Wer braucht einen Desktop?

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Hallo alle beieinander.

Heute wieder ein Gastblog von Alexander. Er hat sich wieder ein Thema rausgesucht zu dem alle was zu sagen haben. Damit ihr es voll genießen kommt gibt es einen neuen Blog erst übermorgen. Nur das Rätsel geht weiter, sofern es rechtzeitig aufgelöst wird.


Manche Erfindungen, gerade auch im Computerbereich, erstaunen mich immer wieder. Denn sie sind ergonomisch gesehen der größte Blödsinn, und trotzdem setzen sie sich mit praktisch 100% Marktanteil durch und werden kaum hinterfragt.

Heute: Der Desktop. (Stand: Windows XP)

Damit wir von derselben Einrichtung reden: Ich meine das Hintergrundbild von Windows, auf dem man alle möglichen Icons / Symbole / Verknüpfungen ablegen kann, auf dem jedes Installationsprogramm ein solches anlegt, und auf dem die meisten Privatanwender, die ich kenne, auch alles andere ablegen, was sie je mit dem Computer herunterladen oder sonstwie anstellen.

Das ist wirklich erstaunlich, denn der Desktop ist genau der allerschlechteste Platz, um Dinge zu verstauen, die man oft und schnell braucht! Continue reading „Wer braucht einen Desktop?“

Raumfahrträtsel 11

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Mariner 10 Aufnahme der VenusDie erste Raumsonde die ein Swing-By Manöver durchführte war Mariner 10. Zwar startete Pioneer 11 vorher, doch als sie bei Jupiter ankam und dort das zweite Fly-By durchführte, war Mariner 10 schon an der Venus vorbeigeflogen.

Ich will nicht die Grundlagen des Fly-By oder Swing-By erläutern. Das habe ich an anderer Stelle getan. Das Grundprinzip ist, dass ein Vorbeiflug an einem Planeten die Bahn eines Himmelskörpers krümmt. Relativ zum Planeten behält die Raumsonde ihre Geschwindigkeit. Durch die Bahnkrümmung und die Eigengeschwindigkeit des Planeten wird aber die solare Bahn verändert.

Beobachtet wurde das schon bei den ersten Raumsonden. Mitte der sechziger Jahre war es erstmals möglich die Bahnen zu berechnen die resultierten und damit zu planen eine Raumsonde von einem Planeten zum nächsten zu schicken. Doch bis dies in praktisch umsetzbar wurde vergingen noch einige Jahre. Das erste war dass die Lebensdauer der Raumsonden zu steigern – Mariner 2 fiel kurz nach dem Vorbeiflug aus. Doch Mariner 4 arbeitet noch zwei Jahre nach dem Start. Das zweite war es eine Bahn mit hoher Genauigkeit zu erreichen: Ein Fehler beim Vorbeiflug von 1 km bewirkt typischerweise eine Bahnabweichung von über 1.000 km beim nächsten Ziel. Bei den ersten Raumsonden war man froh wenn man einen Zielpunkt auf 10.000 oder 1.000 km genau erreichte. Beim Swing-By musste mit den damals vorhanden Treibstoffvorräten dies auf unter 100 km gesteigert werden. 1969 gelang dies bei Mariner 6+7. Continue reading „Raumfahrträtsel 11“