Zehn kleine Negerlein

Nach diesem alten Kinderlied laufen verschiedene Shows, bei denen pro Folge ein Kandidat herausgewählt wird und am Schluss der Gewinner einen Plattenvertrag, eine Werbekampagne oder – im Falle des neuesten Ablegers „Mission Hollywood“ eine Rolle in einem „Blockbuster“. Schon an den Anführungszeichen sehen sie, dass ich dem Nutzen des Gewinns sehr kritisch gegenüberstehe. Mal abgesehen dass de Beschreibung so vage ist würde selbst eine Rolle in einem Film von Steven Spielberg mit Star Besetzung ja nicht heißen, das es eine tragende Rolle ist. Genauso gut könnte die Schauspielerin 2 Sekunden lang als Kellnerin einen Kaffee einschenken.

Die Sendungen unterscheiden sich im Detail. Bei DSDS wählt das Publikum und die Jury mag zwar die Gesangskünste beurteilen, hat aber nichts zu sagen – dafür wird die Sendung ewig lang gestreckt. Bei Heidi Klum urteilt eine „Jury“ dafür werden die Rausschmeiß Szenen ewig lang gedehnt, anstatt es klipp und klar zu sagen. Noch etwas krimineller ist „Americas smartest Model“, bei denen die Beteiligten gezielt gegeneinander aufgebracht werden. So kann ein Gewinner einer Challenge die Bedingungen festlegen bei denen die anderen die nächste Prüfung absolvieren müssen. Immerhin fliegen da alle Kandidaten in 2 Wochen raus und müssen nicht wie bei Heidi Klum sich dafür Monate lang frei machen. (mehr …)

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Der hyperbolische Exzess

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In meiner kleinen Rubrik: „Grundlagen einfach erklärt“ will ich mich mal mit einem Phänomen beschäftigen das eigentlich ganz einfach ist, aber doch von manchen nicht verstanden wird. Unter der Bezeichnung „Hyperbolischer Exzess“. versteht man die Restgeschwindigkeit die übrig bleibt, wenn eine Raumsonde die Erde verlässt (übertragen natürlich auch bei anderen Planeten). Exzess deswegen weil es ein Überschuss ist, und hyperbolisch weil die Flugbahn dafür eine hyperbolische sein muss (Startgeschwindigkeit liegt über der Fluchtgeschwindigkeit). (mehr …)

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Die Ampel löst nicht das Problem

Unter der „Ampel“ verstehe ich nicht ein Verkehrszeichen und auch keine Koalition aus drei Partien: Es ist eine neue Form der Nährwertkennzeichnung,. Damit sie verstehen was ich meine, hier eine kleine Einführung was bislang üblich ist. Es gibt zum einen die gesetzlich vorgeschriebene Nährwertkennzeichnung. Sie muss erfolgen wenn der Hersteller irgendwie Bezug auf den Nährwert nimmt, z.B. mit einer Aufmachung wie „reich an ungesättigten Fettsäuren“ oder „energiereduziert“. Was angegeben werden muss ist genau geregelt und abhängig vom ausgelobten Nährstoff. Alle angeben müssen pro 100 g erfolgen. (mehr …)

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Warum bewirbt sich nicht die NASA beim Lunar X-Price?

Google hat einen Preis ausgeschrieben. für jemanden der bis zum 31.12.2012 auf dem Mond einen Roboter landet, der mindestens 500 m weit fährt und eine Übertragung zum Erdboden macht. Dieser ist mit 20 Millionen Dollar dotiert. Weitere 5 Millionen kann man gewinnen, wenn man zusätzliche Kriterien erfüllt wie mindestens 5000 m Fahrtzeit oder Landung an einem der Apollo Landeplätze.

Klar ist, dass dies für ein Startup harte Bedingungen sind: Der Zeitrahmen ist eng, die Hardware und der Raketenstart kosten viel Geld. Doch anders sieht es bei einer Raumfahrtagentur aus. Sie sollte eigentlich den Preis mit Leichtigkeit gewinnen können. Hier mal mein Vorschlag für die NASA: (mehr …)

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