Anstatt dem ARV

Da nun die ESA ihre Marschrichtung bei der ATV Weiterentwicklung veröffentlicht hat, nun mein Senf dazu. Die ESA Politik ist ja die Weiterentwicklung des ICC zu einer Rückkehrkapsel. Meine Idee geht eher Nutzlastmaximierung.

Das ATV ist ja die eierlegende Wollmilchsau, oder das Non-Plus-Ultra der Transporter. Er kann praktisch alle Güter hochtransportieren: trockene Fracht im Druckbehälter, Wasser, Gase, Refülltreibstoff und Reboosttreibstoff. Ursprünglich waren die letzten beiden die wichtigsten Güter, weil nur das ATV soviel davon transportieren kann um die ISS wirksam anzuheben. sonst bräuchte man 3-4 Progresstransporter für diesen Zweck. So wird auch ATV-002 „Johannes Kepler“ (ich verwende weils kürzer zu schreiben ist lieber die Seriennummer) auch als wichtigste Funktion die ISS um 40 km anheben. Nur zwei Einschränkungen gibt es: Das ATV kann keine Paletten transportieren und in den Racks nur Fracht, aber keine Einbauracks, weil diese nicht durch den Kopplungsadapter transferiert werden können. (mehr …)

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Buch Nummer sieben oder zehn?

Nun ist es erschienen, das siebte oder zehnte Buch, je nachdem wie man es sieht. Nominell sind es zehn Bücher. Zumindest listet Amazon so viele als lieferbar. In Wirklichkeit sind die drei Bücher über die Black Arrow und Diamant, Europa Rakete und Ariane 1-4 nur das Buch über europäische Trägerraketen 1 aufgeteilt in drei separate Bände.

dioe Zeit in der andere meinen Blog gestaltet haben, nutzte ich mein ISS Buch fertigzustellen. Genaueres findet man wie immer auf der eigenen Website für die Bücher. Diese habe ich auch aktualisiert und eine Sitemap eingepflegt. Trotzdem gibt es wie immer bei einem neuen Buch auch hier Werbung. Also warum sollte man mein Buch über Die ISS kaufen? Fangen wir erst mal damit an, wann man es nicht kaufen sollte: (mehr …)

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Was ist nur bei der NASA los?

Seit Obama im Februar ankündigen lies, das Constellation Programm einzustellen geht es bei der Weltraumpolitik drunter und drüber. Erst melden sich unzählige die das Constellation Programm weiter am Leben erhalten wollen, dann gibt es andere, die den Shuttle weiter fliegen lassen wollen – ohne gravierende Budgeterhöhungen wird beides nicht gehen. Und nun das.

Über den zusätzlichen Shuttleflug kann man sich streiten. Er hilft zwar die Versorgung zu sichern, nachdem 2011 wohl weder OSC noch SpaceX reguläre Transporte zur ISS durchführen werden, aber es bedeutet das Shuttleprogramm 4-5 Monate länger am Leben zu erhalten, was bei Fixkosten von 200 Millionen Dollar mindestens 900-1100 Millionen Dollar mehr kostet. Billiger wäre es von Europa einen ATV Flug oder von Japan einen HTV Start zu kaufen. Ein ATV kostet beim derzeitigen Eurowechselkurs 420 Millionen Dollar bei fast derselben Nutzlast. (mehr …)

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Er könnte noch fliegen – wenn er unbemannt gewesen wäre

Ja auf diesen Gedanken bin ich gekommen beim Space Shuttle. Nun die Diskussion ob er bemannt sein muss kann man sich schenken, unbemannt hätte es nicht das Geld für ihn gegeben. Doch die NASA hat auch mal weiter gedacht. Von den siebziger bis achtziger Jahre entwickelte Sie verschiedene Konzepte für ein unbemanntes System mit höherer Nutzlast. Das ging hin bis zu einem vergrößerten Tank, auf dem die Nutzlast saß mit den Triebwerken unter dem Tank und vier Feststoffboostern – Nutzlast 150 t.

Diese ersten Planungen in den siebziger Jahren wurden dann einige Jahre ad acta gelegt. Die NASA hatte nicht das Geld und erst mal galt es das Space Shuttle System zu der Startrate zu bringen die angestrebt war – 1986 waren 13-14 Starts geplant, später sogar bis zu 20 pro Jahr. Ob 20 realistisch gewesen wären ist offen. aber 1985 fanden neun Starts statt, wobei der letzte Orbiter (die Atlantis) erst am 3.10.1985 ihren Erstflug hatte. Weniger als zwei Monate später startete sie erneut – 13 Starts wären bei dem Tempo also durchaus nicht unrealistisch gewesen.

Nach Challenger war das illusorisch. Neben der eigentlichen Unglücksursache fand die Roger Kommission auch zahlreiche andere Mängel im Shuttle Management. So war es gang und gäbe die Orbiter zu „kannibalisieren“ – mangels Ersatzteilen wurde aus einem Orbiter etwas ausgebaut um einen anderen schnellstmöglich flugfähig zu bekommen. Alles nur um die Startrate schnell hoch zu treiben. (mehr …)

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Geschichte ist nicht logisch – auch nicht Technikgeschichte

Ein Argument, dass ich immer wieder hören, wenn Leute verunsichert sind durch die Argumente der Moonhoaxer, ist dass es nicht verständlich ist, warum die NASA die Mondlandungen so plötzlich einstellte – ohne Nachfolgesystem (das Shuttle war erst neun Jahre später flugbereit) ja sogar ohne die Hardware überhaupt zu nutzen, die 1969 fest bestellt wurde. Bis heute stehen zwei unbenutzte Saturn V als Ausstellungstücke herum – es sind keine Mockups, sondern Flugexemplare. Auch Mondfähren und CSM hatte die NASA genug auf Lager.

Das alles geschah ja nicht freiwillig, denn der Kongress kürzte ab 1969 der NASA kräftig die Mittel. Sie hatte keine andere Wahl als sparen. Gelohnt hat es sich nicht: Vor der ersten Mondlandung hatte die NASA 21,3 von rund 25 Milliarden Dollar ausgegeben. Die restlichen vier entfielen auf die verbliebenden sechs Missionen (eine Apollo H Mission kostete rund 350 Millionen Dollar, eine J Mission 420, dazu kamen noch Fixkosten für das KSC und MSC).

Logisch wäre es gewesen zumindest die Missionen zu absolvieren für die schon die Gerätschaften vorhanden waren. (mehr …)

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