Schlager, Musik und astrale Glassteine

Kürzlich habe ich mir auf meinen MP3 Player eine Zusammenstellung der Billboard Charts von 1976 bis 1987 gespielt und die so nach und nach gehört. Passend dazu gab es auch eine Dokumentation über die Geschichte des deutschen Schlagers. Die erste Erkenntnis: auch in den USA ist der größte Teil der Charts nicht Rock, Pop, Disco oder Funk. Es ist das was bei uns Schlager ist. Dort heißt es eben Folk-music oder Country, wobei Country wenigstens ein eigener Musikstil ist. Aber es gibt genauso flache und plätschernde Lieder wie im deutschen Schlager.

Ich glaube überall auf der Welt gibt es so was wie Schlager, wenn man es nicht ein einem Musikstil fest macht, sondern am Liedgut, das selten geistig anspruchsvoll ist, sich meist um triviale Dinge wie Liebe dreht und eingehende Refrains hat ohne längere Texte. Ich mag Schlager, Schlager aus den Siebzigern. Da passte er in die Zeit und die Musikarrangements waren zumindest manchmal besser. Nach der neuen deutschen Welle hat er sich ja nicht so richtig erholt und ist inzwischen zur volkstümlichen Musik gewandelt. (mehr …)

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Muss es immer neu sein?

Mit dem Konflikt um die Ukraine hat (mit freundlicher Unterstützung durch SpaceX) in den USA die Diskussion um die RD-180 begonnen. Die Triebwerke stammen ja von Russland. Die Frage die sich nun stellt und die inzwischen auch Parlamentsausschüsse diskutieren, ist ob man sie nicht in den USA produzieren soll oder sollte man ein eigenes US-Triebwerk entwickeln, das man z.B. auch in der SLS einsetzen könnte.

Das leitet mich zu meinem heutigen Thema – lohnt es sich alte Triebwerke wieder zu bauen? Also sollte man ein neues US-Triebwerk entwickeln oder das RD-180 bauen, für das Lockheed-Martin wegen der Beteiligung an der Entwicklung die Lizenzen hat oder ein neues US-Triebwerk, das noch nicht existiert. Das gleiche hat man in der Diskussion bei den F-1 oder neuen Triebwerken in der SLS und selbst die SSME (RS-25) waren einigen SLS Kritikern zu alt. (mehr …)

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Schon wieder ein Proton Fehlstart

Es ist der achte bei 83 Starts der Proton M, bedenklicher: von den letzten 36 Starts die seit 2010 erfolgten ist es der fünfte. Die Proton M scheint also nicht zuverlässiger zu werden. Im Gegenteil. Das ist besorgniserregend, denn normalerweise haben die meisten Träger eine erst schnell, dann immer langsamer ansteigende Zuverlässigkeit. Es gibt als ungefähre Regel auch das Quadratwurzelgesetz: Ein Träger ist gut, wenn die Zahl der Fehlstarts kleiner als die Quadratwurzel der Starts ist, also maximal 3 bei 10 Starts, maximal 10 bei 100 Starts und maximal 33 bei 1000 Starts. Im ersten Fall liegt die Versagensquote bei 30%, im letzten bei 3,3%.

Bedenklicher ist noch, dass dieses Gesetz für einen neuen Träger geilt, die Proton M aber nur eine neue Version ist. Neu ist nur die Oberstufe, wobei diese auch nicht richtig neu ist, sondern um Kosten zu sparen, die Breeze einer Rockot mit einem abwerfbaren Zusatztank. So sollte man nicht so viele Fehlstarts erwarten. ich habe hier mal die jährliche Erfolgsstatistik/summierte Zuverlässigkeit der R-7 (alle Versionen) und der Proton angezeigt. (mehr …)

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Weltraum-Tourismus for the Masses

Mit dem Weltraumtourismus ist das so eine Sache. Da gibt es zum einen seit Jahrzehnten Pläne von Hotels in der Umlaufbahn, zur Zeit der Mondlandung war man so optimistisch, das Reisebüros sogar Reservierungen für Mondreisen annahmen. Praktisch ist es aber so, dass die derzeit einzigen Möglichkeiten entweder ein suborbitaler Hopser von einer Viertelstunde Dauer mit SpaceShip Two oder ein Flug an Bord einer Sojus sind. Das erste dauert nur kurz, ist mit 200.000 Dollar aber noch bezahlbar, wenn auch nicht für Jedermann. Die letzten Touristen mussten dagegen 25 Millionen für einen Trip auf der Sojus aufbringen, intensives Training auf sich nehmen. Das ist nur was für Superreiche. Bedenkt man wie viel mehr die NASA in den letzten Jahren für einen Sitz zahlen musste, so wird es wahrscheinlich noch erheblich teurer. Sarah Brightman zahlte 2012 rund 50 Millionen Dollar.

Was fehlt ist die finanzielle Mitte dazwischen und auch in der Dauer dazwischen. Diesen Markt will nun SpaceTravel angehen, die letztes Jahr gegründete Firma hat am Donnerstag angekündigt schon 2017 den ersten Orbitalstart durchzuführen. Das besondere ist das sowohl Ticketpreis wie auch Dauer zwischen den Extremen liegen. Das Konzept setzt auf geringes Risiko, indem man schon vorhandenes nimmt. (mehr …)

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Der neueste Vorschlag der Atommafia

Nachdem sich irgendwie die Begeisterung über die geschenkten Atomkraftwerke in Grenzen hielt haben E-On, RWE und EnBW nachgelegt und einen neuen Vorschlag der Bundesregierung unterbreitet. Er soll der Bundesregierung die Entscheidung vereinfachen. Dies geschieht indem aus der produzierte Atommüll aus der Übernahmemasse entfernt wird. Das verwunderte nun Merkel wie auch das gesamte Kabinett, ist doch die Entsorgung in Deutschland noch nicht geklärt. Sollten die Konzerne den Atommüll ins Ausland schaffen wollen, z.b. nach Russland wo schon enorme Mengen an offenem Himmel lagern?

Nein, in den vergangenen Jahren hat eine von den drei Konzernen beauftragte Expertengruppe nach wegen gesucht den Atommüll zu entschärfen und kam zu einer Lösung bei der die Radionukleide sogar noch nützlich sind: Zur Beleuchtung!. (mehr …)

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