Meine Überlegungen für eine Trägerrakete für Kleinsatelliten

Der Boom zu Cubesats, aber auch etwas größeren Kleinsatelliten mit einigen Zig bis etwa 100-200 kg Masse hat ja schon zu neuen Trägern geführt. Ihren Jungfernflug hatten schon:

und es folgen noch:

  • Die Firefly
  • LauncherOne

Alle liegen unter 200 kg Nutzlast und sind explizit für solche Kleinsatelliten ausgelegt. Gerade bei so kleinen Trägern ist es aber so, dass die Herstellungskosten und Entwicklungskosten relativ hoch sind. Dass es trotzdem einen Bedarf gibt, liegt daran, dass es nicht genug Startgelegenheiten für kleine Nutzlasten gibt. Es gibt zu wenige dezidierte Starts und so viele Satelliten können pro Start meist gar nicht mitgeführt werden. Das führt dazu, dass Nutzer schon einzelne Starts (nicht Mitfluggelegenheiten) von viel größeren Trägern gebaucht haben, so eine Falcon 9 (inzwischen wieder gestrichen) und schon erfolgt, einer PSLV, die im Frühjahr die Rekordmenge von 104 Satelliten aussetzte. (mehr …)

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Die Lösung für ein überflüssiges Problem: Wie hoch ist die Mindesthöhe, in der man ein Sonnensegel entfalten kann?

Eine Frage, die sich mir beim Schreiben meines vorletzten Blogs stellte, wie hoch die Mindesthöhe wohl sein muss, in der man ein Sonnensegel entfalten kann. Auch in großer Höhe ist die Atmosphäre der Erde noch vorhanden, nur eben erheblich dünner. Satelliten sinken ab und verglühen irgendwann. Sehr deutlich wurde das bei den beiden Ballonsatelliten Echo 1 und Echo 2. Sie wurden in den Sechziger Jahren als experimentelle, passive Kommunikationssatelliten gestartet.

Echo 1 wurde am 12.8.1960 in einen 1.517 x 1.683 km hohen Orbit gestartet. Er verglühte schon am 24.5.1968 wieder – nach weniger als 8 Jahren, das würde man normalerweise von einem Körper erwarten, der erdnäher ist. (mehr …)

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50 Jahre Sgt. Pepper (Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band)

Etwas, spät, das Album Sgt. Pepper erschien in England schon am 26.5 und in Deutschland am 30.5 aber immerhin noch rechtzeitig zum Verkaufsstart in den USA (1.6) heute meine Würdigung der wohl bekanntesten Beatlesplatte.

Was kann man über Sgt. Pepper, Kurzform von Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band sagen? Es wurde schon so viel geschrieben und jeder Song einzeln analysiert. Es ist wohl das bekannteste Beatles Album und gilt auch als das Beste. Als vor vielen Jahren mal ein Musikmagazin durch Leserumfrage die beliebtesten Langspielplatten aller Zeiten bestimmte, landete das Album auf Platz 1. Ich persönlich halte das weiße Album von den Beatles für noch etwas besser. Die Lieder sind dort noch breiter gefächert sowohl in Tempo und Stimmung wie auch musikalischer Gestaltung, aber der Vergleich hinkt: Das weiße Album ist eine Doppel-LP. (mehr …)

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Eine neue Verwendung von Sonnensegeln

Hallo, nach einer Woche mal wieder ein Blog. Derzeit gibt es eigentlich nicht viel Neues und zudem habe ich auch so zu tun: ein Auftrag ist rein gekommen und die Steuer muss auch noch heute und morgen erledigt werden (ich dachte es gibt verlängerte Fristen, doch die greifen wohl erst nächstes Jahr). Ich dachte zuerst ich schreibe mal einen wohlmeinenden Artikel über den ersten Start der Elektron, schließlich ist es ein kleines start-up und sie haben mit dem ersten Start immerhin die Grenze zum Weltraum erreicht. Allerdings las ich in den Newsportalen das es nicht wirkliche Nachrichten zum Start gibt. Fotos wurden aus Videos herausgeschnitten und alles was es gibt sind Äußerungen des CEO Beck. Die Parallele zu anderen Firmen über die man nur noch Nachrichten über Äußerungen des CEO erfährt sind frappierend und mit denen habe ich schon schlechte Erfahrungen gemacht. Also kein Bericht über die Electron. Aber ich bin auf immerhin ein interessantes Projekt gestoßen. (mehr …)

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Lohnt sich privat finanzierte Raketenentwicklung?

Wenn alles gut geht, dann ist, wenn dieser Artikel online ist, die Elektron schon zum ersten Mal geflogen. Selbst wenn sie bei diesem ersten Testflug keinen Orbit erreichen sollte, so hat die Firma schon einen Rekord sicher. Es ist der erste Start einer vollständig finanzierten Trägerrakete in den Orbit. Rocket Lab hat bisher 148 Millionen Dollar von Investoren akquiriert und ist die erste Firma, die ganz ohne Finanzspritze vom Staat auskommt. Vorher schaffte das nur die deutsche OTRAG, doch die musste ihren Betrieb einstellen, bevor man einen Test einer Rakete ansetzen konnte, die auch einen Orbit erreicht.

Ich halte es für keinen Zufall, das Rocket Lab die Gelder für eine kleine Trägerrakete zusammenbekommen hat, und greife das Mal auf, ob sich generell eine rein private, also nicht irgendwie quer über staatliche Startaufträge lange vor dem Jungfernflug finanzierte Raketenentwicklung lohnt. (mehr …)

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