Der Casio FC-991ES im Besonderen und Taschenrechner im Allgemeinen
Seit mindestens 10 Jahre arbeite ich mit einem Casio FX-115s. Inzwischen ist das Display verkratzt, eine Hälfte der Schutzhülle abgebrochen und die Beschriftung auf dem Tastenfeld schwer zu lesen. Also schaute ich mal nach einem neuen Rechner und meine Wahl fiel nicht auf das Nachfolgemodell, sondern den Casio FX-991ES. Der kann eigentlich mehr als ich brauche. Ich denke er ist das optimale Modell für alle, die numerisch Gleichungen lösen wollen. Er kann differenzieren, Integrieren, Summen über Formeln bilden, Wertetabellen erstellen und bestimmte Gleichungen numerisch lösen. Also alles außer algebraisch die Gleichungen zu lösen.
Ich brauche das nicht. Mich interessierte ein größeres Display und eine bessere Darstellung. Dafür zahlte ich gerne 7 Euro mehr, verglichen mit dem FX115 Nachfolger. Mein Eindruck ist gespalten. Zum einen braucht man deutlich mehr Tastendrücke für einige häufig benutzte Funktionen, z.B. Min und MR. Letztere beiden gingen vorher direkt oder mit Shift. Nun ist ein zusätzlicher Tastendruck über STO/RCL nötig. Es ist zwar systematischer, weil dieser Speicher nun nur noch einer von mehreren ist (wie schon beim FX115), aber ungewohnt und eben mehr Tastendrücke. (mehr …)
So langsam wird es mir unheimlich. Ja Tobi hatte recht. Beim Start von Skylab gab es noch ein zweites Vorkommnis: Der rund 5 t schwere Zwischenstufenadapter zwischen erster und zweiter Stufe löste sich nicht wie geplant 30 s nach Zündung der S-II ab, sondern gelangte auch in den Orbit. Trotzdem hatte die S-II noch rund 8 t Resttreibstoff – bei einer Apollomission waren 3 t üblich. Obwohl also die Nutzlast 5 t höher war als geplant hatte die Stufe noch mehr Reserven als bei einem Mondflug – sie hätte rund 100t anstatt der 95 t, welche die NASA als Nutzlast annahm befördern können. Zusammen mit der ausgebrannten Stufe und dem Adapter zu Skylab gelangten 144.750 kg in den Orbit.
Tja was war denn nun das besondere an OAO-3? Vielleicht ist das was ich gesucht habe zu prosaisch, aber es ist der erste Satellit, von dem ich weis, das er einen Namen bekam. Vorher gab es in den USA, aber auch anderen Ländern Programme mit Kleinserien von Satelliten – Explorer, Mariner, Pioneer, OAO, OGO, OSO, ESRO, Lunk, Mars, Venera, Sputnik oder Kosmos mal als Beispiele.