Raumfahrträtsel 37

So, das neue Rätsel von Arne:

Welches sicherheitskritische Design bestand im Mai 1968 erstmals einen unfreiwilligen Härtetest?

Dieser Beitrag hat 12 Kommentare

  1. Arne

    Das ist zwar nicht das was ich meinte, aber ganz offensichtlich auch eine richtige Antwort.

  2. Bernd Leitenberger

    Ich hätte ja auf die Engine-Out Capability getippt, als bei Apollo 6 der Bordcomputer nach einem Triebwerksausfall automatisch das gegenüberliegende Triebwerk abschaltete, aber der Flug war am 4.4.1968 also etwa einen Monat zu früh.

    Aber vielleicht ist das gemeint:
    Mariner 7 verlor kurzzeitig den Funkkontakt zur Erde. Am 8.5.1969 betrieb man die Sonde im Gyro-Mode, d.h. benutzte nur die Daten der Gyroskope um Änderungen der Lage festzustellen um die Probleme die Mariner 6 mit dem Kanopus Sternsensor hatte zu vermeiden. Als Ursache vermutete man Partikel die durch das Mitkursmanöver abgelöst wurden und nun neben der Sonde trieben und den Sternsensor verwirrten. Man erarbeitete für beide Sonden einen Backupplan um sie nur mit den Gyroskopen auszurichten.

  3. Arne

    Nein, gesucht war 1968, Mariner 7 ist aber ja erst 1969 gestartet.

  4. Arne

    Dann noch mal ein Tipp: knapp 2 Jahre später erfolgte ein noch härterer unfreiwilliger Test, der ebenfalls bestanden wurde.

  5. Arne

    Das genaue Datum war der 18.5.1968.

  6. Bernd Leitenberger

    An dem Datum startete Apollo 10. Doch beim Start selbst gab es nichts besonderes, anders als bei Apollo 13 (das wohl die zwei Jahre später darstellt). Erst im Mondorbit fingen die Probleme an, doch das war nicht am 18.5.1969.

  7. Arne

    Apollo 10 war 1969, ich suchte aber ein Ereignis am 18.5.1968.

  8. Keiner

    In einem nicht ganz unbekannten Blog steht:
    „Das Graphit dient vor allem als Hitzeschutzschild für einen Eintritt z.B. beim Versagen der Oberstufe. Das Iridium ist ein Schutz gegen eine Explosion der Trägerrakete. Die NASA bestreitet allerdings nicht, das es völlig ausgeschlossen ist, das die Schilde der RTG nicht beschädigt werden. Bei einem Aufprall aus großer Höhe auf harten Grund oder einer Explosion der Trägerrakete könnte dies durchaus vorkommen. Doch wird die Alpha Strahlung durch einige Meter Luft schon abgebremst. Man könnte das Material von Personen in Schutzanzügen bergen lassen. Dies wurde auch bei einem Fehlstart des NIMBUS B-1 Satelliten am 18.5.1968 getan als man den RTG vor Cape Canaveral barg. Er war unbeschädigt. Bei dem Fehlstart von TRANSIT 5 BN-1 und dem Wiedereintritt des Kommandomoduls von Apollo 13 am 17.4.1970 konnte an den Aufschlagstellen keine erhöhte Radioaktivität festgestellt werden“

    http://www.bernd-leitenberger.de/cassini-rtg.shtml

    Es handelt sich also um das Design der Abschirmung von RTGs.

  9. Arne

    Der Kandidat hat 100 Punkte! Den Preis musst Du Dir aber fairerweise mit Christian A. teilen, der ebenfalls eine richtige Lösung gefunden hat.

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