GEO ausgesprochen. Nun scheint es so zu sein, dass die ersten Satelliten gebaut werden die Ionenantriebe als Ersatz für einen Apogäumsmotor einsetzen. Zeit sich mal damit zu beschäftigen. Zuerst einmal: warum habe ich mich bisher damit nicht beschäftigt. Die Antwort ist relativ einfach: Bei einem Ionenantrieb ist der Treibstoffverbrauch vernachlässigbar gering. Stattdessen werden größere Solarzellen benötigt und auch Triebwerke. Dieses Zusatzgewicht ist immer gegeben, egal ob man nun die halbe Stecke zurücklegt oder die ganze. Dagegen sinkt ja die Nutzlast schon auf ein Drittel ab, wenn man vom LEO in den GTO geht. Der Vorteil der Gewichtseinsparung ist also kleiner. (mehr …)

WeiterlesenIonenantriebe als Apogäumsantrieb

Kritik

Ich bekam vorgestern das neue  DLR Magazin. Und innerhalb von 10 Minuten entdeckte ich einige massive Fehler. Im Editional stand Phobos Grunt wäre der „elfte russische Versuch einer Reise zum Mars“. Das stimmt nicht. Es ist die 19-te Sonde. Auch wenn man einzelne Projekte nimmt, die bei Russland in der Regel mehrere Sonden umfassten, kommt man nicht auf 11. Dann ging es weiter zum ersten Artikel der mich interessierte. Dort wurde geschrieben, dass Ariane 4 119 mal startete davon 116 mal erfolgreich. Übrigens als wörtliches Zitat eines Experten. In Wirklichkeit sind es 116 Starts mit 113 erfolgreichen. Auf der nächsten Seite geht es weiter. Demnach starteten von ELA1 28 Ariane 1-3, es waren aber nur 25. Die 119 Starts bei ELA2 stimmen, nur sind es nicht nur Ariane 4, sondern auch drei Ariane 2+3, die von ELA2 aus starteten. Also genauso die drei die bei der ersten Angabe fehlten. (mehr …)

WeiterlesenKritik

Peter Langer: Die Antwort

Weils etwas länger wird, hier die Antwort auf den letzten Kommentar von Peter Langer als Blog, auch weils vielleicht noch andere interessiert.

„Peter Langer regt sich über Produkte auf die fettreich oder zuckerreich sind, und meint die gehören verboten oder gebrandmarkt. “

Verbote von Produkten habe ich nie gefordert.
Wenn eine klare Kennzeichnung „brandmarken“ ist, dann ja.

Die klare Kennzeichnung gibt es heute ja schon in Form von vorgeschriebenem Zutatenverzeichnis, wo man leicht erkennen kann, das Nutella vorwiegend aus Zucker und Öl besteht (zu meiner Überraschung als ich bei ALDI mal die „Nutoka“ mit Nutella vergleichen habe sogar 5% mehr Zucker als die ALDI Hausmarke) und inzwischen auch die Nährwertkennzeichnung. Ich wünsche mir eher, dass dies verpflichtend für alle Lebensmittel ist, denn da kann ich sofort die Absolutwerte für Energie, Kohlenhydrate, Eiweiß und Fett erkennen. Das ermöglicht mir mir ein Urteil zu bilden. (mehr …)

WeiterlesenPeter Langer: Die Antwort

Die Fettsteuer

Ein anderer Vorschlag des „so called“ Verbraucherschützers Thilo Bohde bei der Diskussion von Maischberger ist die Fettsteuer gewesen. Ich denke da sind bestimmt viele dafür. Das ist doch so einfach: wir haben zu viele fette Leute, also besteuern wir das Fett und die Gesundheitsprobleme hören auf.

In der beschränkten Sichtweise derer, die direkte Zusammenhänge sehen wie „fettreiche Nahrungsmittel essen = dick werden“ oder „zuckerreiche Nahrungsmittel essen = Diabetes bekommen“  ist das ja auch logisch und so macht eine Steuer Sinn. Doch sie ahnen es schon: wer sich wirklich auskennt und nicht nur seine Zeit in Fernsehsendungen verbringt, der sieht das anders. (mehr …)

WeiterlesenDie Fettsteuer

Schulstoff in der Gegenwart und Zukunft

Die Anregung zum heutigen Blog habe ich von einer Nachricht, da gibt es gerade einen Mathematik und Naturwissenschaftenkongress und da wurde beklagt das Mathematik ein so unbeliebtes Schulfach ist. Ein Teilnehmer war aber ehrlich: im Alltag braucht man nur wenig von der Schulmathematik. Nun hat sich durch das Internet eine Menge verändert. Sicher sind die Zeiten vorbei wo man mit dem Schulwissen das ganze Leben auskam. Bei mir war noch das Credo, dass man einen Teil wissen musste und den Rest dann nachschlagen konnte wobei das Nachschlagen sich auf Fachbücher bezog, die man ohne das gelernte nicht lesen konnte, aber heute kann man fast alles im Internet nachlesen. Wenns dort nicht direkt steht kann man in Foren oder Newsgroups nachfragen.

Braucht man überhaupt noch etwas zu lernen, und was ist heute wichtig? Ich tue mich schwer mit dem klassischen Modell. Es besteht darin Fakten zu lernen oder bestimmte Methoden. In der Mathematik Gleichungen zu lösen, dann zu differenzieren und zu integrieren. Das war schon früher selten etwas was man im Studium gebraucht hat, denn fast alles was wichtig war wurde schon in der Vergangenheit von irgend jemand gelöst und ist eine mathematische Lösung einmal gefunden, dann ist das Problem erledigt. Zumal die einzige Disziplin, die Mathematik im Oberstufenniveau brauchte, nur Physik war. Technische oder andere naturwissenschaftliche Fächer kamen mit weitaus weniger Mathematik aus. Das Lösen von Gleichungen reichte da aus. (mehr …)

WeiterlesenSchulstoff in der Gegenwart und Zukunft