Ideen für die Venusforschung

Die Venus ist in gewisser Weise der am schlechtesten erforschte erdnahe Planet. Die Atmosphäre hüllt sie ein, und ist auch mit neueren Instrumenten kaum zu durchdringen. Die ESA mag es als Erfolg feiern, wenn eine Thermalkarte von VENESIS in etwa deckungsgleich mit einer topografischen Karte von Magellan ist. Doch was interessiert uns denn eigentlich? Die Venus Oberfläche und zwar nicht als Radarkarte (die immer anders aussehen wird als ein Bild im optischen), sondern als reales Bild. Davon gibt es 4 Bilder, aufgenommen durch Fischaugenlinsen. Ich habe schon mal den Vorschlag gemacht eine Sonde zur Venus zu schicken mit dem Hauptziel Bilder beim Abstieg und von der Oberfläche zu machen. Das macht wegen der hohen Datenrate einen vorbeifliegenden Bus oder besser einen Orbiter notwendig. Aber neben den einmaligen Bildern eines Landeortes könnte die Sonde eine Frage klären: Ab wann sieht man überhaupt die Oberfläche?

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White Cabbage in white wine

Ja so nennt sich die Dose, die ich heute bei Lidl gekauft habe, Es handelt sich nun nicht um eine importierte Spezialität aus England sondern ein Produkt des deutschen Herstellers "Feldliebe". Genauer gesagt: Es handelt sich um Weinsauerkraut. Nur hätte man das aus der Bezeichnung nicht schließen können. Okay, dass es Irgendwas mit Kohl ist, kann man noch aus "Cabbage" ableiten. Doch ob es sich auch um Weinsauerkraut oder normales Weißkraut (nicht milchsauer vergoren) handelt geht so für Deutsche nicht hervor.

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Freitag der 13.te

JuliaWie sie sicher beim Blick in den Kalender gesehen haben, ist heute Freitag der 13.te, also nach volkstümlicher Meinung ein Unglückstag. Mal abgesehen davon wie man ausgerechnet auf den Freitag und die 13 als Datum kommt veranlasst mich das mal über Aberglauben zu dozieren. Ich will nicht alle Dinge die es gibt von zerbrochenen Spiegeln bis zu Schornsteinfegern aufzählen. Die Frage ist, warum glauben manche Leute daran? Meiner Meinung nach natürlich aus eigener Erfahrung. Sie müssen also überzeugt sein, dass bestimmte Ereignisse etwas mit Glück oder Unglück zu tun haben. Das ist am einfachsten zu erklären, wenn man weiß wie das Hirn funktioniert: es prägt sich viele Dinge über Assoziationen ein. Wie geht dies? Nehmen wir an, heute misslingt ihnen etwas, vielleicht auch zwei Dinge. Auch bei mir gibt es Tage wo meistens alles dicke kommt. Erst läuft die Kaffeemaschine morgens über, dann kommt man in Zeitnot, vergisst etwas oder macht was falsch – das eine bedingt das andere. Solche tage gibt es. Nun gibt viele solche Tage. Der Unterschied ist, dass es heute der Freitag der 13.te ist. Und nun beginnt unser Gehirn eine Verbindung herzustellen, zwischen einem Ereignis und einem abstrakten Datum. Danach hat man sich das eingeprägt. Natürlich gibt es genügend Tage an denen auch alles schief ist, doch da ist eben die Verknüpfung nicht gegeben und so vergisst man diese. Das Phänomen ist auch bei bekannt bei anderen Dingen. So gibt es Personen die glauben, sie können bei Vollmond schlechter schlafen. Wenn man diese Personen Buch führen lässt wann sie gut und schlecht schlafen, dann zeigt sich meist kein Zusammenhang mit der Mondphase. Warum glauben die Personen dann dran? Nun sie merken sich nicht, wenn sie nicht gut schlafen können, dass kein Mond scheint. Aber sie merken sich, wenn sie schlecht schlafen können, dass der Mond scheint. Sie zeihen also eine Verbindung zwischen einem Ereignis und einem zweiten. Dazu kommt noch, dass bei Vollmond dieser genau dann aufgeht wenn die Sonne untergeht und dann die ganze Nacht hindurch scheint. Egal wann sie also in dieser Nacht schlaflos aufwachen, sie sehen den Vollmond. Bei jeder anderen Phase gibt es einen Teil der Nacht in der der Mond nicht scheint.

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Korrekturleser gesucht

Heute möchte ich meinen Blog einmal meinem laufenden Buchprojekt widmen, genauer gesagt dem Buch über europäische Trägerraketen. Ich habe ja noch ein zweites Buch in der Schiene, das über Lebensmittelkennzeichnung und wie man Zutatenlisten liest und ihre Tricks durchschaut. Das ist textlich abgeschlossen, aber ich warte noch auf die Rückmeldungen von zweien meiner drei Korrekturleser. Beim Buch über europäische Trägerraketen habe ich bislang so um die 200 Seiten geschrieben und es wenden wohl so um die 300 Seiten Text werden, was dann mit den Bildern so auf auf 400 Seiten rausläuft.

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Spiel die Holocaust Karte….

… und Schlagzeilen sind Dir gewiss. Es gibt zwei Dinge, die in der letzten Woche in den Schlagzeilen waren. Das eine ist der Wiederruf der Exkommunizierung der Pius Brüder durch den Papst und die Aufregung um diesen Bischof, der den Holocaust leugnet. Und dann noch die Entdeckung von ZDF/New York Times, das Aribert Heim, der Nazi Arzt schon seit 16 Jahren Tod sein soll, was übrigens NAZI Jäger noch bezweifeln. Gerade das letzte verwundert mich: Muss man nicht mehr als 60 Jahre nach dem Krieg davon ausgehen, dass Personen die zum Kriegsende in den 30 ern waren, nun tot sind? "Dr. Tod" wäre heute 94 – also irgendwann löst sich das Problem von selbst.

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