Noch eine Fragenrunde
Ich möchte gerne die zweite Auflage meines "Ernährungs-FAQ" Buchs (Was Sie schon immer über Lebensmittel und Ernährung wissen wollten) um einige neue Fragen erweitern. Es gab ja schon mal zwei…
Ich möchte gerne die zweite Auflage meines "Ernährungs-FAQ" Buchs (Was Sie schon immer über Lebensmittel und Ernährung wissen wollten) um einige neue Fragen erweitern. Es gab ja schon mal zwei…
Ich nehme mal an dem Publikum hier muss ich nichts über Murphys Gesetz sagen. Ich wurde an es gestern erinnert und zwar in Bezug auf die Plutoforschung. Pluto war der letzte Planet, der 1989 noch nicht besucht war.
1977 gab es auch die Möglichkeit eine Voyager zu Pluto weiterzulenken, das wäre nach der Saturnpassage gewesen. Allerdings hätte man dazu eine andere Startbahn als die beiden gestarteten Sonden einschlagen müssen. Man hat aus naheliegenden Gründen darauf verzichtet. Die Sonden waren für fünf Jahre Betriebszeit ausgelegt. Die Instrumente auf die Beobachtung der Gasriesen und ihre Fähigkeit Daten zwischenzuspeichern war begrenzt. Eine Passage von Pluto erschien zudem wissenschaftlich nicht sehr interessant. Was bitte konnte man im äußeren Sonnensystem bei der Kälte finden? Die Entdeckung von Vulkanen auf Io, einem Patchworkmond wie Miranda und Geysiren auf Triton stand ja noch aus. Ebenso wurde Plutos Mond Charon und das der Planet eine Atmosphäre hat erst nach dem Start beider Voyagers entdeckt. (mehr …)
Elendsoft hat ja gestern in seinem Beitrag eine Adaption bestehender LOX-LH2-Oberstufen für die Falcon 9 Das ist logisch, das ist sinnvoll, das ist etwas was jeder vernünftige Mensch in Betracht ziehen würde, weil es die Nutzlast glatt verdoppelt. Doch es verletzt die ersten beiden Gebote auf die jeder SpaceX-ler schwören muss:
Dieser Tage sind zwei Bücher von mir neu erschienen bzw. auch nicht. Die Europa Rakete ist ein nahezu unveränderter Nachdruck der ersten Auflage. Der Unterschied ist der Preis: Es kostet nur noch 8 anstatt 10 Euro. Die neuen Druckkonditionen haben dazu geführt, dass ich nach und nach alle auslaufenden Verträge kündigen werde und die Bücher neu veröffentlichen, viele wie dieses unverändert, andere eventuell erweitert. Ich erhoffe mir von den neuen Konditionen die bei gleicher Marge es erlauben den Preis auf 70 bis 80% des originalen zu senken mehr Leser. Bei den ganz alten Verträgen ist auch ein Grund, dass die monatliche Gebühr wegfällt, die immerhin mittlerweile die Hälfte des Umsatzes im vierten Quartals ausmacht. (mehr …)
Nachdem sie nun gestern gestartet sind, die ersten dieser Exemplare, will ich heute mal zusammenfassen was man über sie weiß. Es ist leider immer noch sehr wenig. Aber beginnen wir zuerst mal mit den Grundlagen. (Eigentlich steht ja alles in der Webseite, aber die Leute sind ja meist zu Faul die Suchfunktion zu benutzen….)
Bei einem „normalen“ Kommunikationssatelliten transportiert die Trägerrakete den Satelliten in einen Übergangsorbit, idealerweise mit einem sehr niedrigen erdnahen Punkt (etwa 200 km Höhe) und dem Zielpunkt in 36000 km Höhe. Dort angekommen, zündet der Satellit mehrmals beim Durchlaufen des Apogäums den Antrieb um zu Beschleunigen (Das Perigäum anzuheben) und die anfängliche Neigung der Bahn zum Äquator abzubauen. Dafür benötigt er mindestens 1500 m/s, wenn er eine Bahn mit dem Breitengrad des Äquators als Anfangsbahn hat, beim Breitengrad von Cape Canaveral sind es schon 1800-1900 m/s und bei Baikonur 2600 m/s. Man kann von dem Standard-GTO abweichen um diesen Geschwindigkeitsbedarf zu erniedrigen, so auch bei diesem Start der in einen supersynchronen GTO mit einem Apogäum in 63000 km Höhe führt. Dabei braucht die Trägerrakete mehr Treibstoff, der Satellit später weniger. (mehr …)