Sagt nur: Oh, oh, oh – Nicht mit uns

Das Buch von Reichl hat mich inspiriert wieder mal etwas an der N1 zu recherchieren und meinen Artikel im Buch zu aktualisieren. Der Plan des L3M Programms hat mich auf eine Idee gebracht die ich mal vorstellen will. Nachdem Russland nur noch Zweiter werden konnte hat man sich überlegt, was man nun tun könnte. Wenn man wie vorher geplant nur auf dem Mond gelandet wäre, wäre das nicht nur als Kopie von Apollo erschienen und damit klar das man verloren hatte. Man wäre auch in technischen Aspekten unterlegen gewesen. So wäre nur ein Kosmonaut gelandet. Er wäre nur kurz auf dem Mond gewesen, so wie bei Apollo 11. Für längere Aufenthalte reichten die Ressourcen nicht. Die USA hatten das Apollo Programm abgeschlossen mit mehrtägigen Aufenthalten auf dem Mond, Ausflügen der Mondfahrzeuge und zahlreichen mitgeführten Experimenten. Das alles war mit dem L3 Programm nicht möglich.

So plante man als Steigerung eine Mondbasis. Das L3M; Programm würde als erste Stufe mit einem neu entwickelten Mondlander der auch das Raumschiff ist, landen und zur Erde zurückkehren. wegen des schweren Raumschiffes wären so zwei Starts der N-1F nötig gewesen. Später sollte eine Mondstation foilghen. Was ich mir nun gedacht habe ist: Hätte auch die NASA so etwas wie eine Mondstation durchführen können? (mehr …)

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People think I’m insane, because I am frowning all the time.

Der heutige Blogeintrag behandelt das ängstlichste Volk der Welt. Nein es sind nicht die Deutschen die sonst ja immer Angst vor der Zukunft, Überfremdung dem Waldsterben oder sonstigem haben. Es geht um die USA. Das mag zuerst widersprüchlich klingen, ist doch dort alles viel größer oder um es amerikanisch zu sagen „großartiger“ als bei uns. Das Land hat einen der höchsten Lebensstandards, ist stolz auf seine persönliche Freiheit und Demokratie. Zudem hat das Land die modernste Armee und eine der größten der Welt (ich glaube China hat noch mehr Soldaten). Doch eigentlich ist das nur ein Ausdruck eines Landes dass sehr ängstlich ist.

Fangen wir mit der äußeren Bedrohung an. Man sollte meinen die USA müssten da keine fürchten. Doch dem ist nicht so. Sicher die Armee ist die am besten ausgestattete der Welt, aber das nützt in manchen Konflikten nichts, wenn man Hasenfüße als Soldaten hat. Betrachten wir die letzten Konflikte genauer. Die USA haben den Irakkrieg und auch den Afghanistaneinsatz gewonnen. In beiden Fällen aber vor allem durch den Angriff aus der Luft die alles schwere Gerät der regulären Armee zerstört hat. In beiden Fällen muss sie das Land später verlassen, weil es ihr nicht gelingt eine irreguläre Armee zu besiegen. Im Irak hat sich schon der IS gebildet und in Afghanistan wird auch so was folgen. Das ist nicht der einzige Fall. Auch im Vietnamkrieg konnte man gegen die Vietkong nicht gewinnen. Trotz Luftüberlegenheit. Der springende Punkt in allen Konflikten: Der Krieg wäre nur durch ausreichende Bodenstreitkräfte zu gewinnen gewesen. In Afghanistan und dem Irak wollte man die schon nicht stationieren und in Vietnam kam nach einer Bombadierung eine Infanteriekompanie eingeflogen die ein Stückchen Land gesichert hat und abends wieder ausgeflogen wurde – so gewinnt man keinen Krieg. Dabei waren die Vietkong eigentlich keine gleichwertigen Gegner. (mehr …)

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‚Cause she thinks she’s the passionate one

Heute habe ich mein eigenes Exemplar des neuesten Buches „Fotosafari durch den Raketenwald“. Nachdem bei meinem letzten Exemplar bei der Fotosafari durchs Sonnensystem irgendwann in der Mitte die Seitenzahlen ganz verrückt waren (was nicht an meinem PDF lag, das war korrekt durchnummeriert) habe ich diesmal genau besonders genau hingesehen. (mehr …)

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I don’t know how you were diverted You were perverted too

Ich hatte eigentlich auf ein paar Kommentare zu meinem vorletzten Beitrag gehofft, doch vielleicht habe ich die Münchhausen-Rubrik in der letzten Zeit zu viel publiziert. Das ist ein Nebeneffekt vom täglichen Schimmern. Beim Sport kommen mir bevorzugt Ideen für die Rubrik, da ich schlecht dort über Blogs nachdenken kann die ich erst recherchieren muss. So ganz spaßig war der Beitrag aber nicht gemeint. Seit Jahren tauchen immer wieder Pläne für russische Großraketen auf. Umgesetzt wurde bisher keiner. Warum also nicht die N-1 wiederbeleben. Boris Tschertok der in seinen Memoiren durchaus kritisch zur N1 ist, meint auch dass man die Rakete zu Ende entwickelt haben müsste. Wenige Jahre später machte man mit Energija einen Neuanfang und der war doppelt so teuer wie die N-1. (mehr …)

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Defying the laws of gravity

Die John Hopkins Universität, die schon einige preiswerte NASA-Raumsonden entwickelte (NEAR, Messenger New Horizons) hat nun ein Konzept für preiswertere Raumsonden vorgestellt, die an die Vision der New Millennium Raumsonden anknüpfen, die vor etwa 20 Jahren auf den weg gebracht werden sollten, es aber nie schafften. Dabei will man auf den schon florierenden Markt der Cubesats aufspringen und soweit es geht Synergien nutzen. So hat man schon das Konzept zusammen mit Planet (früher Planet Labs) erarbeitet und  ist zuversichtlich das es umgesetzt werden kann.

Es geht nicht darum alle Raumsonden zu ersetzen, es geht um eine neue Klasse speziell für erdnahe Objekte, die Near Earth Objekts oder NEO. Sie sind in den Fokus der Forschung gerückt seit immer mehr bei Vorbeiflügen an der erde beobachtet werden. Derzeit läuft auch eine suche nach allen NEO um das Kollissionsrisiko besser bestimmen zu können und es wurden schon größere Missionen für die Suche vorgeschlagen, so ein IR-Teleskop zwischen Erd- und Venusorbit das NEOs finden kann die von uns aus gesehen meist innerhalb der Erdbahn sind. (mehr …)

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