Die Schwerlastrakete: Teil 1: Kostenanalyse

Chris Kraft sagte in einem Interview, dass er und andere nicht an eine Rückkehr zum Mond glauben, solange man dort nicht „einfach“ hinkommen kann. Ich würde das „einfach“ (easy) wohl mit preiswert übersetzen, denn schwierig im technischen Sinne ist es nicht. Man war schon dort, das Ziel ist nahe und die Missionen kurz. Es muss eigentlich nichts völlig neu entwickelt werden, wie bei einer Marsexpedition.

Ginge es heute billiger? Das ist meiner Meinung nach unbestritten. Apollo kostete bis zur ersten Mondlandung 21,3 Milliarden Dollar. Diese summe teilte sich wie folgt auf:

  • 6,6 Mrd. $ für die Daturn V
  • 0,9 Mrd. $ für die Triebwerke
  • 1 Mrd. $ Saturn IB
  • 0,9 Mrd. Saturn I
  • 4 Mrd. $ CSM
  • 2 Mrd. $ LM
  • Rest: Programmdurchführung (mehr …)

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Raumfahrträtsel 21

So nun hat es nach zwei Tagen doch noch jemand rausbekommen und ich weiß nun wie ich die Rätsel so stelle, dass sie nicht nach ein paar Stunden gelöst sind… (Keine Sorge es gibt trotzdem noch einfache Rätsel zwischendurch, z.B. heute). Ja es geht um das „Space Adaptions Syndrome“ SAS, oder einfach Weltraumkrankheit genannt. Wie vielleicht im Dunstkreis meiner Blogleser bekannt, entsteht das Phänomen dadurch, dass Augen und Gleichgewichtssinn unterschiedliche Signale ans Gehirn senden. Die Augen sagen, „alles bewegt sich, ich kann mich im Raum drehen und die ganze Welt dreht sich um mich herum“ und der Gleichgewichtssinn sagt „nichts passiert, ich liege ruhig da“. Verantwortlich sind da kleine Kristalle im Gehörgang die eben der Schwerkraft folgen, oder eben in Schwerelosigkeit nicht.

Am ehesten vergleichbar ist das der Übelkeit auf See: Auf einem Schiff bemerkt man die Bewegung des Wellengangs, aber da sich das Schiff genauso wie man selbst bewegt, steht das was man sieht nicht im Einklang mit dem was der Gleichgewichtssinn sagt.

Zurück zu meinem Rätsel. Am Anfang der Raumfahrt war das Phänomen unbekannt. Es trat bei Mercury und Gemini nicht auf, weil die Kapseln zu klein waren (man zog die Kapseln an, wie es damals hieß). Die Astronauten konnten sich nicht bewegen. Es gab zwar die Meldung der Erkrankung von German Titow, aber der wurde bei der NASA nicht viel Bedeutung beigewesen. Später veröffentlichten die UdSSR nichts mehr obwohl das Phänomen weiterhin auftrat, wahrscheinlich weil sie vermeiden wollten dass ihre Kosmonauten wie Schwächlinge wirkten. (mehr …)

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Richtig Verarschen will gelernt sein!

Ich habe mir aus meinem „Space“ Ordner mal wieder was angesehen und meine Wahl fiel auf „Kubrik, Nixon und der Mann im Mond“. Ich finde es ist ein toller Film. Das Muster ist einfach sehr simpel. Es wird eine Story erzählt. Sie raten es schon: Es ist die Story dass die ganze Mondlandung im Studio gedreht werden sollte. Nur noch ein bisschen weitergesponnen wie bei dem Film „Unternehmen Capricorn„. Also für alle die den Film nicht kennen: Die Besatzung der ersten Marslandung wird vor dem Abheben aus der Kapsel geholt. Man könnte noch nicht starten weil wichtige Systeme noch fehlerhaft seien. Sie stellen dann die ganze Marslandung im Studio nach und sollten dann nach der Landung als Helden gefeiert werden. Alle die das anzweifeln werden beseitigt. Schließlich verglüht die Landekapsel aber auch und die Astronauten laufen um ihr Leben…

Ja so geht das auch bei dem Film Kubrick, Nixon und der Mann im Mond. Nur ist das kein Spielfilm, sondern ein „Pseudo-Dokufilm“. Das Muster ist relativ einfach. Es wird eine story erzählt wie bei einem Dokumentarfilm und auch echte Filmaufnahmen genommen, nur aus dem Zusammenhang gerissen. Dann kommen Zeitzeugen zu Wort, die man in zwei Klassen einteilen kann: Hochrangige Personen (Buzz Aldrin, Dave Scott, Kissinger, Rumsfeld, Haig, Christine Kubrick etc…) und angebliche Sekretärinnen, CIA Agenten etc. (mehr …)

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Raumfahrträtsel 20

Ja zum zwanzigsten Rätsel habe ich mir mal ein Thema abseits des Kerngebietes Raumfahrt erlaubt. Und auch einen kleinen Scherz mit dem Publikum. Wir wollen ja nicht zu berechenbar werden oder? Ich bin ja kein großer Sci-Fi Fan, aber ich schaue gern die alten Raumschiff Enterprise Folgen an, also die Serie die von 1967 bis 1969 lief. Was sie auszeichnet sind die witzigen deutschen Dialoge (viel besser als das Original) und nach 40 Jahren ein gewisser Trash Faktor. Also man sieht ihr an dass sie recht billig produziert wurde mit billigen Kulissen, die Anwandlungen an die damals populären Westernserien (alle Planeten sind Wüsten, Schlägereien wann immer passend). Vor allem natürlich die damalige Computertechnik die Stand der Technik im Raumfahrt war – viele bunte Knöpfe und Schalter, keine Bildschirme…. (mehr …)

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