Die Suche nach NEO’s

Ich lass kürzlich diesen Artikel bei Space.com über eine Mission um NEO’s zu erfassen. NEO’s sind Near Earth Objects, also Asteroiden (oder Planetoiden) welche sich nahe der Erdbahn befinden. Es ist unbestritten, dass ab und an einer dieser auf der Erde einschlägt (siehe auch mein Artikel über Amargeddon). Nach einer Theorie, die Aussterbewellen in einen zeitlichen Zusammenhang bringt von den Entdeckern des Chicxulub Kraters, schlägt ein besonders großer Brocken alle 26 Millionen Jahre bei uns ein. Da haben wir aber noch einige Millionen Jahre Zeit bis der nächste ansteht.

Was ist nun von der Mission zu halten? Ich meine nichts. Ich möchte mal die Suche nach NEO’s als ein Ziel annehmen, das erstrebenswert ist. Darüber könnte man debattieren, da es bis heute keine Pläne zur Abwehr gibt. Immerhin wäre eine Warnung und Evakuierung möglich. Doch benötigt man dazu eine Raumsonde? Die postulierte Raumsonde soll 638 Millionen Dollar kosten und in einen Orbit innerhalb des Erdorbits in der Nähe zur Venus gelangen. (mehr …)

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Häppchenwissen

Hans Kommentar hat mich zu einer etwas längeren Antwort inspiriert. Fangen wir mit den Diagrammen an. Diagramme können sich unterscheiden. Es gibt sofort verständliche und verwirrende Diagramme. Es ist leicht möglich Diagramme so zu tricksen, dass man auch als Eingeweihter genau hingucken. Mir fallen da spontan die Börsencharts an, die eine sehr komische Achseneinteilung haben. Wenn da ein Kurs zwischen 38 und 34 Euro schwankt dann liegt die Untergrenze meist bei 33,5 und die Obergrenze bei 38.5 Euro und es sieht aus als hätte das Papier eine rapide Berg und Talfahrt durchlaufen, dabei schwankt es vielleicht um 15% im Kurs.

Ob größere Teile Der Bevölkerung Diagramme lesen können hängt sicher (bei gegebenem Diagramm) auch von der Vorbildung ab – jedes Diagramm erfordert natürlich auch ein Wissen worum es sich bei dem abgebildeten handelt. Ich denke in meinem Buch geht es nicht ohne Diagramme, wobei der Ausdruck natürlich sehr weit gefasst ist. Die meisten kennen ja nur Balken oder Kreisdiagramme. Diagramme zeigen aber auch den Treibstofffluss in Raketen, den schematischen Aufbau eines Boosters etc.

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Weihnachtsgeschenke

Bestimmt hat es beim einen oder anderen gestern große Bescherung gegeben oder zumindest ein Geschenk von dem/der Liebsten. Bei mir ist das recht einfach. Ich bin Single und alle Patenkinder sind längst volljährig. Also ich werde nichts geschenkt bekommen. Mit meiner Mutter gibt es die „Wir schenken uns nichts“ Vereinbarung, die ich aber wie jedes Jahr ignoriert habe. Da sie über Weihnachten im Urlaub ist werde ich erst am Dienstag erfahren wie ihr die Perlenkette gefällt.

Irgendwie gehören Geschenke für mich zu Weihnachten. Genauer gesagt, das beschenkt werden oder die Spannung was man geschenkt bekommt. Daher ist es nicht das gleiche wenn man sich zu Weihnachten was gönnt oder sich selbst beschenkt (ich habe mir eine Espresso Maschine angeschafft). (mehr …)

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Ansichten als Autor

Ich habe mir kürzlich Mission; Mars von Dirk Lorenzen gekauft. Das Buch ist schon ein paar Jahre alt und es war runter gesetzt. Es ist seit einigen Jahren das erste deutschsprachige Buch über ein allgemeines Raumfahrtthema, fast alles was ich sonst in den letzten Jahren gekauft habe war englischsprachig. Mir fiel beim Durchlesen auf, wie sich die Einstellung zu Büchern geändert hat, seit ich selbst welche publiziere. Als erstes das Aussehen: Das Buch ist als Hardcover erschienen, fast jede Seite enthält Farbfotos und es ist im Großformat – da merkt man dass es von einem größeren Verlag kommt, denn selbst für den Originalpreis wäre das bei BOD nicht möglich gewesen. Bei 100 Farbseiten hätte ich da 52 Euro verlangen müssen nur um kostendeckend zu sein. Das Buch hat mal 14.95 gekostet, in dem Preisbereich kann ich maximal Paperback, Kleinformat S/W publizieren.

Die nächste Sicht die es gibt ist die Arbeit die drin steckt. Das Buch besteht vor allem aus Bildern. Bilder sind toll, vor allem Marsbilder machen natürlich viel Eindruck. Es gibt viele Fotos und künstlerische Darstellungen, aber kaum Diagramme und Zeichnungen. Die letzteren aufzustöbern macht meiner Erfahrung nach am meisten Arbeit. Fotos einzubinden dagegen recht wenig, zumal es sie auch viel eher in hochauflösender Form gibt. Ich bin hier ein atypischer Käufer. Ich weiss das gerade im Bereich Raumfahrt Bücher mit vielen Bildern sehr gute Kritiken erhalten, gut verkauft werden (wie z.B. „Full Moon“) und man auch den meist hoehn Preis für Hochglanzseiten gerne zahlt. Also der Bedarf und die Nachfrage ist da. Ich achte dagegen mehr auf Informationen und denke Bilder sollten den Text ergänzen und halte es auch bei meinen Bpüchern so.

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