PC Evolution – Teil 2

Ich denke ich muss in meinem Blog mal nachlegen und zwar zu dem Thema PC-Entwicklung. Es gab da ja schon ein paar gute Beiträge. Ich will heute mal aufzeigen, wo es hakt.

Fangen wir mal bei der Architektur an: Sie ist sicher nicht ideal, da gewachsen. Aber Intel & AMD haben ihre Nachteile inzwischen ganz gut in den Griff bekommen und es wäre illusorisch eine neue Prozessorarchitektur zu fordern. Alle Versuche eine neue zu etablieren sind gescheitert (i860, Itanium) und die vielen Konkurrenten die es mal gab, aber auch Sekond-Source Hersteller die es mal gab sind vom Markt verschwunden. Kann sich noch jemand erinnern wie viele Firmen 386er Prozessoren fertigten?

Was gerne vergessen wird: Mit jeder Verkleinerung der Technologie steigen die Kosten für die Produktion an. Eigentlich fertigen nur noch AMD, IBM und Intel Prozessoren im derzeit aktuellen 32 nm Prozess. Das andere Architekturen gerade erst mal zu Dualcoreprozessoren übergehen oder die 1 GHz Grenze überschreiten, liegt schlicht und einfach daran, dass für Embedded Prozessoren man nicht die Erlöse bekommt wie für eine CPU in einem PC oder Großrechner und sich die Herstellung so schneller IC mit den entsprechenden Aufwendungen für die Fertigung nicht rentiert. (mehr …)

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Was wäre aus der Mondforschung ohne Apollo geworden?

Die Frage ist provokativ und spekulativ, weil es kaum vorstellbar ist. Mit Ausnahme der ersten Pioneer Sonden dienten doch auch die Raumsonden der Vorbereitung von Apollo: Ranger zur Erkundung der Technologie und dem Anfertigen von hochauflösenden Aufnahmen bis zum Aufschlag. Surveyor für die Untersuchung der physikalischen Eigenschaften der Mondoberfläche. Lunar Orbiter schließlich zur Kartierung potentieller Landeplätze. Keines dieser Programme, so wage ich zu behaupten wäre in dieser Form ohne Apollo entstanden. Dazu kommt natürlich das Apolloprogramm selbst, mit über 300 kg Mondgestein, Nebenbei wurden dort einige ALSEP Stationen aufgestellt.

Doch das ist nur die eine Seite – dem folgte ein Desinteresse am Mond, das über 2 Jahrzehnte anhielt. Es folgte 1994 die kurze Mission der Technologiesonde Clementine, bei der der Mond eigentlich nur dazu diente Sensoren zu erproben. Wieder fast ein Jahrzehnt Pause und dann die Rückkehr zum Mond mit SMART-1, Kayagua, LRO, Chang’E-1 und Chandrayaan. (mehr …)

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So wird das nichts!

Die ESA hat das ATV entwickelt. Von allen Transportern ist es der vielseitigste, aber dadurch auch komplexeste und teuerste. Das japanische HTV, das sowohl weniger verschiedene Typen an Fracht transportiert, wie auch weniger ambitioniert hinsichtlich automatischem Andocken ist, kam sowohl in den Entwicklungskosten wie auch den Transportkosten erheblich billiger.

Die ESA hat dies immer gerechtfertigt, dass dies auch Investitionen für ein neues Vehikel wäre, das auch Fracht zurück zur Erde bringt (heute ARV genannt). Durch das modulare Design des ATV könnte dies dann preiswerter entwickelt werden, so könnte man den vorderen Frachtbehälter einfach durch eine Kapsel ersetzen. In einem zweiten Schritt könnte diese sogar bemannt sein.

Nun lese ich, dass die ESA das tatsächlich vorhat. Also alles Paletti?

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