Neues von ULA, Stratolaunch und SpaceX

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ULA hat nun einige neuen Details ihres Atlas-Nachfolgers vorgestellt. Sie wird nachdem man Namen gesammelt hat „Vulcan“ heißen. Genau die stra-Trekkies haben sich wieder durchgesetzt, genauso wie beim ersten Space Shuttle. Ich fand dass dieses flugunfähig ist symptomatisch für die Geisteshaltung einiger Trekkies die tatsächlich an die Umsetzbarkeit der Star-Tek Technologie glauben. Continue reading „Neues von ULA, Stratolaunch und SpaceX“

Neues von SpaceX, ULA, Air Force und der Falcon 9

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Es war kein einfacher Termin für SpaceX – die erste Prelaunch Press Conference. Es gab ja schon einige vorher, doch waren die immer wegen NASA Missionen mehr oder weniger vorgeschrieben, das war nun die erste die es bei einem „normalen“ kommerziellen Start gab. Wie bei SpaceX üblich geschah alles über elektronischem Weg. Wer als Editor bei SpaceX registriert war bekam den Link zum Videostream, einige Journalisten dürften auch über Skype Gegenfragen stellen, aber alle wohl nicht. Zumindest habe ich keine Einladung bekommen. Continue reading „Neues von SpaceX, ULA, Air Force und der Falcon 9“

Mein Tipp an die US-Regierung

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Es gibt wieder neues von SpaceX, nun fängt es sogar an persönlich zu werden. Da die Firma trotz Preisens ihrer Raketen wie Sauerbier keine Aufträge von der US-Regierung bekommt, prozessiert sie nun gegen diese. Zuerst gegen den Block-Buy der im Dezember 2013 abgeschlossen wurde und bei dem sie nicht beteiligt war (sie hatte keine einsatzbereite Rakete vorzuweisen – so was kann passieren wenn Raketen angeblich schon vor Jahren starten sollen aber es nicht tun und die Modelle mit denen man sich an der Ausschreibung beteiligen kann, einfach nicht mehr hergestellt werden…) und damit ULA es noch schwerer hat, gegen die Verwendung von RD-180 in der Atlas. Die Gewinne von NPO Energomasch würden bei Dmitry Rogozin landen, der auf der Sanktionsliste ist. Der antwortete in einem Tweet in der Art „Er empfehle die USA sollten mit einem Trampolin zur ISS aufbrechen“. Nun wurde vorgeschlagen die Triebwerke in den USA zu bauen. Das Gericht verhängte einen Kaufstopp für RD-180, der nun nach Einsprüchen von ULA und dem Justizministerium wieder aufgehoben wurde. Mal abgesehen von dem Verhalten von SpaceX, mit dem man sich sicher nicht beliebt macht (der Firma muss es schon ziemlich schlecht gehen wenn sie so ihren größten Kunden behandelt), bringt sie doch die Diskussion auf einen Punkt: wie unabhängig will ich sein? Continue reading „Mein Tipp an die US-Regierung“

SpaceX auf dem Weg zu ULA 2.0

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Unabhängig vom CRS-3 Start will ich heute mal wieder SpaceX widmen, auch weil der Beitrag schon am Gründonnerstag entsteht. Am Montag gab es eine feierliche Zeremonie bei der die NASA PAD 39A an SpaceX vermietet, sogar NASA Administrator Boulden war da. Gwen Shotwell versprach „We’ll make great use of this pad, I promise,“ Nun soll auch die Falcon Heaven hier zum Jungfernflug starten. Das soll eine Entscheidung sein, die erst in den  letzten Monaten gefallen ist „Until yesterday, we didn’t actually have pad 39A,“ said Emily Shanklin, a SpaceX spokesperson, in an email response to questions. „Once the lease was signed, it became the option that made the most sense.“. Das zeigt mal wieder die SpaceX Desinformationspolitik, hat es doch in dem vergangenen Jahren immer geheißen, dass man Vandenberg für die Falcon Heavy baut und sie zuerst mal nicht vom Cape aus starten könnte weil die Umbauten das LC 40 zu lange blockieren würden. Nun sollen aber an Pad 39A nur geringe Modifikationen nötig sein. Wesentlich mehr dürfte die Errichtung eines neuen Hangars für die Horizontalintegration erfordern. Continue reading „SpaceX auf dem Weg zu ULA 2.0“

Das Ende einer Ära

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In der letzten Zeit liest man etwas mehr über Ariane und Arianespace, sonst ist die Firma ja eher auf Understatement bedacht und auch die Diskussionen über träger laufen hinter verschlossenen Türen. Was für die Ariane 6 angeführt wird sind die geringere Startkosten. Nach diesem Interview kostet ein Start eines Satelliten auf der Ariane 5 100 Millionen Euro. Doch da die Größe nicht angegeben wird bleiben fragen offen, insbesondere, weil im weiteren Artikel dann auf SpaceX und Ariane 6 verweisen wird – nun hat aber die Falcon 9 eine GTO-Nutzlast von 3,5 t und die Ariane 6 soll 6,5 t erreichen. So macht das keinen Sinn. Wenn man die Umsätze von Arianespace durch die Starts teilt kommt man in einem reinen Ariane 5 Startjahr auf rund 160-170 Millionen Euro pro Start.

Dann gibt es die Auseinandersetzungen um die Ariane 6. Zum einen die über die fehlende Finanzierung und die Rolle Deutschlands. Dann gibt es noch das Interview von dem neuen Arianespace Chef Israel. Continue reading „Das Ende einer Ära“