Hafer – ein gesundes Getreide

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Wie ich hier schon geschrieben habe, füttere ich inzwischen die Vögel ganzjährig. Anders als gekauftes Futter scheint mein selbst gemachtes Fettfutter zu jeder Jahreszeit gut anzukommen. Derzeit brauche ich rund vier Packungen Haferflocken und 700 g Sonnenblumenöl pro Woche. Ich vermute es kommt so gut bei den Vögeln, inzwischen sehr viele Drosseln, an, weil ich erheblich mehr Öl verwende, als in den gängigen Rezepten drin steht. Es schmeckt auch den Igeln und selbst einem Nachbarskater. Continue reading „Hafer – ein gesundes Getreide“

Die verwirrendste Kennzeichnung im Lebensmittelrecht

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… ist meiner Ansicht nach „Fett in der Trockenmasse“. Ich denke jedem ist der Begriff mal untergekommen, auch wenn die meisten nicht sofort sagen können, zu welchen Produkten er gehört. Wie die bürokratische Bezeichnung „in der Trockenmasse“ schon suggeriert, ist es ein Begriff aus dem letzten Jahrhundert, ja sogar dem letzten Jahrtausend. Fangen wir mal an, wie man auf diese Angabe gekommen ist. Continue reading „Die verwirrendste Kennzeichnung im Lebensmittelrecht“

Milchsorten und ihre Haltbarkeit

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Hallo, ich habe zwei neue Aufsätze im Bereich Ernährung erstellt und will euch die natürlich auch nicht im Blog vorenthalten. So heute ein Aufsatz über Milch und morgen dann einer über Haltbarkeitsdaten.

Wer Milch kauft, hat die Qual der Wahl – es gibt Vorzugsmilch, pasteurisierte Milch, ultrahocherhitzte und sterilisierte Milch und seit Neuestem auch noch die ESL-Milch. Dieser Aufsatz soll die einzelnen Verfahren und ihre Vor- und Nachteile sowie die anderen Begriffe rund um die Milch beleuchten.

Zuerst einmal warum geht es? Milch ist im Kuheuter weitgehend keimfrei, zumindest solange die Kuh gesund ist. Doch schon beim Melken kommt sie mit Bakterien aus der Luft oder auf der Außenseite der Euter befinden in Kontakt. Milch ist für Bakterien und Pilze ein idealer Nährboden. Sie dient ja als Nahrung für das Kalb, bei dem die Verdauung noch nicht vollständig entwickelt ist. Daher ist sie so zusammengesetzt, dass sie leicht verdaulich ist. Das Fett ist in Tröpfchen emulgiert, das Eiweiß in der Flüssigkeit verteilt und in löslicher Form und dazu gibt es noch Laktose als einfachen Zucker, den praktisch alle Mikroorganismen als Nahrung nutzen können: kurzum: alle drei Hauptnährstoffe liegen in einer Lösung vor. Es gibt keine Zellbarrieren und Schranken, wie sie z.B. Pflanzen mit der Haut aufweisen. Milch ist daher leicht verdaulich. Nicht nur für uns, sondern auch für Bakterien und Pilze. Continue reading „Milchsorten und ihre Haltbarkeit“