Die Sache mit der ISS

Gestern kam auf 3SAT ein Beitrag über den Nutzen der ISS und ihre Kosten. Ich war gespannt auf den Beitrag weil ich schon im Vorfeld mit dem Produzenten telefoniert hatte. Er hätte es gerne gehabt, wenn ich auch vor die Kamera trete, aber das habe ich wie bisher bei allen Anfragen abgelehnt. So hatte er nur einen „Gegner“ der ISS und viele Befürworter die von ihren Experimenten sprachen. Doch auch so wurde klar, dass man zwar an Bord der ISS formen kann, man dort aber in der Regel nicht den wissenschaftlichen Durchbruch in einem Gebiet erwartet. Zudem berichten auch sie von der Bürokratie, den langen Vorlaufzeiten und das man nicht so viuel machen könnte wie man wöllte. Das erste liegt an der Tatsache das es bemannt ist, was alles erheblich komplexer macht und noch mehr Wege bedeutet, schließlich sind 24 Nationen und mehrere Kontrollzentren an der ISS beteiligt. Das letzte liegt daran, dass die Besatzung weitgehend mit sich selbst und der ISS beschäftigt ist. In einem Audit des GAO kommt dieses zum Schluss, dass die Besatzung 35 Stunden pro Woche an Experimenten arbeitet – alle 6 Besatzungsmitglieder zusammen. So kann nach diesem Bericht auch ein siebter Astronaut die Crewzeit um 91% erhöhen (anders ausgedrückt: bei 5 Personen wird dann gar nicht mehr geforscht). (mehr …)

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Bitte das Glas nicht ganz so voll…

Heute will ich mich wieder einem theoretischen Thema widmen, einer weiteren Methode eine Rakete der Nutzlast anzupassen. Das Problem ist bekannt: Nutzlasten sind unterschiedlich groß und wenn sie nur einen Teil der möglichen Maximalnutzlast der Rakete benötigt wird der Start unnötig teuer. Bei Arianespace ist das ein Problem, da es zunehmend schwieriger wird mit der Ariane 5 Doppelstarts durchzuführen. Für die US-Regierung ist es ein Problem, weil im Arsenal einige Lücken klaffen, so gibt es keinen Träger zwischen 1,7 und 5,5 t LEO Nutzlast. Nun gibt es einige Möglichkeiten eine Rakete diesen Anforderungen anzupassen. Das bekannteste ist es Booster anzumontieren. Es gibt zahlreiche Beispiele dafür: Die Delta, die Atlas II Serie, Ariane 4. Eine zweite, heute unübliche Möglichkeit ist es die Oberstufe auszutauschen. Meist ist es so, dass man hier nicht viel Geld sparen kann. Doch in der Vergangenheit war dies sehr populär, z.B. Die Atlas mit verschiedenen festen Oberstufen, Agena und Centaur. Eine dritte Möglichkeit will ich heute vorstellen und untersuchen. Sie wurde nur einmal eingesetzt und zwar bei der Ariane 4, doch auch hier nicht in Reinform. In abgewandelter Form gibt es das Konzept auch bei der Atlas III und V. Bevor sie weiterlesen, überlegen sie mal was es sein könnte … (mehr …)

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Ein Prozess gegen ALDI

Heute kam mein Bruder und meinte eine Frau hätte einen Prozess gegen ALDI wegen ranziger Butter gewonnen. Sie hätte Geschenke und Ersatz abgelehnt und geklagt. Das hat mich dann doch etwas erstaunt. Als Lebensmittelchemiker muss man ja auch das Lebensmittelrecht kennen und das ist Strafrecht, sprich der Staat prozessiert, nicht ein Verbraucher, das wäre Zivilrecht. Mir war auch nicht klar was die Frau haben will. Sie kann Ersatz für die Ware verlangen, wenn sie gesundheitlich geschädigt ist auch Schadensersatz, doch das dürfte bei ranziger Butter fast ausgeschlossen sein. Die ist zum einen geschmacklich auffällig und selbst wenn man sie isst, dann ist sie immer noch ungiftig. Im Prinzip ist sie nur vorverdaut und in Fettsäuren und Glycerin aufgespalten. Vor allem müsste sie dann gegen den Hersteller produzieren und nicht gegen den Händler. Den trifft nur eine Schuld wenn er die Butter über das Mindesthaltbarkeitsdatum verkauft, aber nicht wegen der Ranzigkeit, sondern weil die Lagerungsdauer dann herabgesetzt ist: er muss diese Ware entweder entfernen oder besonders kennzeichnen. (mehr …)

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Die Sache mit der Strafe

Nun muss ja Hoeneß seine Strafe antreten und passend als Nachricht gibt es auch die Verschärfung der Bußen bei Selbstanzeigen, sprich man muss mehr zusätzlich zu den hinterzogenen Steuern nachzahlen. Auch die Verkehrssünderregelung hat man verschärft – es gibt insgesamt weniger Punkte, für verkehrsgefährdende Vergehen aber im Vergleich mehr als früher, dafür entfallen sie bei nicht den verkehrsgefährdenden Delikten, bei denen dafür das Bußgeld erhöht wurde.

Nun ich halte immer noch die Strafe von Hoeneß für zu gering, angesichts der Hinterziehung. Aber ob sie sinnvoll ist? Strafe hat mehrere Aspekte. Zum einen die Bestrafung des Täters, der für sein Vergehen büßen soll. Zum andern soll er aber auch nicht mehr straffällig werden, man nennt das auch Resozialisierung, weil er ja aus seinem Leben, seinem Umfeld, Beruf etc. herausgerissen wird ist das nicht so einfach. Zuletzt ist die Strafe auch gedacht als Sühne für die Opfer. (mehr …)

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Alles sehr mysteriös

In den letzten Tagen gab es wieder Neuigkeiten von SpaceX. Zuerst mal hat die Firma schon ihren Hot-Fire Test verschieben müssen, als es Probleme beim Auftanken gab. Es ist ja nicht die erste Verschiebung, Ich weiß, die SpaceX Fans sehen das anders, aber diese dauernden Verschiebungen, Probleme, Startabbrüche sind ein Symptom. Es tauchen eben noch Probleme kurz vor dem Start auf, die man offenbar vorher nicht erkannt hat. Ob es alle sind oder welche noch im Flug auftreten?  Ich glaube das weiß auch SpaceX nicht. Interessanterweise erfährt man davon zuerst von Orbcomm. Erst später gibt SpaceX wortgetreu den gleichen Textschnipsel von sich, der wohl kopiert ist. Mist wenn die Kunden so gesprächig sind….

Aber darum geht es nicht, sondern um den Prozess SpaceX gegen Regierung. Der wurde kurz nach dem letzten Start angestoßen. Für alle die die Nachrichten nicht verfolgen, hier kurz die Chronik der Ereignisse: (mehr …)

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