Jamaica-Koalition und die Wahl, bei der es nur Gewinner gibt

Ja ich hinke mit dem Blog etwas hinterher. Aber inzwischen habe ich mich in das Buch über Raumsonden reinvergraben und aktualisiere nebenbei die Webseiten, weil ich vor allem bei den nun anstehenden sowjetischen Missionen noch einiges nachtragen kann. Ich habe ein gutes Gefühl, auch wenn es nicht so ausführlich wie die Webseiten wird, doch sicherlich besser als Wikipedia oder die Bücher des Plagiators. Auf das heutige Thema kommt nach der Wahl zwangsläufig: Die Jamaica-Koalition. Ehrlich gesagt, ich sehe wenig Gemeinsamkeiten zwischen Grünen und FDP. Die Grünen, so hat es mal Erhard Eppler von der SPD gesagt seien ja eigentlich nicht links, sondern „wertkonservativ“, sprich sie wollen die Welt so erhalten, wie sie ist, auch wenn das etwas kostet. Die FDP vertritt inzwischen eine Politik, die nur drauf aus ist eine bestimmte Klientel mit hohem Einkommen zu bedienen. Daher der Ruf nach weniger Staat (weniger Steuern, weniger Sozialausgaben). Mein Bruder, der vermögensmäßig zu der Gruppe gehört, meint ja sie vertritt den Mittelstand. Na ja der schrumpft ja, nur die FDP legt bei den Wahlen zu. (mehr …)

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Der Wirkungsgrad von Raketen

Um es vorweg zu sagen: was hier kommt ist auf meinem eigenen Mist gewachsen, also keine Gewährleistung das, das alles so richtig ist.

Mit der Berechnung der Energie, die man für das Erhitzen von Wasserstoff aufwenden muss, stellt sich mir die Frage des Wirkungsgrads von Raketentriebwerken. Nach kurzem Nachdenken bin ich sogar auf drei verschiedene gekommen die ich mal hier vorstellen will. Als Wirkungsgrad definiert man ja wie viel man von einer bestimmten Energiemenge die eine Maschine verbraucht auch tatsächlich als Nutzenergie nutzen kann. Da gibt es mehrere Ansätze das zu berechnen.

Als Beispiel habe ich mit dem Vinci gerechnet mit folgenden Daten:

  • Brennkammerdruck: 60,8 bar
  • Spezifischer Impuls: 4560 m/s
  • Expansionsverhältnis: 240
  • LOX/LH12 = 6/1
  • Schub: 180 kN

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Die Lösung für ein überflüssiges Problem: Klappt es mit solar erhitztem Wasserstoff?

Wernher von Brauns Buch über Weltraumfahrt beinhaltete auch einige Seiten über nukleare Triebwerke. Sie inspirierten mich zu meinem heutigen Blog. Nukleare Triebwerke unterscheiden sich nicht mal so sehr von chemischen Triebwerken. Der wesentliche Unterschied ist das sich in der Brennkammer ein Reaktor befindet. Er wird von einem Arbeitsmedium umströmt, das ihn kühlt und sich dabei erhitzt. Es wird wie bei chemischen Treibstoffen durch eine Düse expandiert.

Erprobt wurden solche Triebwerke, auch wenn es nur wenige Versuche gab (das Problem: Nach einem Test ist er radioaktiv und kann nicht mehr von Menschen direkt inspiziert werden, das limitiert die Zahl der Versuche doch deutlich). Die praktisch realisierten Konzepte beschränkten sich auf Temperaturen, bei denen der Reaktor noch nicht schmolz. Dann liegen wir bei Verbrennungstemperaturen unter 2200 K. Die Verbrennung von Wasserstoff mit Sauerstoff erreicht dagegen über 3400 K. Wie kommt man dann trotzdem zu den höheren spezifischen Impulsen (7.100 bis 8.200 m/s werden bei erprobten Konzepten genannt. LOX/LH2 liegt bei rund 4.500 m/s)? (mehr …)

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Eine Win-Win Situation?

Derzeit laufen im Radio lauter Spots von Autoherstellern. Der Inhalt: Immer der gleiche: Geben sie ihren alten Diesel in Zahlung und kaufen sie ein neues Auto und sie bekommen je nach Hersteller 4000, 6000 oder sogar 10.000 Euro Prämie. Nur bei einem muss man nicht ein neues Auto, sondern einen neuen Euro-6 Diesel kaufen. Das brachte mich auf den heutigen Blog.

Ich will mal die Geschichte des „Dieselskandals“ aufrollen. (mehr …)

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Ein Versucherle

Ich habe es ja schon mal angekündigt, obwohl erst mal andere Bücher Priorität haben, habe ich inzwischen mit meinem „Raumsondenlexikon“ angefangen. Das war während ich ins Freibad ging und so jeden tag weniger Zeit hatte, ganz geschickt, weil jeder Eintrag kurz ist, typisch zwischen 4 und 9 Seiten.

Derzeit habe ich die US-Raumsonden bis 1971 abgehandelt, rund 120 Seiten. Der spätere Gesamtumfang ist schwer abschätzbar, zum einen, weil ich nicht mal im Kopf habe, wie viele Raumsonden noch kommen und weil eben auch der Umfang unterschiedlich ist – Pioneer 5 war in 4 Seiten abgehandelt, ich glaube kaum das man Voyager in 4 Seiten abhandeln kann. Tendenziell wird er nach hinten hin länger werden, weil die Missionen auch länger werden. Im ersten Jahrzehnt dominieren Vorbeiflugmissionen. (mehr …)

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